misses wonder
Donnerstag, 23. Februar 2012
Update
Ich hatte das Gefühl dass ich hier mal wieder dringend ein Update geben müsste ;)
Im Dezember war es also tatsächlich schon soweit, dass ich von AuPair in America den Brief bekommen habe, ob ich verlängern will oder nicht. Für mich stand aber schon von Anfang an fest, dass ich nicht verlängern werde. Nicht weil es mir hier nicht gefällt, sondern einfach weil ich finde, dass ein Jahr lange genug ist.
Ich hatte mir dann vorgenommen das so auch einfach meinen Hostparents zu sagen, wenn sie mich fragen würden ob ich verlängere. Der Plan ist leider gescheitert ;) Als es dann nämlich soweit war, hat Craig mir gar keine Zeit zum antworten gelassen und sofort auf mich eingeredet, dass ich doch verlängern sollte und wenigstens für 4 Monate. Naja, jedenfalls habe ich dann natürlich doch nicht die Antwort gegeben, die ich mir vorher so schön ausführlich überlegt habe, sondern habe gesagt dass ich drüber nachdenke. Irgendwie hat man ja schon ein schlechtes Gewissen ihnen abzusagen. Hab das ganze dann für über eine Woche aufgeschoben, obwohl meine Entscheidung ja schon von Anfang an feststand, bis ich ihnen dann einen Tag vor meinem Geburtstag Bescheid gesagt habe. War letztendlich keine große Sache und sie haben auch Verständnis gehabt.
Nachdem sie dann wussten dass ich nicht verlängern werde, wussten sie ja dann auch schon dass sie für April ein neues AuPair brauchen. Anfang Januar war Amy dann schon richtig auf der Suche und irgendwie hat sich das für mich schon bisschen komisch angefühlt. Sie hatte dann mit mehreren AuPairs geskypt, aber so ganz zufrieden war sie mit keiner. Vor allem war auch die Auswahl relativ begrenzt, da sie ja unbedingt ein deutsches AuPair wollen und die meisten (deutschen) AuPairs kommen im Sommer an, wegen Abi blabla. Dann hatten sie mir auch verkündet, dass sie gerne wollen dass "die Neue" Mitte März schon kommt, was ja viel früher als gedacht ist, da ich ja eigentlich erst am 18. April fertig bin. Grund dafür, ist dass in der ersten Woche im April hier Spring Break ist und da fliegen sie eben immer in Urlaub. Und normalerweise würde ich ja in der ersten und zweiten Woche die "Einarbeitungszeit" mit dem neuen AuPair haben, was ja aber schlecht möglich ist, wenn die Kinder nicht da sind. Deswegen wird der ganze Spaß zwei Wochen nach vorne geschoben. Mir ist das eigentlich recht egal, weil ich dadurch auch zwei Wochen früher fertig bin.
Naja, meine Hostis waren mit der Zeit echt etwas verzweifelt, weil es einfach kaum gute AuPairs gab. Wir haben dann auch mal zusammen Bewerbungen durchgeschaut und ich konnte nur bestätigen, dass es wirklich schwer ist jemanden zu finden. Irgendwas war immer. Und wenn man dann vlt mal eine ganz Gute gefunden hat, dann schaut man sich das Video an und ihr Englisch ist einfach nur miserabel.
Irgendwann hatten sie dann doch noch jemanden gefunden, der sich definitiv gut angehört hat und auch beim Telefonieren hatte sie einen guten Eindruck gemacht.
Deswegen wollte Amy dass ich mal mit Natascha (20 Jahre, aus Hamburg, Vegetarierin :)) skype, um mir auch mal ein Bild von ihr zu machen. Das habe ich dann auch gemacht und ich muss sagen, es hat sich schon ein bisschen komisch angefühlt, die ganzen Fragen zu beantworten, die ich vor einem Jahr Rosa noch gestellt habe. Trotz allem war unser Skypetalk sehr positiv. Sie hat jede Menge Fragen gestellt, war sehr interessiert und hat sich echt gut abgehört. Ich habe sie also dann "weiterempfohlen" und danach hat Amy dann auch entschieden mit ihr zu matchen. Am 15. März, also in etwa einem Monat wird sie bei uns ankommen. AAAAH! Langsam wird es echt real! Bin seitdem auch in regelmäßigem Kontakt mit Natascha.
In der Zwischenzeit musste ich dann auch meinen Rückflug beantragen und insofern auch meinen Reisemonat genauer planen. Ursprünglich wollte ich ja gerne eine Suntrek-Tour in California machen, aber die waren mir mit 1200 Dollar für 8 Tage dann doch zu teuer.
Also habe ich mich entschlossen mit Lea, einem deutschen AuPair von meiner Orientation (wir sind damals auch zusammen von Frankfurt aus geflogen) zu reisen. Wir wollen zum einen Teil auf eigene Faust reisen und der zweite Teil wird aus einer Tour von SmileTours bestehen. Am 15. April geht es nach San Francisco und am 30. April von Las Vegas zurück nach DC. Habe mich deswegen entschlossen am 2. Mai zurück zu fliegen. Vor zwei Wochen habe ich dann sogar schon alle Infos zu meinem Rückflug bekommen und in dem Moment wurde es mir irgendwie so richtig bewusst, dass es bald vorbei ist. Am 2. Mai geht es also um 18:55 Uhr von DC (wofür ich 130 Dollar drauf legen musste!) mit United Airlines nach Frankfurt, wo ich dann um 9:10 Uhr ankommen werde. Ich freue mich schon total und finde auch die Flugzeiten ziemlich gut. Habe dann nämlich noch den ganzen Tag vor mir, es ist kurz vorm Wochenende und ich kann erstmal frühstücken :)
Zu meiner zweiten Woche Urlaub die ich noch übrig habe. Wollte unbedingt noch nach Chicago und an die Niagara Fälle. Problematik war nur dass ich niemanden gefunden hatte der mit mir gehen wollte. Alle meine Freunde mussten ihren Urlaub schon nehmen, oder waren schon dort. Ich hab dann alle möglichen Leute gefragt und es hat sich einfach nichts ergeben, vor allem weil ich halt diese genaue Vorstellung hatte von dem was ich machen wollte. Amy hat mir dann gesagt, dass sie in der ersten Aprilwoche für 7 Tage Urlaub in Mexiko machen und dass es für sie natürlich praktisch wäre, wenn ich meinen Urlaub in der Woche nehmen könnte. Sie und meine Mama hatten dann die Idee, dass ich doch einfach mal Natascha fragen soll, ob sie mit mir mitkommen würde. Amy und Craig waren sehr angetan, weil sie Natascha ungerne gleich am Anfang für eine Woche alleine Zuhause lassen wollten, da sie ja dann Heimweh kriegen könnte usw.. Macht schon alles Sinn, also habe ich sie gefragt und sie hat auch tatsächlich Ja gesagt :) Also ist mein Urlaub doch noch gerettet! Craig und Amy waren auch noch so nett und haben gesagt, sie wollen uns ein bisschen Geld dazu geben, weil sie ja gerne wollen dass wir es machen blablabla^^
Habe jetzt mittlerweile auch schon unseren Flug gebucht. Wir fliegen am 1. April von DC nach Chicago, bleiben dort für 4 Tage und fliegen am 5. April morgens nach Buffalo und am nächsten Tag geht es abends mit dem Bus zurück nach DC. Freue mich weniger auf die Busfahrt, da es 13 Stunden sind. Aber der Bus hat einfach nur 50 Dollar gekostet und für den Flug hätte ich über 200 Dollar gezahlt.
Weitere News sind, dass Rosa, also mein Vorgänger-AuPair am 22. März zu Besuch kommt. Also werden wir für eine Woche oder so drei AuPairs hier im Haus sein. Bin mal sehr gespannt wie das wird!
Montag, 30. Januar 2012
NYE in NYC
New Year's Eve in New York City, der Tag, oder besser gesagt die Nacht auf die Monique, Debbi und ich so lange hingefiebert haben :)
Wochen vorher hatten wir uns entschieden Tickets für die Party bei Madame Tussauds zu bestellen. Ursprünglich war Max auch noch dabei, aber er musste dann spontan doch arbeiten. Die Tickets waren zwar mit 100 Dollar schon recht teuer, vor allem mussten wir ja auch noch den Bus bezahlen, aber es hat sich wirklich absolut gelohnt!
Am Samstagmorgen gegen 9 Uhr haben wir uns auf den Weg zur Union Station gemacht, von wo aus unser Bus abgefahren ist. Um 15 Uhr waren wir dann in New York. Irgendwann hatten wir dann endlich die Hoboken Station gefunden. In Hoboken wohnt ein Freund von Monique für ein paar Monate, der uns angeboten hatte dort unsere Sachen abzustellen und uns fertig zu machen. Das war perfekt, weil wir kein teueres Hotel/Hostel für eine Nacht bezahlen würden, in der wir sowieso kaum schlafen würden. Also waren wir in Hoboken (ist in New Jersey, aber nur 15 Minuten oder so von New York entfernt) erstmal was essen und haben dann angefangen uns fertig zu machen. Die Subway zurück nach New York war dann schon total voll, weil natürlich jeder in die Stadt wollte. Je näher wir zum Times Square gekommen sind, umso besonderer wurde irgendwie die Stimmung... Immer mehr Menschen und man hat schon von Weitem die Menschenmasse gehört. War irgendwie unreal das live zu sehen :)
Madame Tussauds ist direkt am Times Square und wir waren irgendwie dann doch ziemlich überfordert, weil dort aaaaaalles abgesperrt war. Leute haben ja schon seit morgens dort gewartet um ganz vorne zu stehen, es ist verrückt! Jedenfalls hatten wir keine Ahnung wo wir hingehen sollten, weil überall Polizei und sogar Soldaten waren, die aufgepasst haben, dass auch niemand durch die Absperrungen geht. Irgendwann haben wir dann mitbekommen, dass die Frau vor uns mit einem Polizisten diskutiert hatte und dass sie scheinbar auch zu Madame Tussauds wollte. Jedenfalls haben wir uns dann der Frau, die mit ihrem Kind unterwegs war angeschlossen, weil sie ziemlich viel Ahnung hatte. Sie war New Yorkerin und war im Jahr davor auch schon auf der Party und war sehr begeistert. Ihren Namen habe ich leider mittlerweile vergessen... Sie hatte einfach die ganze Zeit weiter mit irgendwelchen Polizisten diskutiert und die wollten uns alle nicht durchlassen und haben uns immer wieder zu jemand anderem geschickt. Letztendlich hat sie es einfach soweit geschafft, dass wir einfach von 3 Polizisten durch den komplett abgesperrten Bereich eskortiert wurden. Zwei Brasilianerinnen hatten sich uns noch angeschlossen und mit denen hatten wir uns dann noch angefreundet und waren den ganzen Abend mit ihnen unterwegs. Die Menschen haben uns alle angestarrt und wir haben sogar welche gesehen die Bilder gemacht haben, weil sie dachten dass wir irgendwelche VIP's wären. Das war echt eine der besten Momente von unserem New Year's, weil wir soo nah an der Bühne und alles dran waren :)
Endlich bei Madame Tussaud angekommen, hatte unsere neugewonnene Brasilianer-Freundin einfach Debbi und mir ein "over-21"-Bändchen "besorgt" und so konnten auch wir zwei ausnahmsweise mal was trinken ;) Die Party war jedenfalls richtig, richtig gut. Alles war auf mehreren Stockwerken verteilt. Auf einem Stockwerk war zum Beispiel der Dancefloor. Dann konnte man sich noch einen kurzen 4D-Film angucken ( Polarexpress, aber gekürzt auf 10 Minuten), was sehr cool war, weil Schnee von der Decke kam usw. :) Überall standen Wachsfiguren rum, Kellner sind mit Häppchen rumgelaufen und die Bars waren überall verteilt, wo man dann alles umsonst zu trinken bekommen hat. Insofern wurden einem für die 100 Dollar schon was geboten. Wir hatten echt den ganzen Abend total viel Spaß und es war wahrscheinlich mein bestes Silvester überhaupt :)
Gegen 11 Uhr wollten wir dann rausgehen um den Balldrop zu sehen, weil man von Madame Tussauds natürlich einen perfekten Blick hatte. Auf der Website stand, dass man rausgehen kann und dann später wieder problemlos reinkommen kann. Als wir dann aber rausgehen wollten, hieß es dann plötzlich dass wir dann nicht mehr reinkommen könnten. Nachdem wir ewig mit allen möglichen Security Typen diskutiert hatten und es immer bei der Antwort geblieben ist, hatten wir beschlossen drinnen zu bleiben. Letztendlich war es die beste Entscheidung, weil der Balldrop nur 10 Sekunden dauert und wir dann draußen in der Kälte gestanden hätten.
Irgendwann um 3 Uhr oder so, hatten wir dann aber doch genug und sind gegangen. Auf dem Times Square lag sooo viel Müll und die Menschenmasse war verschwunden. Todmüde haben wir uns auf den Weg nach Hoboken gemacht, dort für 1 1/2 Stunden geschlafen, unsere Sachen geholt und wieder zurück in die City. Um 7:30 Uhr morgens ging von dort unser Bus schon wieder nach DC. Ich war so froh, endlich im Bus zu sitzen und einfach nur zu schlafen.
Als wir uns alle Zuhause wieder erholt hatten, sind Debbi und Monique noch zu mir gekommen, wir haben Sushi gegessen und uns die Fotos angeguckt :) Perfektes Wochenende!
Wochen vorher hatten wir uns entschieden Tickets für die Party bei Madame Tussauds zu bestellen. Ursprünglich war Max auch noch dabei, aber er musste dann spontan doch arbeiten. Die Tickets waren zwar mit 100 Dollar schon recht teuer, vor allem mussten wir ja auch noch den Bus bezahlen, aber es hat sich wirklich absolut gelohnt!
Am Samstagmorgen gegen 9 Uhr haben wir uns auf den Weg zur Union Station gemacht, von wo aus unser Bus abgefahren ist. Um 15 Uhr waren wir dann in New York. Irgendwann hatten wir dann endlich die Hoboken Station gefunden. In Hoboken wohnt ein Freund von Monique für ein paar Monate, der uns angeboten hatte dort unsere Sachen abzustellen und uns fertig zu machen. Das war perfekt, weil wir kein teueres Hotel/Hostel für eine Nacht bezahlen würden, in der wir sowieso kaum schlafen würden. Also waren wir in Hoboken (ist in New Jersey, aber nur 15 Minuten oder so von New York entfernt) erstmal was essen und haben dann angefangen uns fertig zu machen. Die Subway zurück nach New York war dann schon total voll, weil natürlich jeder in die Stadt wollte. Je näher wir zum Times Square gekommen sind, umso besonderer wurde irgendwie die Stimmung... Immer mehr Menschen und man hat schon von Weitem die Menschenmasse gehört. War irgendwie unreal das live zu sehen :)
Madame Tussauds ist direkt am Times Square und wir waren irgendwie dann doch ziemlich überfordert, weil dort aaaaaalles abgesperrt war. Leute haben ja schon seit morgens dort gewartet um ganz vorne zu stehen, es ist verrückt! Jedenfalls hatten wir keine Ahnung wo wir hingehen sollten, weil überall Polizei und sogar Soldaten waren, die aufgepasst haben, dass auch niemand durch die Absperrungen geht. Irgendwann haben wir dann mitbekommen, dass die Frau vor uns mit einem Polizisten diskutiert hatte und dass sie scheinbar auch zu Madame Tussauds wollte. Jedenfalls haben wir uns dann der Frau, die mit ihrem Kind unterwegs war angeschlossen, weil sie ziemlich viel Ahnung hatte. Sie war New Yorkerin und war im Jahr davor auch schon auf der Party und war sehr begeistert. Ihren Namen habe ich leider mittlerweile vergessen... Sie hatte einfach die ganze Zeit weiter mit irgendwelchen Polizisten diskutiert und die wollten uns alle nicht durchlassen und haben uns immer wieder zu jemand anderem geschickt. Letztendlich hat sie es einfach soweit geschafft, dass wir einfach von 3 Polizisten durch den komplett abgesperrten Bereich eskortiert wurden. Zwei Brasilianerinnen hatten sich uns noch angeschlossen und mit denen hatten wir uns dann noch angefreundet und waren den ganzen Abend mit ihnen unterwegs. Die Menschen haben uns alle angestarrt und wir haben sogar welche gesehen die Bilder gemacht haben, weil sie dachten dass wir irgendwelche VIP's wären. Das war echt eine der besten Momente von unserem New Year's, weil wir soo nah an der Bühne und alles dran waren :)
Endlich bei Madame Tussaud angekommen, hatte unsere neugewonnene Brasilianer-Freundin einfach Debbi und mir ein "over-21"-Bändchen "besorgt" und so konnten auch wir zwei ausnahmsweise mal was trinken ;) Die Party war jedenfalls richtig, richtig gut. Alles war auf mehreren Stockwerken verteilt. Auf einem Stockwerk war zum Beispiel der Dancefloor. Dann konnte man sich noch einen kurzen 4D-Film angucken ( Polarexpress, aber gekürzt auf 10 Minuten), was sehr cool war, weil Schnee von der Decke kam usw. :) Überall standen Wachsfiguren rum, Kellner sind mit Häppchen rumgelaufen und die Bars waren überall verteilt, wo man dann alles umsonst zu trinken bekommen hat. Insofern wurden einem für die 100 Dollar schon was geboten. Wir hatten echt den ganzen Abend total viel Spaß und es war wahrscheinlich mein bestes Silvester überhaupt :)
Gegen 11 Uhr wollten wir dann rausgehen um den Balldrop zu sehen, weil man von Madame Tussauds natürlich einen perfekten Blick hatte. Auf der Website stand, dass man rausgehen kann und dann später wieder problemlos reinkommen kann. Als wir dann aber rausgehen wollten, hieß es dann plötzlich dass wir dann nicht mehr reinkommen könnten. Nachdem wir ewig mit allen möglichen Security Typen diskutiert hatten und es immer bei der Antwort geblieben ist, hatten wir beschlossen drinnen zu bleiben. Letztendlich war es die beste Entscheidung, weil der Balldrop nur 10 Sekunden dauert und wir dann draußen in der Kälte gestanden hätten.
Irgendwann um 3 Uhr oder so, hatten wir dann aber doch genug und sind gegangen. Auf dem Times Square lag sooo viel Müll und die Menschenmasse war verschwunden. Todmüde haben wir uns auf den Weg nach Hoboken gemacht, dort für 1 1/2 Stunden geschlafen, unsere Sachen geholt und wieder zurück in die City. Um 7:30 Uhr morgens ging von dort unser Bus schon wieder nach DC. Ich war so froh, endlich im Bus zu sitzen und einfach nur zu schlafen.
Als wir uns alle Zuhause wieder erholt hatten, sind Debbi und Monique noch zu mir gekommen, wir haben Sushi gegessen und uns die Fotos angeguckt :) Perfektes Wochenende!
Donnerstag, 29. Dezember 2011
NYC, Hanukkah, Birthday, Christmas
Jaa, ich bin echt faul was meinen Blog betrifft, aber ich will mich bessern!
Am ersten Wochenende im Dezember mussten wir leider Milou verabschieden. Sie hatte uns alle freitags zum Dinner bei ihr Zuhause eingeladen. Wir hatten vorher schon ein kleines Buch voll mit Bildern und Erinnerungen gemacht und sie hat sich sehr gefreut. Der Abend war zwar sehr schön, aber auch traurig, da ich mit Milou sehr gut befreundet war und ich wusste, dass ich sie sehr vermissen werde. An diesem Tag habe ich übrigens auch endlich mein iPhone bekommen, auf das ich so lange gewartet hatte. Samstags waren wir alle zusammen bei Ikea. Am Sonntag war ich mit Monique, Debbi, Lisa und Max in DC, wo wir auf dem "Holiday Market" (sehr schlecht nachgemachter Weihnachtsmarkt) waren und uns den Weihnachtsbaum vorm Capitol und am Weißen Haus angeguckt haben. Die Weihnachtsbäume sind nur leider ziemlich unförmig gewesen, aber okay ;)
Am 2. Dezemberwochenende haben wir uns "New Year`s Eve" im Kino angeschaut. Wir hatten uns alle ziemlich drauf gefreut, weil Monique, Debbi und ich an Silvester auch in New York sein werden, aber letztendlich hat uns der Film dann doch etwas enttäuscht. Um dann noch komplett in Weihnachtsstimmung zu kommen, haben wir sonntags einen "Christmas-movie-day" bei Monique gemacht. Wir haben echt den ganzen Tag von morgens um 11 bis abends um 10 Weihnachtsfilme geschaut und noch Weihnachtsdeko gebastelt ;) In der Woche habe ich auch mit den Kindern meinen kleinen Plastik-Weihnachtsbaum aus dem Wandschrank geholt und im Basement aufgestellt. Ich muss sagen er ist ziemlich schön und groß für einen Plastik-Weihnachtsbaum. Er gefällt mir gut :)
Am 17. Dezember ging es dann für mich und Monique nach New York. Wir wollten eigentlich länger bleiben, aber die Hostels waren entweder ausgebucht oder überteuert und wir wollten sowieso nur gehen um die Weihnachtsdeko zu sehen. Morgens angekommen sind wir erstmal mit der Subway nach SoHo um dort shoppen zu gehen. Ich hatte noch ein Kleid für Silvester gebraucht, was ich dann dort auch gefunden habe. Anschließend sind wir zum Central Park und haben uns dort die Schlittschuhbahn angeschaut. Leider war dort eine ewig lange Schlange, sonst wären wir auch Eislaufen gegangen. Danach sind wir einfach auf der 5th Avenue entlang gelaufen, da es dort einfach die beste Deko gibt. Eigentlich war so ziemlich alles dekoriert, aber manche Geschäft haben sich wirklich richtig ins Zeug gelegt. Überall waren super viele Menschen (was nicht unbedingt toll war) und man hat ständig irgendwelche Weihnachtslieder gehört. New York City im Dezember ist einfach besonders. Natürlich haben wir uns dann noch den Weihnachtsbaum vorm Rockefeller Center angeguckt und das war einfach das allerbeste. Der Baum ist riesig und einfach wunderschön mit Millionen kleiner Lichter. Da haben die Menschenmassen nur leider ihren Höhepunkt gefunden, aber der Anblick lohnt sich einfach. Wir sind dann auch nochmal zurück gegangen als es richtig dunkel war. Bevor wir wieder zurück zur 5th Avenue sind, waren wir noch beim Times Square. Gegen 8 Uhr kam dann unser Bus nach Bethesda. Sonntags war ich mit Lisa in DC im Spy Museum und anschließend noch bei Vapiano. Am Dienstag hat dann Hanukkah angefangen, worauf sich die Kinder schon ewig gefreut haben. An jedem der acht Abende wurde eine Kerze angezündet und es gab ein Geschenk. Außerdem spricht man noch irgendwelche Gebete in hebräisch. Am nächsten Tag war mein Geburtstag und da der ja in Deutschland schon früher angefangen hat, hatte ich im Prinzip 30 Stunden Geburtstag. Dienstagabends hat Lisa mich dann für die Coffeenight abgeholt und stand mit einem riesigen Geburtstagsluftballon vor meiner Haustür :)
Am nächsten Morgen als ich dann aufgewacht bin, hat es sich doch nicht so ganz wie Geburtstag angefühlt. Ich hatte dann noch mit einigen Leuten geskypt und irgendwie hab ich dann doch Heimweh bekommen. Und spätestens als ich dann das Päckchen von meiner Familie und Isi geöffnet hatte, war es ganz vorbei... Alles in allem war mein Geburtstag dann nur okay, weil ich tagsüber wirklich nicht so gut drauf war. Abends wollte ich mich mit meinen Freunden bei der Cheesecake Factory zum Dinner treffen. Auf dem Hinweg ist mir dann natürlich noch eine Frau ins Auto reingefahren, als wir plötzlich bremsen mussten. Zum Glück ist mein Auto ohne irgendwelche Schäden davon gekommen, aber der Schock saß erstmal tief. Letztendlich hatten wir einen schönen Abend, auch wenn wir erstmal 1 1/2 Stunden auf einen Tisch warten mussten, weil es nicht möglich ist dort zu reservieren. Habe Beautyzeugs bekommen, einen selbstgemachten Kalender und solche Kleinigkeiten. Am nächsten Tag bin ich zum Dinner mit meiner Hostfamily zu Uncle Julio's gegangen und habe dann dort von ihnen mein Geschenk bekommen: Geld, Armbänder und Ohrringe.
Am Freitagabend war ich mit Monique und Lisa bei den "Christmas Lights". Das ist ein Park, der in der Weihnachtszeit mit jeder Menge Lichtern geschmückt und man fährt dann mit dem Auto durch und guckt sich alles an. Es war richtig toll und wir haben dann noch Weihnachtslieder im Auto gehört und uns an den Lichtern erfreut :) Genauer beschreiben kann ich das schlecht, aber Bildern folgen noch.
Anschließend haben wir Debbi vom Flughafen abgeholt, weil sie für eine Woche in Savannah war. Und der nächste Tag war dann auch schon der 24.! Also auch Justins Geburtstag. War morgens noch mit Melina einkaufen, für das Weihnachtsdinner, was wir an dem Abend noch geplant hatten. Danach bin ich weiter zu Lisa, wo wir dann schonmal Semmelknödel und Spätzle vorbereitet haben. Alles ist uns sehr gut gelungen und ich war wirklich stolz auf uns :) Danach ging es ab nach Hause, wo ich dann erstmal mit meiner Familie geskypt habe. Irgendwie kam an dem Tag bei mir keine richtige Heilig-Abend-Stimmung auf, weil er einfach ganz anders war, als man das so von Zuhause gewohnt ist. Ich war aber auch nicht besonders traurig, wie manch andere. Nachdem ich mich dann bischen fürs Dinner schick gemacht hatte, ging Justins Geburtstag los. Die ganze Verwandtschaft kam zum Abendessen. Melina und ich waren dann nur für die Vorspeise dabei und haben unseren Gasteltern noch ihr Geschenk gegeben, ein Gutschein vom Restaurant "Cava". Danach sind wir dann auch zu Lisa gefahren. Beim Dinner dabei waren Melina, Debbi, Monique, Lisa und ich. Als Vorspeise hatten wir Brie mit Preiselbeersoße in Blätterteig (yummy!!!). Danach gab es Semmelknödel, selbstgemachte Spätzle, Champignonsoße, Rotkraut und Salat. War alles sehr lecker und ich war froh, dass ich wenigstens ein bisschen an Zuhause angelehntes Dinner hatte ;) Anschließend haben wir unsere eigene kleine Bescherung gemacht. Das Wichteln hat sehr gut funktioniert und irgendwie hatte jeder ein genau passendes Geschenk bekommen. Ich habe von Monique einen sehr süßen Herz-Schlüsselanhänger und Ohrringe bekommen. Beide Sachen sind aus Südafrika. Zum Schluss haben wir uns noch "Kevin allein in New York" angeschaut und dabei das leckerste Dessert gegessen: Cheesecake und Tiramisu.
Am 25. ist ja dann das eigentliche Weihnachten in den USA. Ich hatte abends schon die Geschenke für die Kinder unter mein Bäumchen gelegt (für jeden ein Pillow Pet + eine Schneekugel mit Bildern von uns). Morgens sind dann alle zu mir runter ins Basement gekommen und sie hatten auch mein Geschenk unter den Baum gelegt. Es war ziemlich süß, weil wir dann alle mit Schlafanzügen um das Bäumchen herum gesessen haben und Bescherung hatten. Ich habe ziemlich viel Geld bekommen und einen sehr schönen Schlauchschal :)
Mittags bin ich dann nochmal zu Lisa gegangen, da ihre Gastfamilie in Urlaub ist und ich sie nicht alleine lassen wollte. Wir haben uns Harry Potter angeschaut und Reste von unserem Dinner gegessen.
Gegen Abend musste ich mich dann auf den Weg zu Amys Schwester machen, weil da nochmal ein Hanukkah-Dinner stattgefunden hat. Es gab sogar Kartoffelpfannkuchen zu essen :) Danach mal wieder Bescherung, aber für die Kinder. Die Töchter von Amys Schwester (7 und 11 Jahre) haben beide einfach mal ein iPad geschenkt bekommen. Süßerweise hat die Oma mir und Isha (AuPair der Schwester) auch was geschenkt, nämlich einen 40-Dollar-iTunes-Gutschein. Danach haben wir alle zusammen auf der Wii "Just Dance" gespielt, was echt Spaß gemacht hat.
Am Montag war ich off und habe morgens nochmal mit meiner Familie geskypt und mich gefreut nochmal meine ganze Verwandtschaft zu sehen. War dann auch praktisch "live" bei unserem alljährlichen Familienwichteln dabei ;)
Danach ging es mit Monique zu Tyson's Corner, weil hier am Tag nach Weihnachten gleich die Sales losgehen. Wir standen erstmal im Stau um überhaupt zur Mall zu kommen und die Parkplatzsuche war echt unerträglich. Aber der Mango und Accessorize Sale hat sich dann doch gelohnt ;)
Das war dann also mein Weihnachten. Einmal so ganz anders, aber umso mehr freue ich mich auf nächstes Jahr :)
Am ersten Wochenende im Dezember mussten wir leider Milou verabschieden. Sie hatte uns alle freitags zum Dinner bei ihr Zuhause eingeladen. Wir hatten vorher schon ein kleines Buch voll mit Bildern und Erinnerungen gemacht und sie hat sich sehr gefreut. Der Abend war zwar sehr schön, aber auch traurig, da ich mit Milou sehr gut befreundet war und ich wusste, dass ich sie sehr vermissen werde. An diesem Tag habe ich übrigens auch endlich mein iPhone bekommen, auf das ich so lange gewartet hatte. Samstags waren wir alle zusammen bei Ikea. Am Sonntag war ich mit Monique, Debbi, Lisa und Max in DC, wo wir auf dem "Holiday Market" (sehr schlecht nachgemachter Weihnachtsmarkt) waren und uns den Weihnachtsbaum vorm Capitol und am Weißen Haus angeguckt haben. Die Weihnachtsbäume sind nur leider ziemlich unförmig gewesen, aber okay ;)
Am 2. Dezemberwochenende haben wir uns "New Year`s Eve" im Kino angeschaut. Wir hatten uns alle ziemlich drauf gefreut, weil Monique, Debbi und ich an Silvester auch in New York sein werden, aber letztendlich hat uns der Film dann doch etwas enttäuscht. Um dann noch komplett in Weihnachtsstimmung zu kommen, haben wir sonntags einen "Christmas-movie-day" bei Monique gemacht. Wir haben echt den ganzen Tag von morgens um 11 bis abends um 10 Weihnachtsfilme geschaut und noch Weihnachtsdeko gebastelt ;) In der Woche habe ich auch mit den Kindern meinen kleinen Plastik-Weihnachtsbaum aus dem Wandschrank geholt und im Basement aufgestellt. Ich muss sagen er ist ziemlich schön und groß für einen Plastik-Weihnachtsbaum. Er gefällt mir gut :)
Am 17. Dezember ging es dann für mich und Monique nach New York. Wir wollten eigentlich länger bleiben, aber die Hostels waren entweder ausgebucht oder überteuert und wir wollten sowieso nur gehen um die Weihnachtsdeko zu sehen. Morgens angekommen sind wir erstmal mit der Subway nach SoHo um dort shoppen zu gehen. Ich hatte noch ein Kleid für Silvester gebraucht, was ich dann dort auch gefunden habe. Anschließend sind wir zum Central Park und haben uns dort die Schlittschuhbahn angeschaut. Leider war dort eine ewig lange Schlange, sonst wären wir auch Eislaufen gegangen. Danach sind wir einfach auf der 5th Avenue entlang gelaufen, da es dort einfach die beste Deko gibt. Eigentlich war so ziemlich alles dekoriert, aber manche Geschäft haben sich wirklich richtig ins Zeug gelegt. Überall waren super viele Menschen (was nicht unbedingt toll war) und man hat ständig irgendwelche Weihnachtslieder gehört. New York City im Dezember ist einfach besonders. Natürlich haben wir uns dann noch den Weihnachtsbaum vorm Rockefeller Center angeguckt und das war einfach das allerbeste. Der Baum ist riesig und einfach wunderschön mit Millionen kleiner Lichter. Da haben die Menschenmassen nur leider ihren Höhepunkt gefunden, aber der Anblick lohnt sich einfach. Wir sind dann auch nochmal zurück gegangen als es richtig dunkel war. Bevor wir wieder zurück zur 5th Avenue sind, waren wir noch beim Times Square. Gegen 8 Uhr kam dann unser Bus nach Bethesda. Sonntags war ich mit Lisa in DC im Spy Museum und anschließend noch bei Vapiano. Am Dienstag hat dann Hanukkah angefangen, worauf sich die Kinder schon ewig gefreut haben. An jedem der acht Abende wurde eine Kerze angezündet und es gab ein Geschenk. Außerdem spricht man noch irgendwelche Gebete in hebräisch. Am nächsten Tag war mein Geburtstag und da der ja in Deutschland schon früher angefangen hat, hatte ich im Prinzip 30 Stunden Geburtstag. Dienstagabends hat Lisa mich dann für die Coffeenight abgeholt und stand mit einem riesigen Geburtstagsluftballon vor meiner Haustür :)
Am nächsten Morgen als ich dann aufgewacht bin, hat es sich doch nicht so ganz wie Geburtstag angefühlt. Ich hatte dann noch mit einigen Leuten geskypt und irgendwie hab ich dann doch Heimweh bekommen. Und spätestens als ich dann das Päckchen von meiner Familie und Isi geöffnet hatte, war es ganz vorbei... Alles in allem war mein Geburtstag dann nur okay, weil ich tagsüber wirklich nicht so gut drauf war. Abends wollte ich mich mit meinen Freunden bei der Cheesecake Factory zum Dinner treffen. Auf dem Hinweg ist mir dann natürlich noch eine Frau ins Auto reingefahren, als wir plötzlich bremsen mussten. Zum Glück ist mein Auto ohne irgendwelche Schäden davon gekommen, aber der Schock saß erstmal tief. Letztendlich hatten wir einen schönen Abend, auch wenn wir erstmal 1 1/2 Stunden auf einen Tisch warten mussten, weil es nicht möglich ist dort zu reservieren. Habe Beautyzeugs bekommen, einen selbstgemachten Kalender und solche Kleinigkeiten. Am nächsten Tag bin ich zum Dinner mit meiner Hostfamily zu Uncle Julio's gegangen und habe dann dort von ihnen mein Geschenk bekommen: Geld, Armbänder und Ohrringe.
Am Freitagabend war ich mit Monique und Lisa bei den "Christmas Lights". Das ist ein Park, der in der Weihnachtszeit mit jeder Menge Lichtern geschmückt und man fährt dann mit dem Auto durch und guckt sich alles an. Es war richtig toll und wir haben dann noch Weihnachtslieder im Auto gehört und uns an den Lichtern erfreut :) Genauer beschreiben kann ich das schlecht, aber Bildern folgen noch.
Anschließend haben wir Debbi vom Flughafen abgeholt, weil sie für eine Woche in Savannah war. Und der nächste Tag war dann auch schon der 24.! Also auch Justins Geburtstag. War morgens noch mit Melina einkaufen, für das Weihnachtsdinner, was wir an dem Abend noch geplant hatten. Danach bin ich weiter zu Lisa, wo wir dann schonmal Semmelknödel und Spätzle vorbereitet haben. Alles ist uns sehr gut gelungen und ich war wirklich stolz auf uns :) Danach ging es ab nach Hause, wo ich dann erstmal mit meiner Familie geskypt habe. Irgendwie kam an dem Tag bei mir keine richtige Heilig-Abend-Stimmung auf, weil er einfach ganz anders war, als man das so von Zuhause gewohnt ist. Ich war aber auch nicht besonders traurig, wie manch andere. Nachdem ich mich dann bischen fürs Dinner schick gemacht hatte, ging Justins Geburtstag los. Die ganze Verwandtschaft kam zum Abendessen. Melina und ich waren dann nur für die Vorspeise dabei und haben unseren Gasteltern noch ihr Geschenk gegeben, ein Gutschein vom Restaurant "Cava". Danach sind wir dann auch zu Lisa gefahren. Beim Dinner dabei waren Melina, Debbi, Monique, Lisa und ich. Als Vorspeise hatten wir Brie mit Preiselbeersoße in Blätterteig (yummy!!!). Danach gab es Semmelknödel, selbstgemachte Spätzle, Champignonsoße, Rotkraut und Salat. War alles sehr lecker und ich war froh, dass ich wenigstens ein bisschen an Zuhause angelehntes Dinner hatte ;) Anschließend haben wir unsere eigene kleine Bescherung gemacht. Das Wichteln hat sehr gut funktioniert und irgendwie hatte jeder ein genau passendes Geschenk bekommen. Ich habe von Monique einen sehr süßen Herz-Schlüsselanhänger und Ohrringe bekommen. Beide Sachen sind aus Südafrika. Zum Schluss haben wir uns noch "Kevin allein in New York" angeschaut und dabei das leckerste Dessert gegessen: Cheesecake und Tiramisu.
Am 25. ist ja dann das eigentliche Weihnachten in den USA. Ich hatte abends schon die Geschenke für die Kinder unter mein Bäumchen gelegt (für jeden ein Pillow Pet + eine Schneekugel mit Bildern von uns). Morgens sind dann alle zu mir runter ins Basement gekommen und sie hatten auch mein Geschenk unter den Baum gelegt. Es war ziemlich süß, weil wir dann alle mit Schlafanzügen um das Bäumchen herum gesessen haben und Bescherung hatten. Ich habe ziemlich viel Geld bekommen und einen sehr schönen Schlauchschal :)
Mittags bin ich dann nochmal zu Lisa gegangen, da ihre Gastfamilie in Urlaub ist und ich sie nicht alleine lassen wollte. Wir haben uns Harry Potter angeschaut und Reste von unserem Dinner gegessen.
Gegen Abend musste ich mich dann auf den Weg zu Amys Schwester machen, weil da nochmal ein Hanukkah-Dinner stattgefunden hat. Es gab sogar Kartoffelpfannkuchen zu essen :) Danach mal wieder Bescherung, aber für die Kinder. Die Töchter von Amys Schwester (7 und 11 Jahre) haben beide einfach mal ein iPad geschenkt bekommen. Süßerweise hat die Oma mir und Isha (AuPair der Schwester) auch was geschenkt, nämlich einen 40-Dollar-iTunes-Gutschein. Danach haben wir alle zusammen auf der Wii "Just Dance" gespielt, was echt Spaß gemacht hat.
Am Montag war ich off und habe morgens nochmal mit meiner Familie geskypt und mich gefreut nochmal meine ganze Verwandtschaft zu sehen. War dann auch praktisch "live" bei unserem alljährlichen Familienwichteln dabei ;)
Danach ging es mit Monique zu Tyson's Corner, weil hier am Tag nach Weihnachten gleich die Sales losgehen. Wir standen erstmal im Stau um überhaupt zur Mall zu kommen und die Parkplatzsuche war echt unerträglich. Aber der Mango und Accessorize Sale hat sich dann doch gelohnt ;)
Das war dann also mein Weihnachten. Einmal so ganz anders, aber umso mehr freue ich mich auf nächstes Jahr :)
Dienstag, 6. Dezember 2011
Thanksgiving, Black Friday + Jaidyns Geburtstag
Am Wochenende nach Boston waren wir Freitagabends im Kino um "Breaking Dawn" anzugucken. Eigentlich bin ich nicht so der Twilightmensch, aber wir hatten an irgendeinem Abend davor mal alle Teile geguckt und schlecht ist es ja jetzt nicht. Also ich fand den Film gut :)
Samstags bin ich mit Debbi und Milou zusammen nach Georgetown gefahren und es war so schönes sonniges Wetter. Zwar viel zu warm für Ende November, aber ich hatte nix dagegen. Wir haben uns dann an den Potomac River gesetzt und Cupcakes gegessen, die Milou mitgebracht hat. Wir haben ewig lang geredet und es war super schön! Danach sind wir einfach in ein paar Geschäften gewesen, haben bei MAC eingekauft und so weiter.. Anschließend sind wir noch zu Debbi gefahren, haben den wirklich guten Film "Limitless" geguckt und danach sind Debbi und ich zu mir. Abends war nämlich noch die Abschiedsparty von Jenny und Julie, zwei deutsche Mädels die ich von der Coffenight kenne. Die Party war gut, es gab lecker Essen und wir haben Dancestar (wenn das so heißt?^^) gespielt, was lustig war. Aber es war auch traurig mich von den beiden zu verabschieden. Auch wenn wir nicht viel zusammen gemacht haben, hab ich beide echt gerne gemocht und fand's schade dass sie schon gehen mussten.
Am Sonntag war dann Jaidyns vorzeitige Geburtstagsparty angesagt, also hab ich mich nur vorher noch mit Milou und Deb bei ULTA (sowas wie Douglas) getroffen und wir waren noch bei Starbucks, die neuen Holiday-Sorten auszuprobieren :) Um 16 Uhr ging dann Jaidyns Party los und sie hat bei ihrem alten Gymnastics stattgefunden. In Amerika ist es irgendwie ganz normal, dass man den Geburtstag vorfeiert, macht hier so ziemlich jeder. Der eigentliche Geburtstag ist dann auch nur noch Nebensache.
Es kamen irgendwie total viele Kinder, auch welche mit denen Jaidyn so gar nichts zu tun hat, aber auch als Kind hat man viele soziale Verpflichtungen hier! Die Kinder haben dann so ein Programm mit den Leuten vom Gymnastics gemacht und hatten wohl auch Spaß. Währenddessen haben wir Erwachsenen, also auch Oma/Opa, Tante usw. oben gewartet. Der ganze Geburtstagsspaß ging ganze 1 1/2 Stunden und dann war es auch schon wieder vorbei. Die Kinder haben dann noch Pizza und Kuchen gegessen und das wars! Als Goodie gabs eine Kaugummimaschine (hab das jetzt mal sehr genau übersetzt, aber mir ist kein besseres Wort eingefallen und ich denke jeder weiß was ich meine^^) für jeden.
Danach sind wir mit der ganzen Verwandtschaft zu und Nachhause und da gab es dann lecker Bagel mit verschiedenen Aufstrichen und Quiche und vieles mehr. Dann durfte Jaidyn auch endlich ihre Geschenke aufmachen und Amy hat fleißig mitgeschrieben welches Geschenk von wem kam, damit dann später auch schön die Danksagungskarten geschrieben werden können. Ja, so läuft das hier ab!
Sie hatte wirklich jede Menge Geschenke bekommen und glücklicherweise auch alles was sie sich gewünscht hat.
Auf die nächste Woche hatte ich mich schon sehr gefreut, weil das die Thanksgivingwoche war und ich außerdem deswegen nur bis Mittwoch arbeiten musste. Mittwochabend war dann noch Coffenight und wir hatten die ganze Zeit Pläne geschmiedet wie und wo wir Black Friday verbringen würden. Am Donnerstag habe ich dann schön ausgeschlafen (so gut wie ich hier eben ausschlafen kann, nämlich nicht wirklich) und noch ewig im Bett verbracht. Gegen 3 Uhr sind wir dann zu Melinas Familie, also Craigs Bruder gegangen. Die hatten schon total viel Besuch und es sind noch mehr Leute gekommen. Und Meredith, also Melinas Hostmum hatte die weltbesten Appetizer gemacht. Es gab Brie, gefüllte Pilze, Spargel in Blätterteig, Käseplatte und noch so viel mehr. Ich war einfach so satt schon dort, obwohl wir nicht mal zum Dinner dort waren. Sind dann so gegen 6 Uhr zu Amys Mutter gefahren und dort gabs es dann das eigentliche Thanksgivingdinner. Dort war dann auch die Familie von Amys Schwester und die haben ja auch ein AuPair namens Ischa. War also wirklich perfekt, da ich überall jemanden dabei hatte :) Dinner war auch sehr gut mit dem ganzen typischen Thanksgivingessen wie Turkey, Preiselbeersoße, Kartoffelbrei, Stuffing usw. Gegen halb 10 hab ich mich dann auf den Weg zu Lisa gemacht. Von dort aus sind sie, Debbi, Sarah und ich dann zu Tysons Corner gefahren. Wir dachten eigentlich dass die Mall dort erst um Mitternacht aufmachen würde, aber es hat sich dann schnell herausgestellt dass die Mall schon längst offen war, nur die Geschäfte erst um 12 aufmachen würden. Unser Ziel war H&M. Die ersten 100 Personen sollten dort nämlich Gutscheine im Wert von 10 bis 500 Dollar bekommen. Hatten es dann auch unter die ersten 100 geschafft. Debbi hatte Glück und hatte einen 50 Dollar Gutschein bekommen, wir anderen hatten alle nur 10 Dollar, aber immerhin ;)
Man konnte richtig sehen wie die Mall von Minute zu Minute voller wurde und vor allem direkt vor H&M hatte sich eine riesige Menschenmenge angesammelt. Als eine Mitarbeiterin dann um 12 das Tor endlich geöffnet hat, sind die Leute wie bescheuert in den H&M reingerannt... Also es war wirklich extrem. Leute sind hingefallen und andere sind einfach drüber gerannt. Dieses Alarmdings wurde komplett zerstört und und und.. Ich hab den ganzen Hype gar nicht verstanden, weil H&M wirklich nicht viele Angebote hatte. Es war schwierig sich überhaupt was auszusuchen, weil der Shop natürlich soo voll war, aber wir mussten ja unseren Gutschein einlösen und das ging natürlich nur an Black Friday. Habe dann letztendlich einen schönen Mantel gefunden, der von 80 auf 20 Dollar reduziert war und eine Schlafhose für 5. Also hab ich für die zwei Sachen dann nur 15 Dollar bezahlt, was ja schon ein guter Deal war :) Wir mussten allerdings über eine Stunde an der Kasse anstehen und es war so unglaublich viel los, es war heiß und alles... Also kein schönes Vergnügen!
Als wir dann endlich bei H&M raus sind, war die ganze Mall so super voll. Wir sind dann auch noch in ein paar andere Geschäfte reingegangen, aber sobald man die Schlange vor der Kasse gesehen hat, war die Lust irgendwas zu kaufen wieder verschwunden. Aber es war definitiv ein Erlebnis und ich bin froh den Black-Friday-Wahnsinn auch mal mitgemacht zu haben ;)
Gegen 3 Uhr nachts haben wir uns dann entschlossen zu gehen und hatten dann noch ein Sleep-over bei Debbi.
Am nächsten Tag ist dann noch Milou vorbeigekommen und wir waren bei Target und in der Montgomery Mall. Abends haben Milou, Debbi und ich Burritos gemacht. Danach war ich so froh endlich im Bett zu sein, weil ich irgendwie doch noch müde von unserer Shoppingnacht war.
Am Samstag waren wir mit der selben Gruppe Downtown, hauptsächlich auf der Mall, das ist einfach der Platz zwischen Capitol und Monnument. Abends haben wir bei Debbi noch was gekocht und "Who am I?" gespielt. Debbis Hostparents waren das ganze Thanksgiving-Wochenende nicht da und so sind wir mehr oder weniger bei ihr eingezogen.
Irgendwie ging das Wochenende ewig, hatte sich zumindest für mich so angefühlt... Sonntag war dann aber der letzte Tag und wir sind nach Alexandria gefahren. Die Stadt ist echt schön und das Wetter war sooo gut. Überhaupt das ganze Wochenende war total sonnig und warm. In Alexandria sind wir echt teilweise mit T-Shirt rumgelaufen. Waren noch bei Ben & Jerry's und sind abends mal wieder bei Deb gelandet. Max ist dann auch noch vorbeigekommen, der jetzt nämlich bis Ende Januar wieder bei seiner Hostfamily arbeitet.
Dann war das lange Wochenende aber auch irgendwann mal vorbei und English House + Arbeiten war wieder angesagt. Dienstag war dann Jaidyns richtiger Geburtstag. Ich hatte ihr diese "Handpuppe" gegeben mit den Mäusen, was ich noch von Zuhause mitgebracht hatte. Darüber hat sich sich wirklich sehr gefreut und das hat sie bisher auch noch nicht vergessen. Ihr eigentliches Geschenk war Twister und das fand sie glaube ich nicht sooo toll. Jedenfalls hielt sich die Begeisterung in Grenzen, aber sie kann ja auch nichts dafür dass sie so verwöhnt wird. Amy hatte sich dann extra freigenommen und als Craig dann Zuhause war, sind wir dann alle zusammen noch mit Omi und ihrer Cousine Stephanie essen gegangen. Wir waren beim Japaner, bei dem sie so eine Art Live-Cooking-Show machen und sowohl die Show, als auch das Essen waren wirklich top!
Somit hatte ich dann auch Jaidyns Geburtstag erledigt und mir fehlt nur noch Justin am 24. Dezember...
Samstags bin ich mit Debbi und Milou zusammen nach Georgetown gefahren und es war so schönes sonniges Wetter. Zwar viel zu warm für Ende November, aber ich hatte nix dagegen. Wir haben uns dann an den Potomac River gesetzt und Cupcakes gegessen, die Milou mitgebracht hat. Wir haben ewig lang geredet und es war super schön! Danach sind wir einfach in ein paar Geschäften gewesen, haben bei MAC eingekauft und so weiter.. Anschließend sind wir noch zu Debbi gefahren, haben den wirklich guten Film "Limitless" geguckt und danach sind Debbi und ich zu mir. Abends war nämlich noch die Abschiedsparty von Jenny und Julie, zwei deutsche Mädels die ich von der Coffenight kenne. Die Party war gut, es gab lecker Essen und wir haben Dancestar (wenn das so heißt?^^) gespielt, was lustig war. Aber es war auch traurig mich von den beiden zu verabschieden. Auch wenn wir nicht viel zusammen gemacht haben, hab ich beide echt gerne gemocht und fand's schade dass sie schon gehen mussten.
Am Sonntag war dann Jaidyns vorzeitige Geburtstagsparty angesagt, also hab ich mich nur vorher noch mit Milou und Deb bei ULTA (sowas wie Douglas) getroffen und wir waren noch bei Starbucks, die neuen Holiday-Sorten auszuprobieren :) Um 16 Uhr ging dann Jaidyns Party los und sie hat bei ihrem alten Gymnastics stattgefunden. In Amerika ist es irgendwie ganz normal, dass man den Geburtstag vorfeiert, macht hier so ziemlich jeder. Der eigentliche Geburtstag ist dann auch nur noch Nebensache.
Es kamen irgendwie total viele Kinder, auch welche mit denen Jaidyn so gar nichts zu tun hat, aber auch als Kind hat man viele soziale Verpflichtungen hier! Die Kinder haben dann so ein Programm mit den Leuten vom Gymnastics gemacht und hatten wohl auch Spaß. Währenddessen haben wir Erwachsenen, also auch Oma/Opa, Tante usw. oben gewartet. Der ganze Geburtstagsspaß ging ganze 1 1/2 Stunden und dann war es auch schon wieder vorbei. Die Kinder haben dann noch Pizza und Kuchen gegessen und das wars! Als Goodie gabs eine Kaugummimaschine (hab das jetzt mal sehr genau übersetzt, aber mir ist kein besseres Wort eingefallen und ich denke jeder weiß was ich meine^^) für jeden.
Danach sind wir mit der ganzen Verwandtschaft zu und Nachhause und da gab es dann lecker Bagel mit verschiedenen Aufstrichen und Quiche und vieles mehr. Dann durfte Jaidyn auch endlich ihre Geschenke aufmachen und Amy hat fleißig mitgeschrieben welches Geschenk von wem kam, damit dann später auch schön die Danksagungskarten geschrieben werden können. Ja, so läuft das hier ab!
Sie hatte wirklich jede Menge Geschenke bekommen und glücklicherweise auch alles was sie sich gewünscht hat.
Auf die nächste Woche hatte ich mich schon sehr gefreut, weil das die Thanksgivingwoche war und ich außerdem deswegen nur bis Mittwoch arbeiten musste. Mittwochabend war dann noch Coffenight und wir hatten die ganze Zeit Pläne geschmiedet wie und wo wir Black Friday verbringen würden. Am Donnerstag habe ich dann schön ausgeschlafen (so gut wie ich hier eben ausschlafen kann, nämlich nicht wirklich) und noch ewig im Bett verbracht. Gegen 3 Uhr sind wir dann zu Melinas Familie, also Craigs Bruder gegangen. Die hatten schon total viel Besuch und es sind noch mehr Leute gekommen. Und Meredith, also Melinas Hostmum hatte die weltbesten Appetizer gemacht. Es gab Brie, gefüllte Pilze, Spargel in Blätterteig, Käseplatte und noch so viel mehr. Ich war einfach so satt schon dort, obwohl wir nicht mal zum Dinner dort waren. Sind dann so gegen 6 Uhr zu Amys Mutter gefahren und dort gabs es dann das eigentliche Thanksgivingdinner. Dort war dann auch die Familie von Amys Schwester und die haben ja auch ein AuPair namens Ischa. War also wirklich perfekt, da ich überall jemanden dabei hatte :) Dinner war auch sehr gut mit dem ganzen typischen Thanksgivingessen wie Turkey, Preiselbeersoße, Kartoffelbrei, Stuffing usw. Gegen halb 10 hab ich mich dann auf den Weg zu Lisa gemacht. Von dort aus sind sie, Debbi, Sarah und ich dann zu Tysons Corner gefahren. Wir dachten eigentlich dass die Mall dort erst um Mitternacht aufmachen würde, aber es hat sich dann schnell herausgestellt dass die Mall schon längst offen war, nur die Geschäfte erst um 12 aufmachen würden. Unser Ziel war H&M. Die ersten 100 Personen sollten dort nämlich Gutscheine im Wert von 10 bis 500 Dollar bekommen. Hatten es dann auch unter die ersten 100 geschafft. Debbi hatte Glück und hatte einen 50 Dollar Gutschein bekommen, wir anderen hatten alle nur 10 Dollar, aber immerhin ;)
Man konnte richtig sehen wie die Mall von Minute zu Minute voller wurde und vor allem direkt vor H&M hatte sich eine riesige Menschenmenge angesammelt. Als eine Mitarbeiterin dann um 12 das Tor endlich geöffnet hat, sind die Leute wie bescheuert in den H&M reingerannt... Also es war wirklich extrem. Leute sind hingefallen und andere sind einfach drüber gerannt. Dieses Alarmdings wurde komplett zerstört und und und.. Ich hab den ganzen Hype gar nicht verstanden, weil H&M wirklich nicht viele Angebote hatte. Es war schwierig sich überhaupt was auszusuchen, weil der Shop natürlich soo voll war, aber wir mussten ja unseren Gutschein einlösen und das ging natürlich nur an Black Friday. Habe dann letztendlich einen schönen Mantel gefunden, der von 80 auf 20 Dollar reduziert war und eine Schlafhose für 5. Also hab ich für die zwei Sachen dann nur 15 Dollar bezahlt, was ja schon ein guter Deal war :) Wir mussten allerdings über eine Stunde an der Kasse anstehen und es war so unglaublich viel los, es war heiß und alles... Also kein schönes Vergnügen!
Als wir dann endlich bei H&M raus sind, war die ganze Mall so super voll. Wir sind dann auch noch in ein paar andere Geschäfte reingegangen, aber sobald man die Schlange vor der Kasse gesehen hat, war die Lust irgendwas zu kaufen wieder verschwunden. Aber es war definitiv ein Erlebnis und ich bin froh den Black-Friday-Wahnsinn auch mal mitgemacht zu haben ;)
Gegen 3 Uhr nachts haben wir uns dann entschlossen zu gehen und hatten dann noch ein Sleep-over bei Debbi.
Am nächsten Tag ist dann noch Milou vorbeigekommen und wir waren bei Target und in der Montgomery Mall. Abends haben Milou, Debbi und ich Burritos gemacht. Danach war ich so froh endlich im Bett zu sein, weil ich irgendwie doch noch müde von unserer Shoppingnacht war.
Am Samstag waren wir mit der selben Gruppe Downtown, hauptsächlich auf der Mall, das ist einfach der Platz zwischen Capitol und Monnument. Abends haben wir bei Debbi noch was gekocht und "Who am I?" gespielt. Debbis Hostparents waren das ganze Thanksgiving-Wochenende nicht da und so sind wir mehr oder weniger bei ihr eingezogen.
Irgendwie ging das Wochenende ewig, hatte sich zumindest für mich so angefühlt... Sonntag war dann aber der letzte Tag und wir sind nach Alexandria gefahren. Die Stadt ist echt schön und das Wetter war sooo gut. Überhaupt das ganze Wochenende war total sonnig und warm. In Alexandria sind wir echt teilweise mit T-Shirt rumgelaufen. Waren noch bei Ben & Jerry's und sind abends mal wieder bei Deb gelandet. Max ist dann auch noch vorbeigekommen, der jetzt nämlich bis Ende Januar wieder bei seiner Hostfamily arbeitet.
Dann war das lange Wochenende aber auch irgendwann mal vorbei und English House + Arbeiten war wieder angesagt. Dienstag war dann Jaidyns richtiger Geburtstag. Ich hatte ihr diese "Handpuppe" gegeben mit den Mäusen, was ich noch von Zuhause mitgebracht hatte. Darüber hat sich sich wirklich sehr gefreut und das hat sie bisher auch noch nicht vergessen. Ihr eigentliches Geschenk war Twister und das fand sie glaube ich nicht sooo toll. Jedenfalls hielt sich die Begeisterung in Grenzen, aber sie kann ja auch nichts dafür dass sie so verwöhnt wird. Amy hatte sich dann extra freigenommen und als Craig dann Zuhause war, sind wir dann alle zusammen noch mit Omi und ihrer Cousine Stephanie essen gegangen. Wir waren beim Japaner, bei dem sie so eine Art Live-Cooking-Show machen und sowohl die Show, als auch das Essen waren wirklich top!
Somit hatte ich dann auch Jaidyns Geburtstag erledigt und mir fehlt nur noch Justin am 24. Dezember...
Montag, 21. November 2011
Boston
Am 11. 11. 11 haben Debbi und ich uns auf den Weg nach Boston gemacht. Ursprünglich wollten wir eigentlich fliegen, weil die Flüge nicht so teuer waren und es einfach schnell geht. Aber wir hatten dann nur günstige Flüge gefunden, die super früh sonntags zurück gingen. Deswegen sind wir dann letztendlich mit dem Bus gefahren, was definitiv die günstigste Variante mit 75 Dollar für hin und zurück war. Also hatten wir Freitagabend erstmal 9 Stunden Fahrt vor uns. War aber nicht wirklich schlimm, da wir sowieso die ganze Zeit geschlafen haben. Und dank WiFi im Bus, konnte ich sogar noch zwei Folgen "How I met your mother" gucken :)
Wir sind dann Samstagmorgens gegen halb 7 schon in Boston an der Southstation angekommen. Nachdem wir in einem coolen amerikanischen Diner Frühstücken waren, sind wir wieder zurück zur Station. Dort wollte uns nämlich unser noch unbekannter Freund abholen ;) Und zwar haben Debbi und ich entschlossen für Boston Couchsurfing auszuprobieren. Man meldet sich einfach auf der Website an, gibt ein paar Infos über sich an, lädt Bilder hoch und dann kann man Leuten Anfragen senden und wenn man Glück hat, dann erklärt sich jemand bereit einen zu hosten.
Wir hatten einige Anfragen geschickt und ein Ja zurück bekommen. Und zwar von Nigel, einem schwarzen Ende 20-jährigen Amerikaner. Ehrlich gesagt waren wir etwas skeptisch am Anfang, immerhin weiß man gar nichts über die Person. Aber wir wurden absolut vom Gegenteil überzeugt. Nigel war super nett. Nachdem er uns abgeholt hatte, sind wir dann zu seiner Wohnung gefahren, die auch ganz schön war. Haben dann noch erzählt und er hat uns gesagt, was wir uns alles angucken sollen und wie wir da am einfachsten hinkommen.
Unsere Sachen haben wir dann in der Wohnung gelassen und dann sind wir los. Wir hatten echt super Glück mit dem Wetter, weil Boston bekanntlich auch sehr kalt ist. Hatten echt Sonne pur, nur im Schatten war es etwas kühler. Dann sind wir eben einfach mal bisschen rumgelaufen und haben alles erkundet. Boston gefällt mir super gut. Es gibt so schöne Parks dort und vor allem im Herbst sieht alles noch schöner aus. Auch wenn es nicht besonders viel zu sehen gibt, hat die Stadt irgendwie eine coole Atmosphäre, vlt sogar ein bisschen europäisch ;) Zum Lunch waren wir dann beim Quincy Market, einer Art Markthalle, wo es Essen aus aller Welt gibt. Da drin ist alles total eng und so viele Leute waren dort. Wir haben uns dann beim Griechen was geholt. Yummi.
Danach ging es noch an den Hafen, der auch sehr schön ist. Anschließend haben wir uns mit einer Freundin von Debbi getroffen, die AuPair in Boston ist. Mit ihr zusammen sind wir dann mit der "T" nach Harvard gefahren. War sehr cool zu sehen, wobei ich mir das immer wie ein riesiges altes Gebäude vorgestellt hab, dabei besteht die Uni natürlich aus ganz vielen verscheidenen Gebäuden. Auf den richtigen Campus konnten wir leider nicht gehen, weil da gerade irgendwelche Proteste stattfinden, weswegen nur Harvardstudenten rein dürfen. Wir waren noch im Harvard-Shop und der ist besonders sehenswert meiner Meinung nach. Es gibt einfach alles! In jeder Preisklasse kann man Zeugs kaufen und es gibt scheinbar nichts, auf was man nicht "Harvard" drauf drucken kann. Ich hab mir letztendlich dann als Erinnerung so einen Teebecher zum Mitnehmen gekauft und Debbi eine Fahne^^
Wir sind also wieder zurück nach Boston und Debbis Freundin Nachhause. Nachdem wir noch in ein paar Geschäften waren, sind wir zu Panera Bread Suppe essen gegangen. Mittlerweile wird es ja schon total früh dunkel, weswegen wir uns dann auch auf den Heimweg gemacht haben... Nach mehreren Anläufen hatten wir dann auch Nigels Wohnung irgendwann gefunden. Er hat uns netterweise einen Schlüssel gegeben, weil er nicht Zuhause war. Wir sollten dann auf einer Luftmatratze im Wohnzimmer schlafen und eigentlich wollte er uns auch noch Bettzeugs hinlegen. Leider hatte er das irgendwie vergessen. Er hat uns dann noch eine SMS geschrieben, wo wir nach Decken suchen sollen, aber wir hatten nix gefunden. Also haben wir dann mit unseren dünnen mitgebrachten Fließdeckchen geschlafen. Bin nachts dann aufgewacht, weil es so kalt war und hab mir noch einen dicken Pulli angezogen. Irgendwann hab ich dann gehört, dass Nigel heimgekommen ist und er hatte uns dann noch die Decken gebracht, war ganz süß :)
Am nächsten Morgen mussten wir früh raus um alle unsere Sachen zu packen. Unser Bus ging schon um kurz nach 10 wieder Richtung DC. Wir waren erst etwas skeptisch ob ein Tag in Boston reichen würde, aber letztendlich kann ich sagen, dass es definitiv ausreichend war. Da unser Couchsurfing-Freund noch geschlafen hatte, haben wir nur einen Zettel hinterlassen und sind dann abgehauen ;)
Mit dem Bus sind wir dann wieder zurück zur Southstation gefahren, haben bei Cosi was gefrühstückt und uns dann in den vollen Bus nach DC gesetzt. Am Sonntag 9 Stunden im Bus zu verbringen, war natürlich nicht soo toll, aber irgendwie ging es auch vorbei. Sind sogar an NYC vorbeigefahren und haben die Skyline gesehen :)
Als wir dann abends endlich in DC waren, hab ich mich nur noch auf mein eigenes Bett gefreut. Gutes Wochenende und wieder eine Sache weniger auf der To-Do-Liste ;)
Wir sind dann Samstagmorgens gegen halb 7 schon in Boston an der Southstation angekommen. Nachdem wir in einem coolen amerikanischen Diner Frühstücken waren, sind wir wieder zurück zur Station. Dort wollte uns nämlich unser noch unbekannter Freund abholen ;) Und zwar haben Debbi und ich entschlossen für Boston Couchsurfing auszuprobieren. Man meldet sich einfach auf der Website an, gibt ein paar Infos über sich an, lädt Bilder hoch und dann kann man Leuten Anfragen senden und wenn man Glück hat, dann erklärt sich jemand bereit einen zu hosten.
Wir hatten einige Anfragen geschickt und ein Ja zurück bekommen. Und zwar von Nigel, einem schwarzen Ende 20-jährigen Amerikaner. Ehrlich gesagt waren wir etwas skeptisch am Anfang, immerhin weiß man gar nichts über die Person. Aber wir wurden absolut vom Gegenteil überzeugt. Nigel war super nett. Nachdem er uns abgeholt hatte, sind wir dann zu seiner Wohnung gefahren, die auch ganz schön war. Haben dann noch erzählt und er hat uns gesagt, was wir uns alles angucken sollen und wie wir da am einfachsten hinkommen.
Unsere Sachen haben wir dann in der Wohnung gelassen und dann sind wir los. Wir hatten echt super Glück mit dem Wetter, weil Boston bekanntlich auch sehr kalt ist. Hatten echt Sonne pur, nur im Schatten war es etwas kühler. Dann sind wir eben einfach mal bisschen rumgelaufen und haben alles erkundet. Boston gefällt mir super gut. Es gibt so schöne Parks dort und vor allem im Herbst sieht alles noch schöner aus. Auch wenn es nicht besonders viel zu sehen gibt, hat die Stadt irgendwie eine coole Atmosphäre, vlt sogar ein bisschen europäisch ;) Zum Lunch waren wir dann beim Quincy Market, einer Art Markthalle, wo es Essen aus aller Welt gibt. Da drin ist alles total eng und so viele Leute waren dort. Wir haben uns dann beim Griechen was geholt. Yummi.
Danach ging es noch an den Hafen, der auch sehr schön ist. Anschließend haben wir uns mit einer Freundin von Debbi getroffen, die AuPair in Boston ist. Mit ihr zusammen sind wir dann mit der "T" nach Harvard gefahren. War sehr cool zu sehen, wobei ich mir das immer wie ein riesiges altes Gebäude vorgestellt hab, dabei besteht die Uni natürlich aus ganz vielen verscheidenen Gebäuden. Auf den richtigen Campus konnten wir leider nicht gehen, weil da gerade irgendwelche Proteste stattfinden, weswegen nur Harvardstudenten rein dürfen. Wir waren noch im Harvard-Shop und der ist besonders sehenswert meiner Meinung nach. Es gibt einfach alles! In jeder Preisklasse kann man Zeugs kaufen und es gibt scheinbar nichts, auf was man nicht "Harvard" drauf drucken kann. Ich hab mir letztendlich dann als Erinnerung so einen Teebecher zum Mitnehmen gekauft und Debbi eine Fahne^^
Wir sind also wieder zurück nach Boston und Debbis Freundin Nachhause. Nachdem wir noch in ein paar Geschäften waren, sind wir zu Panera Bread Suppe essen gegangen. Mittlerweile wird es ja schon total früh dunkel, weswegen wir uns dann auch auf den Heimweg gemacht haben... Nach mehreren Anläufen hatten wir dann auch Nigels Wohnung irgendwann gefunden. Er hat uns netterweise einen Schlüssel gegeben, weil er nicht Zuhause war. Wir sollten dann auf einer Luftmatratze im Wohnzimmer schlafen und eigentlich wollte er uns auch noch Bettzeugs hinlegen. Leider hatte er das irgendwie vergessen. Er hat uns dann noch eine SMS geschrieben, wo wir nach Decken suchen sollen, aber wir hatten nix gefunden. Also haben wir dann mit unseren dünnen mitgebrachten Fließdeckchen geschlafen. Bin nachts dann aufgewacht, weil es so kalt war und hab mir noch einen dicken Pulli angezogen. Irgendwann hab ich dann gehört, dass Nigel heimgekommen ist und er hatte uns dann noch die Decken gebracht, war ganz süß :)
Am nächsten Morgen mussten wir früh raus um alle unsere Sachen zu packen. Unser Bus ging schon um kurz nach 10 wieder Richtung DC. Wir waren erst etwas skeptisch ob ein Tag in Boston reichen würde, aber letztendlich kann ich sagen, dass es definitiv ausreichend war. Da unser Couchsurfing-Freund noch geschlafen hatte, haben wir nur einen Zettel hinterlassen und sind dann abgehauen ;)
Mit dem Bus sind wir dann wieder zurück zur Southstation gefahren, haben bei Cosi was gefrühstückt und uns dann in den vollen Bus nach DC gesetzt. Am Sonntag 9 Stunden im Bus zu verbringen, war natürlich nicht soo toll, aber irgendwie ging es auch vorbei. Sind sogar an NYC vorbeigefahren und haben die Skyline gesehen :)
Als wir dann abends endlich in DC waren, hab ich mich nur noch auf mein eigenes Bett gefreut. Gutes Wochenende und wieder eine Sache weniger auf der To-Do-Liste ;)
Dienstag, 15. November 2011
Snow, Halloween + English classes
Da Halloween dieses Jahr auf einen Montag gefallen ist, waren die ganzen Parties dementsprechend am Wochenende davor. Freitagabend sind wir ( Melina, Lisa, Taciana) dann erstmal bei Panera Bread eine Suppe essen gegangen, weil es bereits super kalt war und wir irgendwas gebraucht haben um uns aufzuwärmen^^ Danach ging es noch zu TJ Maxx, weil ich TJ Maxx liebe :) Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob ich was gekauft habe oder nicht.
Nachdem wir uns dann fertig gemacht hatten, habe ich Melina und Taciana abgeholt und wir sind zur Metrostation gefahren. In der Metro war schon super viel los, weil alle zu irgendwelchen Halloweenparties wollten. Wir sind dann zur Tattoo Bar gegangen, die am Wochenende eigentlich eher ein Club ist. Von uns hatte sich keiner verkleidet, war an dem Abend aber auch kein Muss. Wir hatten vorher dafür gesorgt dass wir auf der Gästeliste stehen und so war der Abend kostenlos und wir hatten keinerlei Probleme reinzukommen.. Perfekt! War sehr gut, nur haben mir meine Füße sehr wehgetan. Und es war eisig kalt und hat geregnet. Der Weg vom Club zur Metro war also weniger schön.
Trotz wenig Schlaf bin ich am nächsten Morgen früh aufgewacht um mit Lisa, Monique und Debbi zum Silver Diner frühstücken zu gehen. Schon Tage vorher wurde für den Samstag Schnee angekündigt, aber niemand hat dran geglaubt. Tjaaa, am Samstagmorgen gucke ich aus dem Fenster und das Unglaubliche ist tatsächlich wahr geworden: Schneeee im Oktober!
Es war auch gar kein schöner Schnee, sondern ekliger nasser Schneematsch. Das leckere Frühstück hat uns zum Glück etwas aufgeheitert. Unser Plan war abends noch auf eine Halloweenparty zu gehen, also musste erstmal ein Kostüm her. Deswegen sind wir zu Party City gefahren, ein riesen Halloweenstore, der wirklich alles was mit Halloween und Grusel zu tun hat anbietet. Ich wollte mir kein richtiges Kostüm kaufen, weil ich das für einen Abend zu teuer fand. Außerdem hätte ich dann wieder das Problem das gute Stück nachhause schleppen zu müssen. Also habe ich mich für eine Pilotenmütze entschieden, aber Debbi hat sich ein Göttin-Kostüm gekauft.
Anschließend mussten wir noch zur Mall, ein Geschenk für italian Lisa kaufen. Monique ist dann Nachhause zum Babysitten und Lisa, Deb und ich sind weiter zu H&M. Da wir ja alle kein bisschen auf den Wetterumschwung eingestellt waren, haben wir uns erstmal Handschuhe und Mützen zugelegt.
Erst sind wir kurz zu Lisa um ihre Sachen zu holen, dann zu mir um meine Sachen zu holen und dann eendlich zu Debbi. Dort haben wir uns dann fertig gemacht und schön verkleidet. Lisa war sog. "Robyn in da Hood" und durfte glücklicherweise das Kostüm von ihrem alten AuPair benutzen. Nachdem wir uns dann ewig geschminkt hatten und unsere Haare zufriedenstellend aussahen, sind wir los nach Georgetown. Dort angekommen mussten wir in einem Parkhaus für 11 Dollar parken.. uncool. Und wir mussten feststellen dass vor dem Club in den wir wollten (in den scheinbar jeder wollte), eine riesen Schlange war. Nach über einer Stunde warten waren wir komplett durchgefroren und unsere Lust grenzenlos..not! Als wir dann auch noch erfahren haben, dass sich der Eintritt nach 12 Uhr von 10 auf 20 Dollar erhöht hatte, war's uns zu doof und wir sind Nachhause. Der Abend hatte sich also alles in Allem als ziemlicher Flop herausgestellt. Nun gut!
Am nächsten Morgen haben wir einen schönen Sonntagsausflug nach Arlington gemacht. Monique kennt da nämlich ein AuPair aus Südafrika und dann haben wir uns mit ihr und ihren Freundinnen zum Lunch beim American Taproom getroffen. An diesem Tag war auch vom Schnee keine Spur mehr zu sehen und wir hatten wieder strahlenden Sonnenschein. Nach dem Lunch haben die Mädels uns noch ein bisschen Arlington gezeigt. Am Abend war ich eigentlich totmüde und hab mich auch ein bisschen krank gefühlt, aber Italian Lisa hat ihren Geburtstag bei Benihana (Favorite-Sushi-Place) vorgefeiert. Sie hat sich sehr über unser graviertes Armband gefreut (" Yeah Buddy", eine Erinnerung an Jersey Shore^^) und es war ein schöner Abend.
Am nächsten Tag, war dann auch endlich das richtige Halloween. Natürlich hatte Jaidyn schulfrei und ich durfte sie den ganzen Tag beschäftigen. Melina und Zoe sind vorbeigekommen und wir haben Pumpkin Carving, also Kürbisschnitzen gemacht. Hat Spaß gemacht und dann ging der Tag doch irgendwie schnell rum. Amy ist dann schon früher von der Arbeit Nachhause gekommen um die Kinder fürs Trick or Treating fertig zu machen. Jaidyn hat sich als Vampirprinzessin verkleidet und Justin hatte ein Skelettkostüm. Leider hat Justin sich dann aber geweigert das Kostüm anzuziehen. Wir haben alles versucht, aber es war aussichtslos. Wir konnten ihn gerade so dazu überreden, überhaupt mit zu laufen. Jaidyn hat dann nur an den Türen geklingelt und die Süßigkeiten bekommen. Aber auch das hat ihn nicht überzeugt, sich umzuziehen. Mir hats trotzdem Spaß gemacht und es war echt krass zu sehen, was an Halloween in den USA so auf den Straßen los ist. Soo viele Kinder und Eltern waren unterwegs und total viele Häuser waren krass geschmückt. Als wir wieder Zuhause waren, hat Jaidyn dann die Aufgabe übernommen, die Süßigkeiten an andere Kinder zu verteilen. Das hat ihr noch mehr Spaß gemacht, als selbst Trick or Treating zu machen.
Am nächsten Tag musste ich dann einer anderen Verpflichtung nachgehen. Als AuPair muss man nämlich 80 Stunden in irgendwelchen Kursen sammeln. Die Gastfamilie muss einem dafür 500 Dollar geben. Ich kenne zwar einige, die einfach keine Kurse belegt haben, aber dann kriegt man am Ende den Abschlussbonus von 200 Dollar (oder sowas in der Art) nicht und Verlängern würde dann auch nicht funktionieren (Habe ich ja aber sowieso nicht vor). Ich hatte das bisher immer so vor mir her geschoben, weil ich im Sommer weniger Lust drauf hatte. Aber ich wollte es gerne noch dieses jahr erledigt haben. Also habe ich mich mit Lisa zuammen im sog. English House für einen Englisch Kurs angemeldet. Wir mussten erstmal so einen Einstufungstest machen, bei dem wir beide ziemlich gut abgeschnitten haben. Deswegen sind wir auch ins höchste Level, nämlich den TOEFL-Vorbereitungs-Kurs gekommen. Der findet jeden Tag von 11 bis 1 Uhr statt. Allerdings muss ich Justin am Donnerstag und Freitag immer früher von der Schule abholen, also hätte das zeitlich nicht gepasst. Deswegen mache ich diesen TOEFL-Kurs von Montag bis Mittwoch und die beiden restlichen Tage einen Grammatik Kurs, der dann von 9 bis 11 Uhr geht. Bin ziemlich zufrieden damit, weil es mir auch nicht schadet die Grammatik mal wieder aufzufrischen. Es macht eigentlich echt Spaß und ich denke es bringt auch was. Die zwei Stunden täglich gehen immer total schnell rum und da ich ja 10 Stunden pro Woche mache, ist die ganze Sache auch in etwa 8 Wochen erledigt.
Jetzt hab ich sogar wieder ein kleines bisschen Schulfeeling. Immerhin ist das jetzt auch schon wieder einige Monate her...
Sonntag, 23. Oktober 2011
Baltimore, Annapolis, DC und Halbzeit!
Nachdem meine Eltern dann samstags wieder Nachhause geflogen sind, bin ich am Sonntag mit den Mädels nach Baltimore. Lisa, Milou und ich haben uns alle bei Monique getroffen und sie ist von dort aus dann nach Baltimore gefahren. An dem Tag war es einfach so super heiß und es hat sich echt wie ein zweiter Sommer angefühlt. Kurze Klamotten waren wirklich angemessen, weil die Sonne richtig intensiv war. Wir sind dann, nachdem wir einen akzeptables Parkhaus gefunden haben zum Hafen gelaufen, der so ziemlich das einzige Schöne an Baltimore sein soll. Ich war ja im Frühjahr schonmal mit Rosa und Kim dort und die Ecken die wir gesehen haben waren größtenteils Ghetto. Der Hafen war allerdings echt super schön und in Kombination mit dem Wetter war es einfach perfekt. Sind dann dort einfach mal entlanggelaufen und noch nach Little Italy. Zum Lunch sind wir zu einer spanischen Tapas Bar gegangen und es war sehr sehr gut. Hab auch schöne Bilder vom Essen gemacht ;)
Später haben wir uns noch gesonnt und Häagen Dasz Icecream gegessen. Gegen Nachmittag sind wir dann zurück zum Parkhaus gelaufen, haben brav unser Parkticket bezahlt und wollten rausfahren. Diese Schranke geht hoch, Monique fährt ein kleines Stück vor, auf einmal fällt die komplette Schranke einfach ab und auf unser Auto. Schock! Es war einfach so wahlos. Wir sind dann rausgefahren und haben geguckt ob was am Auto ist. Es war natürlich verkratzt. Danach mussten wir ewig lang mit dem Manager irgendwelche Papiere ausfüllen und Fotos machen und und und. Ich war nur froh dass ich nicht gefahren bin. Trotz dem unnötigen Ende war der Ausflug nach Baltimore sehr lohnenswert und schön :)
Danach sind wir noch zu Monique und haben einen Film, dessen Namen ich bereits vergessen habe geguckt.
Ansonsten war in der Woche eigentlich immer nur das übliche. Dienstag und Mittwoch Coffenight. Donnerstag habe ich mich entschlossen gehabt nicht zu Monique zu Jersey Shore zu gehen, weil es so kraaass geregnet und gedonnert hat. Unser Haus hat echt gewackelt und die Kinder haben nur noch geschrien.
Am Freitag war ich zum Dinner mit Lisa und einer Freundin aus Deutschland bei Tara Thai und danach waren wir mit Monique und Debbi im Kino. Wir haben 50/50 geguckt und der Film war sehr gut. Lustig und sehr traurig zugleich.
Samstags sind wir dann nach Annapolis gefahren. Debbi ist gefahren und noch dabei waren Lisa, Monique, Lisas Freundin und ich. Wir hatten wieder Glück mit dem Wetter, es war zwar etwas windig, aber total sonnig. Annapolis ist sehr schön und irgendwie europäisch, aber es gibt nicht so viel zu tun dort, obwohl es die Hauptstadt von Maryland ist.
Also sind wir erstmal nur bisschen rumgelaufen und haben uns alles angeguckt. Dann haben wir entschlossen zur Navy Academy zu gehen, die dort stationiert ist. Wir hatten uns dann an der Information informiert was man sich auf dem Gelände so alles angucken kann, weil uns die Tour für 10 Dollar pro Person zu teuer war. Nachdem sich aber Debbi ewig lang mit der Info-Frau über ihre Liebe zu Italien unterhalten hatte, hat sie uns die Tour umsonst gegeben :) War jetzt zwar nicht soo mega spannend, aber auch nicht schlecht das alles mal zu sehen. Und überall sind diese Navy-Typen rumgelaufen, was vor allem Monique und Debbi glücklich gemacht hat.
Zum Schluss haben wir uns noch ein sooo gutes selbstgemachtes Eis gegessen. Dann mussten wir auch schon los, weil Monique arbeiten musste. Debbi und ich sind zur italienischen Lisa gegangen und später sind noch Bridget und Monique nachgekommen. Wir haben Pizza bestellt und Frangelico getrunken. Hab an dem Abend auch bei Debbi übernachtet.
Am nächsten Morgen hab ich mich dann auf den Heimweg gemacht. Später hab ich mich mit Monique in der Mall getroffen, weil wir Lisas Geburtstagsgeschenk abholen mussten. Wir haben ihr eine Schmuckbox gekauft, auf die wir was eingraviert haben. Abends sind wir alle zu Benihana gegangen um Sushi zu essen und Lisas Geburtstag vor zu feiern (wird in Amerika ständig gemacht). Sie hat sich natürlich sehr über unser Geschenk gefreut und es war ein guter Abend.
Ihr eigentlicher Geburtstag war ein Tag später, also haben wir uns auch da abends nochmal bei Cosi getroffen. Dienstags waren Monique und Debbi bei mir und wir haben "The Rachel Zoe Project" geguckt. Außerdem war an diesem Tag auch gleichzeitig Halbzeit meines Jahres! Jetzt sind es also nur noch sechs Monate :)
Am Donnerstag sind wir mit unserem Cluster zum "Markhoff's Haunted Forest" in Dickerson gegangen. Die ganze Sache war freiwillig und ich hab auch sehr lange überlegt ob ich mitgehen soll, weil man im Prinzip 20 Dollar bezahlt um Erschreckt zu werden. Aber ich dachte, wenn man schonmal in den USA ist, dann muss man ja auch das ganze Halloween-Erlebnis mitmachen. Im Nachhinein bin ich sehr froh dass ich es gemacht habe. Man ist auf einem vorgegebenen Pfad durch den Wald entlanggelaufen. Es war stockdunkel und man hat kaum gesehen wo man hinläuft. Alles war halt total gruselig gemacht, bspw. sind wir an einem Totenfriedhof vorbei und es sah alles so echt aus, mit Nebel der vom Boden hoch kam usw. Und dann sind ständig aus irgendwelchen Ecken so Gruselmenschen rausgesprungen und haben dich erschreckt. Auch die sahen total echt aus und man hat auch permanent Schreie aus dem Wald gehört. Manchmal musste man auch durch so kleine Häuser durchlaufen, wo man dann gar nichts mehr gesehen hat.. War alles sehr scary. Zwei Mädels aus meiner Gruppe haben angefangen zu weinen und eine musste dann letztendlich abbrechen. Meiner Meinung etwas übertrieben, da man ja weiß dass es nicht echt ist. Aber es war auf jeden Fall sehr gut und gruselig.
Freitagabend haben wir bei Debbi den Film "Something borrowed" geschaut und Debbi und ich haben ein bisschen versucht unseren Bostontrip im November zu planen. Samstag sind Monique, Debora und ich zu Tyson's Corner gefahren, weil ich unbedingt zu H&M wollte und Monique noch ein Geschenk gebraucht hat. Der H&M-Besuch war auch sehr erfolgreich :) Langsam muss ich mich auch mal mit Wintersachen wie Schal, Mütze, Handschuhen eindecken. Meine Eltern haben mir schon meine Winterjacke mitgebracht. Also muss ich auch das ganze Zeugs im April wieder mit Nachhause schleppen. Am Abend musste ich arbeiten, aber nicht sehr lange, weswegen ich danach noch zu Debbi gegangen bin, die Sturmfrei hatte. Monique, Flavia und noch zwei Mädels aus Mexiko und Peru waren da. Wir haben leckere Crepes gegessen und erzählt.
Heute war ich mit Monique und Debbi im Air and Space Museum in DC. Eigentlich wollten wir noch in andere Museen, weil die meisten in DC kostenlos sind. Aber wir haben eine Tour gemacht, die dann doch länger gedauert hat, als gedacht, weswegen wir doch nur in einem Museum waren. War sehr interessant alles, aber am Schluss waren wir echt total fertig und wollten nur noch irgendwo sitzen. Sind dann noch ein bisschen Downtown rumgelaufen und haben uns dann auf den Weg nach Friendship Heights gemacht.
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