Donnerstag, 29. Dezember 2011

NYC, Hanukkah, Birthday, Christmas

Jaa, ich bin echt faul was meinen Blog betrifft, aber ich will mich bessern!
Am ersten Wochenende im Dezember mussten wir leider Milou verabschieden. Sie hatte uns alle freitags zum Dinner bei ihr Zuhause eingeladen. Wir hatten vorher schon ein kleines Buch voll mit Bildern und Erinnerungen gemacht und sie hat sich sehr gefreut. Der Abend war zwar sehr schön, aber auch traurig, da ich mit Milou sehr gut befreundet war und ich wusste, dass ich sie sehr vermissen werde. An diesem Tag habe ich übrigens auch endlich mein iPhone bekommen, auf das ich so lange gewartet hatte. Samstags waren wir alle zusammen bei Ikea. Am Sonntag war ich mit Monique, Debbi, Lisa und Max in DC, wo wir auf dem "Holiday Market" (sehr schlecht nachgemachter Weihnachtsmarkt) waren und uns den Weihnachtsbaum vorm Capitol und am Weißen Haus angeguckt haben. Die Weihnachtsbäume sind nur leider ziemlich unförmig gewesen, aber okay ;)
Am 2. Dezemberwochenende haben wir uns "New Year`s Eve" im Kino angeschaut. Wir hatten uns alle ziemlich drauf gefreut, weil Monique, Debbi und ich an Silvester auch in New York sein werden, aber letztendlich hat uns der Film dann doch etwas enttäuscht. Um dann noch komplett in Weihnachtsstimmung zu kommen, haben wir sonntags einen "Christmas-movie-day" bei Monique gemacht. Wir haben echt den ganzen Tag von morgens um 11 bis abends um 10 Weihnachtsfilme geschaut und noch Weihnachtsdeko gebastelt ;) In der Woche habe ich auch mit den Kindern meinen kleinen Plastik-Weihnachtsbaum aus dem Wandschrank geholt und im Basement aufgestellt. Ich muss sagen er ist ziemlich schön und groß für einen Plastik-Weihnachtsbaum. Er gefällt mir gut :)
Am 17. Dezember ging es dann für mich und Monique nach New York. Wir wollten eigentlich länger bleiben, aber die Hostels waren entweder ausgebucht oder überteuert und wir wollten sowieso nur gehen um die Weihnachtsdeko zu sehen. Morgens angekommen sind wir erstmal mit der Subway nach SoHo um dort shoppen zu gehen. Ich hatte noch ein Kleid für Silvester gebraucht, was ich dann dort auch gefunden habe. Anschließend sind wir zum Central Park und haben uns dort die Schlittschuhbahn angeschaut. Leider war dort eine ewig lange Schlange, sonst wären wir auch Eislaufen gegangen. Danach sind wir einfach auf der 5th Avenue entlang gelaufen, da es dort einfach die beste Deko gibt. Eigentlich war so ziemlich alles dekoriert, aber manche Geschäft haben sich wirklich richtig ins Zeug gelegt. Überall waren super viele Menschen (was nicht unbedingt toll war) und man hat ständig irgendwelche Weihnachtslieder gehört. New York City im Dezember ist einfach besonders. Natürlich haben wir uns dann noch den Weihnachtsbaum vorm Rockefeller Center angeguckt und das war einfach das allerbeste. Der Baum ist riesig und einfach wunderschön mit Millionen kleiner Lichter. Da haben die Menschenmassen nur leider ihren Höhepunkt gefunden, aber der Anblick lohnt sich einfach. Wir sind dann auch nochmal zurück gegangen als es richtig dunkel war. Bevor wir wieder zurück zur 5th Avenue sind, waren wir noch beim Times Square. Gegen 8 Uhr kam dann unser Bus nach Bethesda. Sonntags war ich mit Lisa in DC im Spy Museum und anschließend noch bei Vapiano. Am Dienstag hat dann Hanukkah angefangen, worauf sich die Kinder schon ewig gefreut haben. An jedem der acht Abende wurde eine Kerze angezündet und es gab ein Geschenk. Außerdem spricht man noch irgendwelche Gebete in hebräisch. Am nächsten Tag war mein Geburtstag und da der ja in Deutschland schon früher angefangen hat, hatte ich im Prinzip 30 Stunden Geburtstag. Dienstagabends hat Lisa mich dann für die Coffeenight abgeholt und stand mit einem riesigen Geburtstagsluftballon vor meiner Haustür :)
Am nächsten Morgen als ich dann aufgewacht bin, hat es sich doch nicht so ganz wie Geburtstag angefühlt. Ich hatte dann noch mit einigen Leuten geskypt und irgendwie hab ich dann doch Heimweh bekommen. Und spätestens als ich dann das Päckchen von meiner Familie und Isi geöffnet hatte, war es ganz vorbei... Alles in allem war mein Geburtstag dann nur okay, weil ich tagsüber wirklich nicht so gut drauf war. Abends wollte ich mich mit meinen Freunden bei der Cheesecake Factory zum Dinner treffen. Auf dem Hinweg ist mir dann natürlich noch eine Frau ins Auto reingefahren, als wir plötzlich bremsen mussten. Zum Glück ist mein Auto ohne irgendwelche Schäden davon gekommen, aber der Schock saß erstmal tief. Letztendlich hatten wir einen schönen Abend, auch wenn wir erstmal 1 1/2 Stunden auf einen Tisch warten mussten, weil es nicht möglich ist dort zu reservieren. Habe Beautyzeugs bekommen, einen selbstgemachten Kalender und solche Kleinigkeiten. Am nächsten Tag bin ich zum Dinner mit meiner Hostfamily zu Uncle Julio's gegangen und habe dann dort von ihnen mein Geschenk bekommen: Geld, Armbänder und Ohrringe.
Am Freitagabend war ich mit Monique und Lisa bei den "Christmas Lights". Das ist ein Park, der in der Weihnachtszeit mit jeder Menge Lichtern geschmückt und man fährt dann mit dem Auto durch und guckt sich alles an. Es war richtig toll und wir haben dann noch Weihnachtslieder im Auto gehört und uns an den Lichtern erfreut :) Genauer beschreiben kann ich das schlecht, aber Bildern folgen noch.
Anschließend haben wir Debbi vom Flughafen abgeholt, weil sie für eine Woche in Savannah war. Und der nächste Tag war dann auch schon der 24.! Also auch Justins Geburtstag. War morgens noch mit Melina einkaufen, für das Weihnachtsdinner, was wir an dem Abend noch geplant hatten. Danach bin ich weiter zu Lisa, wo wir dann schonmal Semmelknödel und Spätzle vorbereitet haben. Alles ist uns sehr gut gelungen und ich war wirklich stolz auf uns :) Danach ging es ab nach Hause, wo ich dann erstmal mit meiner Familie geskypt habe. Irgendwie kam an dem Tag bei mir keine richtige Heilig-Abend-Stimmung auf, weil er einfach ganz anders war, als man das so von Zuhause gewohnt ist. Ich war aber auch nicht besonders traurig, wie manch andere. Nachdem ich mich dann bischen fürs Dinner schick gemacht hatte, ging Justins Geburtstag los. Die ganze Verwandtschaft kam zum Abendessen. Melina und ich waren dann nur für die Vorspeise dabei und haben unseren Gasteltern noch ihr Geschenk gegeben, ein Gutschein vom Restaurant "Cava". Danach sind wir dann auch zu Lisa gefahren. Beim Dinner dabei waren Melina, Debbi, Monique, Lisa und ich. Als Vorspeise hatten wir Brie mit Preiselbeersoße in Blätterteig (yummy!!!). Danach gab es Semmelknödel, selbstgemachte Spätzle, Champignonsoße, Rotkraut und Salat. War alles sehr lecker und ich war froh, dass ich wenigstens ein bisschen an Zuhause angelehntes Dinner hatte ;) Anschließend haben wir unsere eigene kleine Bescherung gemacht. Das Wichteln hat sehr gut funktioniert und irgendwie hatte jeder ein genau passendes Geschenk bekommen. Ich habe von Monique einen sehr süßen Herz-Schlüsselanhänger und Ohrringe bekommen. Beide Sachen sind aus Südafrika. Zum Schluss haben wir uns noch "Kevin allein in New York" angeschaut und dabei das leckerste Dessert gegessen: Cheesecake und Tiramisu.
Am 25. ist ja dann das eigentliche Weihnachten in den USA. Ich hatte abends schon die Geschenke für die Kinder unter mein Bäumchen gelegt (für jeden ein Pillow Pet + eine Schneekugel mit Bildern von uns). Morgens sind dann alle zu mir runter ins Basement gekommen und sie hatten auch mein Geschenk unter den Baum gelegt. Es war ziemlich süß, weil wir dann alle mit Schlafanzügen um das Bäumchen herum gesessen haben und Bescherung hatten. Ich habe ziemlich viel Geld bekommen und einen sehr schönen Schlauchschal :)
Mittags bin ich dann nochmal zu Lisa gegangen, da ihre Gastfamilie in Urlaub ist und ich sie nicht alleine lassen wollte. Wir haben uns Harry Potter angeschaut und Reste von unserem Dinner gegessen.
Gegen Abend musste ich mich dann auf den Weg zu Amys Schwester machen, weil da nochmal ein Hanukkah-Dinner stattgefunden hat. Es gab sogar Kartoffelpfannkuchen zu essen :) Danach mal wieder Bescherung, aber für die Kinder. Die Töchter von Amys Schwester (7 und 11 Jahre) haben beide einfach mal ein iPad geschenkt bekommen. Süßerweise hat die Oma mir und Isha (AuPair der Schwester) auch was geschenkt, nämlich einen 40-Dollar-iTunes-Gutschein. Danach haben wir alle zusammen auf der Wii "Just Dance" gespielt, was echt Spaß gemacht hat.
Am Montag war ich off und habe morgens nochmal mit meiner Familie geskypt und mich gefreut nochmal meine ganze Verwandtschaft zu sehen. War dann auch praktisch "live" bei unserem alljährlichen Familienwichteln dabei ;)
Danach ging es mit Monique zu Tyson's Corner, weil hier am Tag nach Weihnachten gleich die Sales losgehen. Wir standen erstmal im Stau um überhaupt zur Mall zu kommen und die Parkplatzsuche war echt unerträglich. Aber der Mango und Accessorize Sale hat sich dann doch gelohnt ;)
Das war dann also mein Weihnachten. Einmal so ganz anders, aber umso mehr freue ich mich auf nächstes Jahr :)

Dienstag, 6. Dezember 2011

Thanksgiving, Black Friday + Jaidyns Geburtstag

Am Wochenende nach Boston waren wir Freitagabends im Kino um "Breaking Dawn" anzugucken. Eigentlich bin ich nicht so der Twilightmensch, aber wir hatten an irgendeinem Abend davor mal alle Teile geguckt und schlecht ist es ja jetzt nicht. Also ich fand den Film gut :)
Samstags bin ich mit Debbi und Milou zusammen nach Georgetown gefahren und es war so schönes sonniges Wetter. Zwar viel zu warm für Ende November, aber ich hatte nix dagegen. Wir haben uns dann an den Potomac River gesetzt und Cupcakes gegessen, die Milou mitgebracht hat. Wir haben ewig lang geredet und es war super schön! Danach sind wir einfach in ein paar Geschäften gewesen, haben bei MAC eingekauft und so weiter.. Anschließend sind wir noch zu Debbi gefahren, haben den wirklich guten Film "Limitless" geguckt und danach sind Debbi und ich zu mir. Abends war nämlich noch die Abschiedsparty von Jenny und Julie, zwei deutsche Mädels die ich von der Coffenight kenne. Die Party war gut, es gab lecker Essen und wir haben Dancestar (wenn das so heißt?^^) gespielt, was lustig war. Aber es war auch traurig mich von den beiden zu verabschieden. Auch wenn wir nicht viel zusammen gemacht haben, hab ich beide echt gerne gemocht und fand's schade dass sie schon gehen mussten.
Am Sonntag war dann Jaidyns vorzeitige Geburtstagsparty angesagt, also hab ich mich nur vorher noch mit Milou und Deb bei ULTA (sowas wie Douglas) getroffen und wir waren noch bei Starbucks, die neuen Holiday-Sorten auszuprobieren :) Um 16 Uhr ging dann Jaidyns Party los und sie hat bei ihrem alten Gymnastics stattgefunden. In Amerika ist es irgendwie ganz normal, dass man den Geburtstag vorfeiert, macht hier so ziemlich jeder. Der eigentliche Geburtstag ist dann auch nur noch Nebensache.
Es kamen irgendwie total viele Kinder, auch welche mit denen Jaidyn so gar nichts zu tun hat, aber auch als Kind hat man viele soziale Verpflichtungen hier! Die Kinder haben dann so ein Programm mit den Leuten vom Gymnastics gemacht und hatten wohl auch Spaß. Währenddessen haben wir Erwachsenen, also auch Oma/Opa, Tante usw. oben gewartet. Der ganze Geburtstagsspaß ging ganze 1 1/2 Stunden und dann war es auch schon wieder vorbei. Die Kinder haben dann noch Pizza und Kuchen gegessen und das wars! Als Goodie gabs eine Kaugummimaschine (hab das jetzt mal sehr genau übersetzt, aber mir ist kein besseres Wort eingefallen und ich denke jeder weiß was ich meine^^) für jeden.
Danach sind wir mit der ganzen Verwandtschaft zu und Nachhause und da gab es dann lecker Bagel mit verschiedenen Aufstrichen und Quiche und vieles mehr. Dann durfte Jaidyn auch endlich ihre Geschenke aufmachen und Amy hat fleißig mitgeschrieben welches Geschenk von wem kam, damit dann später auch schön die Danksagungskarten geschrieben werden können. Ja, so läuft das hier ab!
Sie hatte wirklich jede Menge Geschenke bekommen und glücklicherweise auch alles was sie sich gewünscht hat.
Auf die nächste Woche hatte ich mich schon sehr gefreut, weil das die Thanksgivingwoche war und ich außerdem deswegen nur bis Mittwoch arbeiten musste. Mittwochabend war dann noch Coffenight und wir hatten die ganze Zeit Pläne geschmiedet wie und wo wir Black Friday verbringen würden. Am Donnerstag habe ich dann schön ausgeschlafen (so gut wie ich hier eben ausschlafen kann, nämlich nicht wirklich) und noch ewig im Bett verbracht. Gegen 3 Uhr sind wir dann zu Melinas Familie, also Craigs Bruder gegangen. Die hatten schon total viel Besuch und es sind noch mehr Leute gekommen. Und Meredith, also Melinas Hostmum hatte die weltbesten Appetizer gemacht. Es gab Brie, gefüllte Pilze, Spargel in Blätterteig, Käseplatte und noch so viel mehr. Ich war einfach so satt schon dort, obwohl wir nicht mal zum Dinner dort waren. Sind dann so gegen 6 Uhr zu Amys Mutter gefahren und dort gabs es dann das eigentliche Thanksgivingdinner. Dort war dann auch die Familie von Amys Schwester und die haben ja auch ein AuPair namens Ischa. War also wirklich perfekt, da ich überall jemanden dabei hatte :) Dinner war auch sehr gut mit dem ganzen typischen Thanksgivingessen wie Turkey, Preiselbeersoße, Kartoffelbrei, Stuffing usw. Gegen halb 10 hab ich mich dann auf den Weg zu Lisa gemacht. Von dort aus sind sie, Debbi, Sarah und ich dann zu Tysons Corner gefahren. Wir dachten eigentlich dass die Mall dort erst um Mitternacht aufmachen würde, aber es hat sich dann schnell herausgestellt dass die Mall schon längst offen war, nur die Geschäfte erst um 12 aufmachen würden. Unser Ziel war H&M. Die ersten 100 Personen sollten dort nämlich Gutscheine im Wert von 10 bis 500 Dollar bekommen. Hatten es dann auch unter die ersten 100 geschafft. Debbi hatte Glück und hatte einen 50 Dollar Gutschein bekommen, wir anderen hatten alle nur 10 Dollar, aber immerhin ;)
Man konnte richtig sehen wie die Mall von Minute zu Minute voller wurde und vor allem direkt vor H&M hatte sich eine riesige Menschenmenge angesammelt. Als eine Mitarbeiterin dann um 12 das Tor endlich geöffnet hat, sind die Leute wie bescheuert in den H&M reingerannt... Also es war wirklich extrem. Leute sind hingefallen und andere sind einfach drüber gerannt. Dieses Alarmdings wurde komplett zerstört und und und.. Ich hab den ganzen Hype gar nicht verstanden, weil H&M wirklich nicht viele Angebote hatte. Es war schwierig sich überhaupt was auszusuchen, weil der Shop natürlich soo voll war, aber wir mussten ja unseren Gutschein einlösen und das ging natürlich nur an Black Friday. Habe dann letztendlich einen schönen Mantel gefunden, der von 80 auf 20 Dollar reduziert war und eine Schlafhose für 5. Also hab ich für die zwei Sachen dann nur 15 Dollar bezahlt, was ja schon ein guter Deal war :) Wir mussten allerdings über eine Stunde an der Kasse anstehen und es war so unglaublich viel los, es war heiß und alles... Also kein schönes Vergnügen!
Als wir dann endlich bei H&M raus sind, war die ganze Mall so super voll. Wir sind dann auch noch in ein paar andere Geschäfte reingegangen, aber sobald man die Schlange vor der Kasse gesehen hat, war die Lust irgendwas zu kaufen wieder verschwunden. Aber es war definitiv ein Erlebnis und ich bin froh den Black-Friday-Wahnsinn auch mal mitgemacht zu haben ;)
Gegen 3 Uhr nachts haben wir uns dann entschlossen zu gehen und hatten dann noch ein Sleep-over bei Debbi.
Am nächsten Tag ist dann noch Milou vorbeigekommen und wir waren bei Target und in der Montgomery Mall. Abends haben Milou, Debbi und ich Burritos gemacht. Danach war ich so froh endlich im Bett zu sein, weil ich irgendwie doch noch müde von unserer Shoppingnacht war.
Am Samstag waren wir mit der selben Gruppe Downtown, hauptsächlich auf der Mall, das ist einfach der Platz zwischen Capitol und Monnument. Abends haben wir bei Debbi noch was gekocht und "Who am I?" gespielt. Debbis Hostparents waren das ganze Thanksgiving-Wochenende nicht da und so sind wir mehr oder weniger bei ihr eingezogen.
Irgendwie ging das Wochenende ewig, hatte sich zumindest für mich so angefühlt... Sonntag war dann aber der letzte Tag und wir sind nach Alexandria gefahren. Die Stadt ist echt schön und das Wetter war sooo gut. Überhaupt das ganze Wochenende war total sonnig und warm. In Alexandria sind wir echt teilweise mit T-Shirt rumgelaufen. Waren noch bei Ben & Jerry's und sind abends mal wieder bei Deb gelandet. Max ist dann auch noch vorbeigekommen, der jetzt nämlich bis Ende Januar wieder bei seiner Hostfamily arbeitet.
Dann war das lange Wochenende aber auch irgendwann mal vorbei und English House + Arbeiten war wieder angesagt. Dienstag war dann Jaidyns richtiger Geburtstag. Ich hatte ihr diese "Handpuppe" gegeben mit den Mäusen, was ich noch von Zuhause mitgebracht hatte. Darüber hat sich sich wirklich sehr gefreut und das hat sie bisher auch noch nicht vergessen. Ihr eigentliches Geschenk war Twister und das fand sie glaube ich nicht sooo toll. Jedenfalls hielt sich die Begeisterung in Grenzen, aber sie kann ja auch nichts dafür dass sie so verwöhnt wird. Amy hatte sich dann extra freigenommen und als Craig dann Zuhause war, sind wir dann alle zusammen noch mit Omi und ihrer Cousine Stephanie essen gegangen. Wir waren beim Japaner, bei dem sie so eine Art Live-Cooking-Show machen und sowohl die Show, als auch das Essen waren wirklich top!
Somit hatte ich dann auch Jaidyns Geburtstag erledigt und mir fehlt nur noch Justin am 24. Dezember...

Montag, 21. November 2011

Boston

Am 11. 11. 11 haben Debbi und ich uns auf den Weg nach Boston gemacht. Ursprünglich wollten wir eigentlich fliegen, weil die Flüge nicht so teuer waren und es einfach schnell geht. Aber wir hatten dann nur günstige Flüge gefunden, die super früh sonntags zurück gingen. Deswegen sind wir dann letztendlich mit dem Bus gefahren, was definitiv die günstigste Variante mit 75 Dollar für hin und zurück war. Also hatten wir Freitagabend erstmal 9 Stunden Fahrt vor uns. War aber nicht wirklich schlimm, da wir sowieso die ganze Zeit geschlafen haben. Und dank WiFi im Bus, konnte ich sogar noch zwei Folgen "How I met your mother" gucken :)
Wir sind dann Samstagmorgens gegen halb 7 schon in Boston an der Southstation angekommen. Nachdem wir in einem coolen amerikanischen Diner Frühstücken waren, sind wir wieder zurück zur Station. Dort wollte uns nämlich unser noch unbekannter Freund abholen ;) Und zwar haben Debbi und ich entschlossen für Boston Couchsurfing auszuprobieren. Man meldet sich einfach auf der Website an, gibt ein paar Infos über sich an, lädt Bilder hoch und dann kann man Leuten Anfragen senden und wenn man Glück hat, dann erklärt sich jemand bereit einen zu hosten.
Wir hatten einige Anfragen geschickt und ein Ja zurück bekommen. Und zwar von Nigel, einem schwarzen Ende 20-jährigen Amerikaner. Ehrlich gesagt waren wir etwas skeptisch am Anfang, immerhin weiß man gar nichts über die Person. Aber wir wurden absolut vom Gegenteil überzeugt. Nigel war super nett. Nachdem er uns abgeholt hatte, sind wir dann zu seiner Wohnung gefahren, die auch ganz schön war. Haben dann noch erzählt und er hat uns gesagt, was wir uns alles angucken sollen und wie wir da am einfachsten hinkommen.
Unsere Sachen haben wir dann in der Wohnung gelassen und dann sind wir los. Wir hatten echt super Glück mit dem Wetter, weil Boston bekanntlich auch sehr kalt ist. Hatten echt Sonne pur, nur im Schatten war es etwas kühler. Dann sind wir eben einfach mal bisschen rumgelaufen und haben alles erkundet. Boston gefällt mir super gut. Es gibt so schöne Parks dort und vor allem im Herbst sieht alles noch schöner aus. Auch wenn es nicht besonders viel zu sehen gibt, hat die Stadt irgendwie eine coole Atmosphäre, vlt sogar ein bisschen europäisch ;) Zum Lunch waren wir dann beim Quincy Market, einer Art Markthalle, wo es Essen aus aller Welt gibt. Da drin ist alles total eng und so viele Leute waren dort. Wir haben uns dann beim Griechen was geholt. Yummi.
Danach ging es noch an den Hafen, der auch sehr schön ist. Anschließend haben wir uns mit einer Freundin von Debbi getroffen, die AuPair in Boston ist. Mit ihr zusammen sind wir dann mit der "T" nach Harvard gefahren. War sehr cool zu sehen, wobei ich mir das immer wie ein riesiges altes Gebäude vorgestellt hab, dabei besteht die Uni natürlich aus ganz vielen verscheidenen Gebäuden. Auf den richtigen Campus konnten wir leider nicht gehen, weil da gerade irgendwelche Proteste stattfinden, weswegen nur Harvardstudenten rein dürfen. Wir waren noch im Harvard-Shop und der ist besonders sehenswert meiner Meinung nach. Es gibt einfach alles! In jeder Preisklasse kann man Zeugs kaufen und es gibt scheinbar nichts, auf was man nicht "Harvard" drauf drucken kann. Ich hab mir letztendlich dann als Erinnerung so einen Teebecher zum Mitnehmen gekauft und Debbi eine Fahne^^
Wir sind also wieder zurück nach Boston und Debbis Freundin Nachhause. Nachdem wir noch in ein paar Geschäften waren, sind wir zu Panera Bread Suppe essen gegangen. Mittlerweile wird es ja schon total früh dunkel, weswegen wir uns dann auch auf den Heimweg gemacht haben... Nach mehreren Anläufen hatten wir dann auch Nigels Wohnung irgendwann gefunden. Er hat uns netterweise einen Schlüssel gegeben, weil er nicht Zuhause war. Wir sollten dann auf einer Luftmatratze im Wohnzimmer schlafen und eigentlich wollte er uns auch noch Bettzeugs hinlegen. Leider hatte er das irgendwie vergessen. Er hat uns dann noch eine SMS geschrieben, wo wir nach Decken suchen sollen, aber wir hatten nix gefunden. Also haben wir dann mit unseren dünnen mitgebrachten Fließdeckchen geschlafen. Bin nachts dann aufgewacht, weil es so kalt war und hab mir noch einen dicken Pulli angezogen. Irgendwann hab ich dann gehört, dass Nigel heimgekommen ist und er hatte uns dann noch die Decken gebracht, war ganz süß :)
Am nächsten Morgen mussten wir früh raus um alle unsere Sachen zu packen. Unser Bus ging schon um kurz nach 10 wieder Richtung DC. Wir waren erst etwas skeptisch ob ein Tag in Boston reichen würde, aber letztendlich kann ich sagen, dass es definitiv ausreichend war. Da unser Couchsurfing-Freund noch geschlafen hatte, haben wir nur einen Zettel hinterlassen und sind dann abgehauen ;)
Mit dem Bus sind wir dann wieder zurück zur Southstation gefahren, haben bei Cosi was gefrühstückt und uns dann in den vollen Bus nach DC gesetzt. Am Sonntag 9 Stunden im Bus zu verbringen, war natürlich nicht soo toll, aber irgendwie ging es auch vorbei. Sind sogar an NYC vorbeigefahren und haben die Skyline gesehen :)
Als wir dann abends endlich in DC waren, hab ich mich nur noch auf mein eigenes Bett gefreut. Gutes Wochenende und wieder eine Sache weniger auf der To-Do-Liste ;)

Dienstag, 15. November 2011

Snow, Halloween + English classes

Da Halloween dieses Jahr auf einen Montag gefallen ist, waren die ganzen Parties dementsprechend am Wochenende davor. Freitagabend sind wir ( Melina, Lisa, Taciana) dann erstmal bei Panera Bread eine Suppe essen gegangen, weil es bereits super kalt war und wir irgendwas gebraucht haben um uns aufzuwärmen^^ Danach ging es noch zu TJ Maxx, weil ich TJ Maxx liebe :) Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob ich was gekauft habe oder nicht.
Nachdem wir uns dann fertig gemacht hatten, habe ich Melina und Taciana abgeholt und wir sind zur Metrostation gefahren. In der Metro war schon super viel los, weil alle zu irgendwelchen Halloweenparties wollten. Wir sind dann zur Tattoo Bar gegangen, die am Wochenende eigentlich eher ein Club ist. Von uns hatte sich keiner verkleidet, war an dem Abend aber auch kein Muss. Wir hatten vorher dafür gesorgt dass wir auf der Gästeliste stehen und so war der Abend kostenlos und wir hatten keinerlei Probleme reinzukommen.. Perfekt! War sehr gut, nur haben mir meine Füße sehr wehgetan. Und es war eisig kalt und hat geregnet. Der Weg vom Club zur Metro war also weniger schön.
Trotz wenig Schlaf bin ich am nächsten Morgen früh aufgewacht um mit Lisa, Monique und Debbi zum Silver Diner frühstücken zu gehen. Schon Tage vorher wurde für den Samstag Schnee angekündigt, aber niemand hat dran geglaubt. Tjaaa, am Samstagmorgen gucke ich aus dem Fenster und das Unglaubliche ist tatsächlich wahr geworden: Schneeee im Oktober!
Es war auch gar kein schöner Schnee, sondern ekliger nasser Schneematsch. Das leckere Frühstück hat uns zum Glück etwas aufgeheitert. Unser Plan war abends noch auf eine Halloweenparty zu gehen, also musste erstmal ein Kostüm her. Deswegen sind wir zu Party City gefahren, ein riesen Halloweenstore, der wirklich alles was mit Halloween und Grusel zu tun hat anbietet. Ich wollte mir kein richtiges Kostüm kaufen, weil ich das für einen Abend zu teuer fand. Außerdem hätte ich dann wieder das Problem das gute Stück nachhause schleppen zu müssen. Also habe ich mich für eine Pilotenmütze entschieden, aber Debbi hat sich ein Göttin-Kostüm gekauft.
Anschließend mussten wir noch zur Mall, ein Geschenk für italian Lisa kaufen. Monique ist dann Nachhause zum Babysitten und Lisa, Deb und ich sind weiter zu H&M. Da wir ja alle kein bisschen auf den Wetterumschwung eingestellt waren, haben wir uns erstmal Handschuhe und Mützen zugelegt. 
Erst sind wir kurz zu Lisa um ihre Sachen zu holen, dann zu mir um meine Sachen zu holen und dann eendlich zu Debbi. Dort haben wir uns dann fertig gemacht und schön verkleidet. Lisa war sog. "Robyn in da Hood" und durfte glücklicherweise das Kostüm von ihrem alten AuPair benutzen. Nachdem wir uns dann ewig geschminkt hatten und unsere Haare zufriedenstellend aussahen, sind wir los nach Georgetown. Dort angekommen mussten wir in einem Parkhaus für 11 Dollar parken.. uncool. Und wir mussten feststellen dass vor dem Club in den wir wollten (in den scheinbar jeder wollte), eine riesen Schlange war. Nach über einer Stunde warten waren wir komplett durchgefroren und unsere Lust grenzenlos..not! Als wir dann auch noch erfahren haben, dass sich der Eintritt nach 12 Uhr von 10 auf 20 Dollar erhöht hatte, war's uns zu doof und wir sind Nachhause. Der Abend hatte sich also alles in Allem als ziemlicher Flop herausgestellt. Nun gut!
Am nächsten Morgen haben wir einen schönen Sonntagsausflug nach Arlington gemacht. Monique kennt da nämlich ein AuPair aus Südafrika und dann haben wir uns mit ihr und ihren Freundinnen zum  Lunch beim American Taproom getroffen. An diesem Tag war auch vom Schnee keine Spur mehr zu sehen und wir hatten wieder strahlenden Sonnenschein. Nach dem Lunch haben die Mädels uns noch ein bisschen Arlington gezeigt. Am Abend war ich eigentlich totmüde und hab mich auch ein bisschen krank gefühlt, aber Italian Lisa hat ihren Geburtstag bei Benihana (Favorite-Sushi-Place) vorgefeiert. Sie hat sich sehr über unser graviertes Armband gefreut (" Yeah Buddy", eine Erinnerung an Jersey Shore^^) und es war ein schöner Abend. 
Am nächsten Tag, war dann auch endlich das richtige Halloween. Natürlich hatte Jaidyn schulfrei und ich durfte sie den ganzen Tag beschäftigen. Melina und Zoe sind vorbeigekommen und wir haben Pumpkin Carving, also Kürbisschnitzen gemacht. Hat Spaß gemacht und dann ging der Tag doch irgendwie schnell rum. Amy ist dann schon früher von der Arbeit Nachhause gekommen um die Kinder fürs Trick or Treating fertig zu machen. Jaidyn hat sich als Vampirprinzessin verkleidet und Justin hatte ein Skelettkostüm. Leider hat Justin sich dann aber geweigert das Kostüm anzuziehen. Wir haben alles versucht, aber es war aussichtslos. Wir konnten ihn gerade so dazu überreden, überhaupt mit zu laufen. Jaidyn hat dann nur an den Türen geklingelt und die Süßigkeiten bekommen. Aber auch das hat ihn nicht überzeugt, sich umzuziehen. Mir hats trotzdem Spaß gemacht und es war echt krass zu sehen, was an Halloween in den USA so auf den Straßen los ist. Soo viele Kinder und Eltern waren unterwegs und total viele Häuser waren krass geschmückt. Als wir wieder Zuhause waren, hat Jaidyn dann die Aufgabe übernommen, die Süßigkeiten an andere Kinder zu verteilen. Das hat ihr noch mehr Spaß gemacht, als selbst Trick or Treating zu machen.
Am nächsten Tag musste ich dann einer anderen Verpflichtung nachgehen. Als AuPair muss man nämlich 80 Stunden in irgendwelchen Kursen sammeln. Die Gastfamilie muss einem dafür 500 Dollar geben. Ich kenne zwar einige, die einfach keine Kurse belegt haben, aber dann kriegt man am Ende den Abschlussbonus von 200 Dollar (oder sowas in der Art) nicht und Verlängern würde dann auch nicht funktionieren (Habe ich ja aber sowieso nicht vor). Ich hatte das bisher immer so vor mir her geschoben, weil ich im Sommer weniger Lust drauf hatte. Aber ich wollte es gerne noch dieses jahr erledigt haben. Also habe ich mich mit Lisa zuammen im sog. English House für einen Englisch Kurs angemeldet. Wir mussten erstmal so einen Einstufungstest machen, bei dem wir beide ziemlich gut abgeschnitten haben. Deswegen sind wir auch ins höchste Level, nämlich den TOEFL-Vorbereitungs-Kurs gekommen. Der findet jeden Tag von 11 bis 1 Uhr statt. Allerdings muss ich Justin am Donnerstag und Freitag immer früher von der Schule abholen, also hätte das zeitlich nicht gepasst. Deswegen mache ich diesen TOEFL-Kurs von Montag bis Mittwoch und die beiden restlichen Tage einen Grammatik Kurs, der dann von 9 bis 11 Uhr geht. Bin ziemlich zufrieden damit, weil es mir auch nicht schadet die Grammatik mal wieder aufzufrischen. Es macht eigentlich echt Spaß und ich denke es bringt auch was. Die zwei Stunden täglich gehen immer total schnell rum und da ich ja 10 Stunden pro Woche mache, ist die ganze Sache auch in etwa 8 Wochen erledigt. 
Jetzt hab ich sogar wieder ein kleines bisschen Schulfeeling. Immerhin ist das jetzt auch schon wieder einige Monate her...


Sonntag, 23. Oktober 2011

Baltimore, Annapolis, DC und Halbzeit!


Nachdem meine Eltern dann samstags wieder Nachhause geflogen sind, bin ich am Sonntag mit den Mädels nach Baltimore. Lisa, Milou und ich haben uns alle bei Monique getroffen und sie ist von dort aus dann nach Baltimore gefahren. An dem Tag war es einfach so super heiß und es hat sich echt wie ein zweiter Sommer angefühlt. Kurze Klamotten waren wirklich angemessen, weil die Sonne richtig intensiv war. Wir sind dann, nachdem wir einen akzeptables Parkhaus gefunden haben zum Hafen gelaufen, der so ziemlich das einzige Schöne an Baltimore sein soll. Ich war ja im Frühjahr schonmal mit Rosa und Kim dort und die Ecken die wir gesehen haben waren größtenteils Ghetto. Der Hafen war allerdings echt super schön und in Kombination mit dem Wetter war es einfach perfekt. Sind dann dort einfach mal entlanggelaufen und noch nach Little Italy. Zum Lunch sind wir zu einer spanischen Tapas Bar gegangen und es war sehr sehr gut. Hab auch schöne Bilder vom Essen gemacht ;)
Später haben wir uns noch gesonnt und Häagen Dasz Icecream gegessen. Gegen Nachmittag sind wir dann zurück zum Parkhaus gelaufen, haben brav unser Parkticket bezahlt und wollten rausfahren. Diese Schranke geht hoch, Monique fährt ein kleines Stück vor, auf einmal fällt die komplette Schranke einfach ab und auf unser Auto. Schock! Es war einfach so wahlos. Wir sind dann rausgefahren und haben geguckt ob was am Auto ist. Es war natürlich verkratzt. Danach mussten wir ewig lang mit dem Manager irgendwelche Papiere ausfüllen und Fotos machen und und und. Ich war nur froh dass ich nicht gefahren bin. Trotz dem unnötigen Ende war der Ausflug nach Baltimore sehr lohnenswert und schön :)
Danach sind wir noch zu Monique und haben einen Film, dessen Namen ich bereits vergessen habe geguckt.
Ansonsten war in der Woche eigentlich immer nur das übliche. Dienstag und Mittwoch Coffenight. Donnerstag habe ich mich entschlossen gehabt nicht zu Monique zu Jersey Shore zu gehen, weil es so kraaass geregnet und gedonnert hat. Unser Haus hat echt gewackelt und die Kinder haben nur noch geschrien.
Am Freitag war ich zum Dinner mit Lisa und einer Freundin aus Deutschland bei Tara Thai und danach waren wir mit Monique und Debbi im Kino. Wir haben 50/50 geguckt und der Film war sehr gut. Lustig und sehr traurig zugleich.
Samstags sind wir dann nach Annapolis gefahren. Debbi ist gefahren und noch dabei waren Lisa, Monique, Lisas Freundin und ich. Wir hatten wieder Glück mit dem Wetter, es war zwar etwas windig, aber total sonnig. Annapolis ist sehr schön und irgendwie europäisch, aber es gibt nicht so viel zu tun dort, obwohl es die Hauptstadt von Maryland ist.
Also sind wir erstmal nur bisschen rumgelaufen und haben uns alles angeguckt. Dann haben wir entschlossen zur Navy Academy zu gehen, die dort stationiert ist. Wir hatten uns dann an der Information informiert was man sich auf dem Gelände so alles angucken kann, weil uns die Tour für 10 Dollar pro Person zu teuer war. Nachdem sich aber Debbi ewig lang mit der Info-Frau über ihre Liebe zu Italien unterhalten hatte, hat sie uns die Tour umsonst gegeben :) War jetzt zwar nicht soo mega spannend, aber auch nicht schlecht das alles mal zu sehen. Und überall sind diese Navy-Typen rumgelaufen, was vor allem Monique und Debbi glücklich gemacht hat.
Zum Schluss haben wir uns noch ein sooo gutes selbstgemachtes Eis gegessen. Dann mussten wir auch schon los, weil Monique arbeiten musste. Debbi und ich sind zur italienischen Lisa gegangen und später sind noch Bridget und Monique nachgekommen. Wir haben Pizza bestellt und Frangelico getrunken. Hab an dem Abend auch bei Debbi übernachtet.
Am nächsten Morgen hab ich mich dann auf den Heimweg gemacht. Später hab ich mich mit Monique in der Mall getroffen, weil wir Lisas Geburtstagsgeschenk abholen mussten. Wir haben ihr eine Schmuckbox gekauft, auf die wir was eingraviert haben. Abends sind wir alle zu Benihana gegangen um Sushi zu essen und Lisas Geburtstag vor zu feiern (wird in Amerika ständig gemacht). Sie hat sich natürlich sehr über unser Geschenk gefreut und es war ein guter Abend.
Ihr eigentlicher Geburtstag war ein Tag später, also haben wir uns auch da abends nochmal bei Cosi getroffen. Dienstags waren Monique und Debbi bei mir und wir haben "The Rachel Zoe Project" geguckt. Außerdem war an diesem Tag auch gleichzeitig Halbzeit meines Jahres! Jetzt sind es also nur noch sechs Monate :)
Am Donnerstag sind wir mit unserem Cluster zum "Markhoff's Haunted Forest" in Dickerson gegangen. Die ganze Sache war freiwillig und ich hab auch sehr lange überlegt ob ich mitgehen soll, weil man im Prinzip 20 Dollar bezahlt um Erschreckt zu werden. Aber ich dachte, wenn man schonmal in den USA ist, dann muss man ja auch das ganze Halloween-Erlebnis mitmachen. Im Nachhinein bin ich sehr froh dass ich es gemacht habe. Man ist auf einem vorgegebenen Pfad durch den Wald entlanggelaufen. Es war stockdunkel und man hat kaum gesehen wo man hinläuft. Alles war halt total gruselig gemacht, bspw. sind wir an einem Totenfriedhof vorbei und es sah alles so echt aus, mit Nebel der vom Boden hoch kam usw. Und dann sind ständig aus irgendwelchen Ecken so Gruselmenschen rausgesprungen und haben dich erschreckt. Auch die sahen total echt aus und man hat auch permanent Schreie aus dem Wald gehört. Manchmal musste man auch durch so kleine Häuser durchlaufen, wo man dann gar nichts mehr gesehen hat.. War alles sehr scary. Zwei Mädels aus meiner Gruppe haben angefangen zu weinen und eine musste dann letztendlich abbrechen. Meiner Meinung etwas übertrieben, da man ja weiß dass es nicht echt ist. Aber es war auf jeden Fall sehr gut und gruselig.
Freitagabend haben wir bei Debbi den Film "Something borrowed" geschaut und Debbi und ich haben ein bisschen versucht unseren Bostontrip im November zu planen. Samstag sind Monique, Debora und ich zu Tyson's Corner gefahren, weil ich unbedingt zu H&M wollte und Monique noch ein Geschenk gebraucht hat. Der H&M-Besuch war auch sehr erfolgreich :) Langsam muss ich mich auch mal mit Wintersachen wie Schal, Mütze, Handschuhen eindecken. Meine Eltern haben mir schon meine Winterjacke mitgebracht. Also muss ich auch das ganze Zeugs im April wieder mit Nachhause schleppen. Am Abend musste ich arbeiten, aber nicht sehr lange, weswegen ich danach noch zu Debbi gegangen bin, die Sturmfrei hatte. Monique, Flavia und noch zwei Mädels aus Mexiko und Peru waren da. Wir haben leckere Crepes gegessen und erzählt.
Heute war ich mit Monique und Debbi im Air and Space Museum in DC. Eigentlich wollten wir noch in andere Museen, weil die meisten in DC kostenlos sind. Aber wir haben eine Tour gemacht, die dann doch länger gedauert hat, als gedacht, weswegen wir doch nur in einem Museum waren. War sehr interessant alles, aber am Schluss waren wir echt total fertig und wollten nur noch irgendwo sitzen. Sind dann noch ein bisschen Downtown rumgelaufen und haben uns dann auf den Weg nach Friendship Heights gemacht.


Dienstag, 18. Oktober 2011

Noch mehr Besuch

Endlich ist also auch die Woche gekommen, auf die ich mich schon so lange gefreut habe. Meine Eltern sind am 23. September von Frankfurt nach Buffalo geflogen. Dort haben sie erstmal drei Tage an den Niagarafällen verbracht und sind dann am Dienstag nach New York geflogen. Von New York sind sie mit einem Mietauto zu ihrem Hotel in Rockville gefahren. Es war einfach sehr schön die beiden endlich wieder zu sehen und mir sind auch erstmal nur die Tränen runtergelaufen. Hatte auf diesen Moment einfach schon über fünf Monate gewartet und endlich war es soweit :)
Wir sind dann noch zum Mexikaner essen gegangen und es gab natürlich viel zu erzählen. Ich muss wirklich immer wieder feststellen, dass selbst wenn man sich für eine so lange Zeit nicht sieht, nach ein paar Minuten wieder alles beim Alten ist.
Am nächsten Morgen sind Mama und Papa dann noch bei mir vorbeigekommen, weil ich erst um 14 Uhr angefangen hab zu arbeiten. Ich hab ihnen dann das Haus gezeigt, mein Zimmer usw. und wir sind noch nach Potomac gefahren, wo die richtig richtig fetten Häuser stehen. Abends dann gemeinsames Dinner bei Tara Thai am Rio, den sie natürlich sehr schön fanden. Sind dann auch gleich noch zu Target und Kohl's und so. Natürlich haben die beiden gleich einiges geshoppt und konnten ja dann auch gut verstehen, warum ich so viel einkaufe.
Am Donnerstag war ein ziemlich großer jüdischer Feiertag. "Rosh Hashana" ist das jüdische Neujahrsfest. Amy hatte mich und meine Eltern abends zu ihrer Mutter eingeladen, da sie für die ganze Familie gekocht hat. Nachdem ich den Tag mit den Kindern überstanden hatte, da natürlich schulfrei war, sind meine Eltern dann vorbeigekommen und haben dann auch endlich mal die Familie kennengelernt. Wie jeder andere auch, waren sie natürlich gleich verliebt in Justin. Es gab auch noch Geschenke und die Kinder haben noch unsere Hüpfburg gezeigt und dann haben wir uns auf den Weg zur Oma gemacht. Sie hatte einfach sooo viel gekocht, es war unglaublich. Alleine schon fünf verschiedene Fleischsorten, was mich persönlich natürlich weniger interessiert hat, aber es geht ums Prinzip ^^. War jedenfalls alles super lecker und wir hatten sogar Kartoffeln, was super selten ist. Mit uns dort war noch Amys Schwester mit ihrer Familie, Amys Bruder und Omi eben. War anfangs etwas besorgt wie das dann wohl werden wird, wenn meine Eltern sich dann mit ihnen unterhalten, vor allem auch wegen dem Englisch. Aaaber, mein Papa hat alles perfekt gemeistert und den ganzen Abend mit allen gequatscht. Mutti war etwas zurückhaltender, aber das ist ja auch verständlich. Alles in allem war es also ein wirklich sehr gelungener Abend :)
Auch am Freitag sind meine Eltern tagsüber wieder nach DC gefahren, haben Sightseeing gemacht und abends haben wir uns zum Dinner getroffen. Sind nach Bethesda gefahren und dort etwas rumgelaufen, letztendlich dann bei Mamma Lucia geendet. Danach waren wir noch bei Barnes & Noble und im Hotel.
Am nächsten Tag war es dann endlich soweit und mein Schwesterherz ist in DC angekommen :) Morgens war ich mit Mama und Papa noch etwas shoppen in diversen Outletgeschäften, bis wir dann zum Flughafen gefahren sind. Nach kurzer Wartezeit war es dann endlich soweit und ich hatte fast das Gefühl als wäre Chris für lange Zeit weg gewesen und wir hätten sie vom Flughafen abgeholt. Umso mehr freue ich mich jetzt schon auf den Moment wenn ich aus dem Gate rauskomme und alle sehe :)
Glücklicherweise war sie nicht besonders müde, weswegen wir uns entschlossen hatten, gleich zu Tyson's Corner zu fahren. Shopping war schon recht erfolgreich, aber wir hatten nicht sehr viel Zeit, da ich abends noch arbeiten musste. Außerdem waren wir noch bei Panera Bread und haben Soup in a bread bowl gegessen, yumyum. Bin dann mit meiner Schwester nachhause gefahren und sie konnte auch alle kennenlernen. Später sind meine Eltern dann noch nachgekommen und wir haben alle zusammen mit den Jaidyn und Justin gespielt. War irgendwie ganz süß, weil Papa Papierflieger mit Justin gebastelt hat und den Kindern noch so viele Sachen gezeigt hat. Danach hab ich die beiden ins Bett gebracht. Als ich wieder runter ins Wohnzimmer gekommen bin, war meine Schwester schon auf der Couch eingeschlafen. Der Jetlag kam also letztendlich doch noch zum Vorschein. Nach einer Weile sind dann meine Eltern zurück zum Hotel und meine Schwester ins Bett bzw. auf die Couch.
Am nächsten Tag war maaal wieder Shopping angesagt. Weil wir am Samstag bei Tyson's Corner nicht alles geschafft hatten, sind wir dort gleich nochmal hingefahren. Zum Lunch haben wir einen Cinnamon Crunch Bagel bei Panera gegessen und dann wurde weiter eingekauft. Am Abend waren wir von Amy zum Dinner bei uns Zuhause eingeladen. Es gab lecker Lasagne und Vorspeise und Spargel und Salat und Garlicbread. Und als Dessert lecker Mousse-au-Chocolate-Tarte. Amy ist wirklich eine sehr gute Köchin, wenn sie halt mal kocht.
Montag war überraschenderweise mal wieder Essen angesagt. Chris und ich haben Justin morgens zur Schule gefahren und uns danach gleich mit unseren geliebten Eltern beim Pancakehouse getroffen. Meine Schwester, meine Mama und ich haben nach jedem gegessenen Pancake unsere Teller getauscht, sodass wir praktisch drei verschiedene Pancakes probieren konnten. Yuuuummi! Danach gings wieder zum Shopping bei Marshalls. Um viertel vor 2 musste ich wieder arbeiten, also sind die anderen dann nach DC und ich habe Justin abgeholt. Unser Tag hat dann mit einem Besuch bei der Cheesecakefactory geendet. Jaa, man muss halt mal alles ausprobiert haben ;)
Am Dienstag war dann auch schon der letzte Tag für meine Lieben in Rockville. Nachdem sie tagsüber nochmal das letzte DC-Sightseeing erledigt hatten, haben wir uns abends im Hotel getroffen. Es war einfach richtig gut mal wieder Zeit mit seiner "echten" Familie zu verbringen und ich hab auch total gemerkt was mir hier fehlt. Auch wenn meine Hostparents total nett sind und wir uns echt gut verstehen, ist es einfach doch nicht dasselbe. Umso mehr freue ich mich jetzt auch wieder wenn ich in 6 Monaten wieder Zuhause bin. Zum Abschluss gings also nochmal zum Mexikaner und zu Frozen Yogurt. Außerdem haben wir noch einen Abstecher bei Charming Charlie und Target gemacht.
Als wir später Nachhause gekommen sind, hat meine Schwester dann ihren Koffer noch zusammen gepackt und ich hab ihr dann noch einiges mitgegeben. Mittwochmorgens hieß es dann erstmal für ein paar Tage Abschied nehmen, da sie sich dann auf den Weg nach New York gemacht hatten.
Mittwoch ging es dann zur Coffenight und ich war auch ganz froh mal wieder meine Freunde zu sehen. Am Donnerstag haben wir uns bei Monique getroffen um Jersey Shore zu gucken.
Am Freitagnachmittag ging mein Bus dann von Bethesda aus nach NYC. Craig ist netterweise früher von der Arbeit Nachhause gekommen, sodass ich auch schon früh losfahren konnte. Es war ziemlich viel Verkehr überall, weswegen ich dann erst um halb 11 in New York war, wo die Drei mich abgeholt hatten. Nach einem kleinen Snack haben wir uns schon auf den Weg zum Hotel gemacht. Das Hotel war in Brooklyn und echt gut. Das Zimmer war sehr schön nur etwas zu klein. Wir haben alle zusammen in einem Zimmer geschlafen und uns dann echt gefragt, wann das zum letzten Mal der Fall war. Wahrscheinlich vor über 10 Jahren oder so^^ Nur mein Bruderherz hat noch gefehlt!
Am nächsten Morgen haben wir im Hotel noch sehr gut gefrühstückt, alle Sachen zusammengepackt, ausgecheckt und uns dann auf den Weg Richtung Manhatten gemacht. Wir hatten eigentlich nichts besonderes vor, weil die Drei schon vorher alles per Hop-on-Hop-off-Tour angesehen hatten. Also sind wir nur noch zur Grand Central Station, weil sie die als einziges nicht gesehen hatten. Ansonsten eben noch an der 5th Avenue entlanggelaufen, in ein paar Geschäften gewesen. Dann waren wir noch am Times Square und haben dort auch mal wieder bei CounterBurger was gegessen. Anschließend mussten wir uns dann auch schon wieder mit der Subway auf den Weg zum Hotel machen und nachdem wir unsere Koffer und Taschen hatten, ging es für meine Schwester und meine Eltern dann zum Flughafen. Die Verabschiedung war eigentlich nicht so schwer, aber eher weil ich es nicht realisiert habe dass ich sie jetzt wieder so lange nicht sehen werde.
Ich bin dann noch weiter bis nach SoHo gefahren und war dort in mehreren Läden, aber unmotiviert etwas zu kaufen, da so extrem viel los war. Um 19 Uhr ging es für mich dann wieder zurück Richtung DC. Dieses Mal glücklicherweise ohne Verspätung und mit Doppelsitz für mich. Danach bin ich nur noch tot ins Bett gefallen.
Jetzt im Nachhinein vermisse ich meine Familie auf jeden Fall schon, vor allem weil wir einfach so eine gute Zeit hier hatten. Aber da ich ja genau heute mein Halbjähriges feiern darf, werden die restlichen sechs Monate sicher auch noch schnell rumgehen.. :)

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Fall is here

Nachdem David dann weg war, hab ich auch endlich mal wieder mehr mit meinen Mädels gemacht. Eveline hatte am Freitag ihr Abschiedsdinner bei sich Zuhause gemacht. Es gab leckere Pasta, Salate und zum Dessert die allerbesten Georgetown-Cupcakes. Wir haben noch ewig gequatscht und ich konnte irgendwie den ganzen Abend kaum glauben dass Eveline tatsächlich schon geht. Als ich im April gekommen bin, schien noch ewig Zeit bis September zu sein.
Am Samstag hab ich mit Lisa und Monique, dem Nachfolger-AuPair von Eveline einen Ausflug zu Ikea gemacht und hatte dort das totale Homefeeling. Ikea ist wirklich total gleich und dann hatten sie dort natürlich auch mein Bett und meine Bettwäsche und und und. Es war irgendwie schön :) Wir haben dann noch eine Kleinigkeit gegessen und sind dann weiter zu Target und Marshalls gefahren. Bin natürlich fündig geworden und also mit ein Paar Overkneeboots und zwei neuen Oberteilen wieder Nachhause gefahren. Am Abend musste ich arbeiten und hab die schockierende Feststellung gemacht dass es Herbst geworden ist. Um halb 8, oder 8 wars einfach schon total dunkel und natürlich auch kühl draußen. Ich hab irgendwie Angst dass sich der Herbst und der Winter hier so lange ziehen werden, weil man halt weniger machen kann und auch nicht wirklich rausgehen kann. Naja, ich hoffe das Beste!
Eveline wollte am Sonntag zum letzten Mal hier shoppen gehen, also sind sie, Lisa, Monique, Debbi und ich zu Tyson's Corner gefahren. Dort war ich dummerweise auch wieder erfolgreich, aber so ist es eben wenn man in den USA shoppen geht. Danach waren wir bei Vapiano essen und zum Schluss haben wir noch "Letters to Juliet" bei mir geguckt.
Montags haben wir uns dann am Abend letztendlich wirklich von Eveline verabschiedet, nachdem wir uns alle bei Cosi getroffen haben. Am Dienstag hatte ich dann ein total unnötiges Clustermeeting in einem Firehouse. Dort haben uns zwei Feuerwehrmänner einen Vortrag über die Sicherheit im Haus und so einen Krams erzählt. Und danach durften wir uns noch die Feuerwehrautos angucken - Hab mich irgendwie gefühlt wie bei einem Kindergartenausflug.
Am Freitag hab ich dann mal wieder Besuch bekommen. Vici, das AuPair mit dem ich zusammen von Frankfurt aus geflogen bin und mit der ich auch die ganze Zeit noch in Kontakt war, war gerade auf Rundreise mit ihrer Schwester Eva. Ich hatte den beiden angeboten für zwei Nächte bei mir zu schlafen, weil das natürlich günstiger ist als sich ein Hostel in DC zu nehmen. Also hab ich die beiden abends von der Metro abgeholt und weil wir alle total Hunger hatten, sind wir zum Italiener gegangen. Hatten uns irgendwie total viel zu erzählen, vor allem weil Vici sich auch entschlossen hatte jetzt Anfang Oktober Nachhause zu fliegen.
Am nächsten Tag sind wir nach Georgetown gefahren und während Eva sich in DC nochmal ein paar Sachen angeguckt hat, sind Vici und ich zum Potomac River und waren in ein paar Geschäften. Ich liebe Georgetown einfach, es ist so schön dort entlangzulaufen. Eigentlich sollte ich am Abend arbeiten, aber Craig rief mich dann an und meinte dass sie doch nicht weggehen. Deswegen waren wir dann noch in der Cheesecakefactory lecker essen.
Die beiden haben darauf bestanden mich am nächsten Morgen zum Frühstücken bei iHop einzuladen. Danach habe ich sie auch schon wieder zur Metro gefahren und sie haben sich auf den Weg wieder zurück nach West Hartford gemacht.
Anschließend bin ich noch mit Lisa zur Mall auf der Suche nach Gummistiefeln (leider nicht erfolgreich) und danach sind wir zu mit gegangen, weil wir für abends noch Tickets für das Musical "Fela!" hatten. An der Metro haben wir uns mit Monique getroffen und sind zusammen nach DC gefahren. Das Musical war auf jeden Fall sehr gut. Es ging um einen Mann aus Afrika, der versucht hat Afrika zu verändern. Das Musical wurde unter anderem von Jay-Z und Will Smith produziert, dementsprechend war die Musik sehr gut. Noch dazu hatten wir die Karten sehr günstig, über sowas in der Art wie Groupon bekommen. Gutes Wochenende :)

Mittwoch, 21. September 2011

Besuch von David, 2. Woche

Die Zeit ging einfach so schnell um und es war schon Dienstag! Abends haben wir uns bei der RedBox den Film "Soulsurfer" ausgeliehen, der wirklich gut war. David hatte sich dann noch bei Wing Stop was zu Essen geholt. Am Mittwoch war mal wieder Coffenight und am Donnerstag war in der Mall ein "Fashion Night Out"-Event. Es gab in manchen Geschäften kostenlose Snacks, ein DJ hat aufgelegt usw. Haben uns dort mit Debora, Lisa und Monique getroffen. An dem Tag hab ich schon gemerkt dass ich eine Erkältung bekomme und hab mich nicht so fit gefühlt. Am Freitag gings mir dann gar nicht gut, weswegen wir abends auch nur Zuhause geblieben sind. Da David Washington D.C. noch gar nicht richtig gesehen hatte, sind wir am Samstagmorgen mit der Metro nach Chinatown gefahren. In DC war so viel Polizei unterwegs, weil am nächsten Tag 11. September war. Wir wollten dann zum Weißen Haus und erst durfte man gar nicht nah dran gehen, weil die alles gesperrt hatten. Die Sperre wurde aber nach kurzer Zeit zum Glück wieder aufgehoben. Man hat sogar einen Hubschrauber rumfliegen gesehen. Die hatten echt Panik dass irgendwas passieren könnte. Sind dann noch ein bisschen rumgelaufen, aber ich hatte dummerweise keine Socken in meine neuen Schuhe angezogen. Also sind wir zu Forever 21 und ich hab mir erstmal Socken gekauft^^ Zum Schluss sind wir noch bei Vapiano was essen gegangen und waren noch bei Urban Outfitters shoppen. Am Abend sollte ich eigentlich arbeiten. Irgendwann kam Jaidyn in mein Zimmer und meinte sie glaubt wir hätten irgendwo ein Leck, weil sie Wasser tropfen gehört hatte. Wir haben dann in dem Raum in dem die ganzen Geräte von der Klimaanlage drin stehen geguckt und dort war der ganze Boden voller Wasser. Sie hatte also Recht und Craig hat gleich danach geguckt. Es war ziemlich seltsam, weil erst eine Woche vorher Handwerker da waren um was an der Klimaanlage zu reparieren und ich weiß dass es extrem teuer war. Eigentlich sollte ja dann nicht schon wieder was kaputt sein... Craig hat dann gleich wieder bei der Firma angerufen und die wollten dann jemanden vorbei schicken. Jedenfalls musste ich deswegen dann nicht arbeiten, also Glück für mich bzw. uns :) Da es dann aber schon recht spät war und David an dem Abend nicht so spät ins Bett wollte, weil er ja am nächsten Tag noch eine 16-Stunden-Reise nach Deutschland vor sich hatte. Also haben wir noch Sex and the City Folgen geguckt und sind dann schlafen gegangen. Sonntagmorgens hat David noch seinen Koffer fertig gepackt und wir haben die Koffer gewogen. Okay, das habe ich jetzt natürlich total vergessen zu erwähnen.. Wir haben entdeckt, dass man bei Singapore Airlines zwei Koffer á 23 Kilo + Handgepäck bei Flügen von NY nach Frankfurt haben darf. Da sich bei mir schon ziemlich viel Zeugs angesammelt hat und ich vor allem sehr viel Unnötiges mitgebracht habe, hat David meinen großen Koffer vollgepackt mit Klamotten, Schuhen und Geschenken mit Nachhause genommen. Meine Eltern, die in weniger als einer Woche zu Besuch kommen :) werden mir den Koffer dann leer wieder mitbringen und sich hier einfach einen Neuen kaufen. Sehr praktisch, so bin ich kostenlos über 20 Kilo los geworden. David hat sich dann von Amy und Craig und den Kindern verabschiedet. Es war ganz süß, weil sie sich umarmt haben und man hat gemerkt, dass Justin es nicht wirklich verstanden hat. Um 13 Uhr sind wir los nach Bethesda. Als wir auf den Bus gewartet haben war es irgendwie total normal und ich konnte einfach noch nicht wirklich realisieren, dass die 2 1/2 Wochen jetzt vorbei sind. Unser Abschied war jetzt auch nicht super traurig, weil wir beide glaube ich eher glücklich waren über die Zeit die wir zusammen hatten. Es sind also keine Tränen geflossen ;) 
Es war aber trotzdem ein komisches Gefühl als David dann weg war, vor allem weil wir ja 2 1/2 Wochen permanent zusammen verbracht haben. 
Ich bin dann von Bethesda aus mit der Metro nach DC reingefahren und hab mich dort mit Lisa getroffen. Weil 11. September war, war der Eintritt ins Newseum kostenlos und da der normalerweise ziemlich teuer ist, sind wir da hingegangen. Wir hatten aber nicht mehr so viel Zeit, weswegen wir uns dann nur die Sachen zum 11. September angeguckt haben. Die hatten wirklich krasse Sachen und auch Geschichten von verschiedenen Menschen, die an dem Tag ums Leben gekommen sind. Wir haben auch Teile vom World Trade Center gesehen, die noch übrig geblieben sind. Gegen Abend bin ich mit Lisa zurück nach Bethesda und wir waren dort bei Mamma Lucia Essen. Als ich dann Nachhause gekommen bin und so ganz alleine in meinem Zimmer war, hab ich das erste Mal realisiert dass David jetzt weg ist. Da hab ich dann schon angefangen ihn ein bisschen zu vermissen, weil es schon schön war als einfach immer jemand da war. Ich hoffe natürlich, dass ein zweiter Besuch stattfinden wird. Bisher ist das aber noch unklar, weil wir es dann über die Weihnachtsferien machen müssten und da die Flüge extrem teuer sind. Ansonsten ginge es nur im Februar und da komme ich ja schon bald Nachhause. Es steht also Alles noch offen. 

NYC

Und natürlich bin ich mit David auch für ein Wochenende nach New York gefahren. Ich, oder wir ;) mussten Samstagabend arbeiten, weil Amy und Craig auf eine Hochzeit gegangen sind. Eigentlich wollten wir uns noch einen 3D-Film angucken, weil Craig einen Tag vorher die 3D-Brillen zum Fernseher gekauft hat, aber haben dann noch unsere Sachen gepackt und es letztendlich doch nicht mehr gemacht, weil sie schon ziemlich früh zurück waren. Unser Bus ging um 3.30 Uhr in DC, also haben wir uns nochmal für ein paar wenige Stunden hingelegt. Leider sind in der Nacht ziemlich viele mit dem Bus gefahren und so hatten wir keinen Einzelplatz. Der Schlafkomfort war dementsprechend nicht soo toll und David konnte so gut wie gar nicht schlafen. Um 8 Uhr sind wir dann in NYC angekommen und haben erstmal bei Cosi gefrühstückt. Danach wollten wir dann zu unserem "Hotel" in Chelsea laufen um unsere Sachen dort abzugeben. Das war schonmal ein ziemlich weiter Weg und es hat sich schnell herausgestellt, dass es ein ziemlich schwüler Tag war. Nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir bei unserem hässlichen Hotel angekommen und haben alles abgegeben. Von Innen sah das Hotel noch schlimmer aus als von außen. Es hat irgendwie ein bisschen wie eine verlassene Baustelle ausgesehen. Es haben Wände einfach gefehlt und Kabel überall von der Decke runtergehangen. Hatten allerdings unser Zimmer noch nicht gesehen, weil wir so früh noch nicht Einchecken konnten. Als Erstes sind wir zum Flatironbuilding gelaufen. Davor ist so ein Platz mit ganz vielen Tischen und Stühlen und da haben wir uns dann erstmal hingesetzt. Mit Isi war ich da auch schon und ich liebe diesen Platz einfach. Man sitzt irgendwie so zwischen zwei Straßen, aber da stehen auch überall Pflanzen und Blumen und man hat den besten Blick auf das Flatironbuilding. Danach ging es weiter zur 5th Avenue und die sind wir dann einfach mal entlang gelaufen. Da kommt man dann am Empire State Building vorbei, an der Public Library, Rockefeller Center, St. Patrick's Cathedral und letztendlich zum Central Park. Zum Lunch waren wir am Times Square mal wieder bei Counter Burger, yum. Den ganzen Tag hat man jede Menge Brasilianer rumlaufen gesehen, wie wir dann später entdeckt haben, war da irgendein brasilianisches Festival. Auf der 6th Avenue waren jede Menge Stände, die wir uns angeguckt haben. An einem gab es Essie und O.P.I. Nagellack für 3 Dollar und jaa, sie waren original. Wir hatten uns entschieden noch aufs Rockefeller Center hochzugehen, also sind wir da wieder hingelaufen und haben uns Tickets gekauft. Ein Ticket war 23 Dollar, was sich aber für die Aussicht auf jeden Fall lohnt. Wir wollten so hochgehen, dass wir den Sonnenuntergang + NYC bei Nacht sehen. Hat auch ganz gut geklappt, wir waren sehr lange oben und haben jede Menge Bilder gemacht. Die Aussicht ist einfach nur unglaublich und meiner Meinung nach mit das Beste an New York City. Als wir dann aus dem Rockefeller Center raus waren, war es schon ziemlich spät und wir waren eigentlich tot, aber wir mussten noch zum Times Square, weil David da noch nicht bei Nacht war. Leider sind wir dann auf die dumme Idee gekommen, den ganzen Weg vom Times Square zum Hotel zu laufen, obwohl wir mega tot waren. Wir sind echt ewig gelaufen und hatten beide unseren absoluten Tiefpunkt erreicht, weil einfach alles weh getan hat. Eigentlich wollten wir uns noch unterwegs was zu essen holen, aber selbst dafür haben wir es nicht mehr geschafft^^ Unser Zimmer war zum Glück doch nicht so schlimm wie erwartet. Nur das Badezimmer, was man sich mit dem ganzen Stockwerk teilen durfte, war extrem ekelhaft. Am nächsten Morgen haben wir uns dann in Ruhe fertig gemacht und uns geschworen nicht mehr so viel zu Laufen. Wir waren wieder mal bei Cosi frühstücken und sind danach mit der Subway zur Wall Street gefahren. Ich wollte unbedingt noch diesen Stier sehen, weil ich mir den bisher irgendwie noch nie angeguckt habe. Ein Bild zu machen war nahezu unmöglich, weil sich so viele Menschen immer davor gedrängt haben. Sind dann noch bisschen an der Wall Street entlang gelaufen und auch am Ground Zero vorbei. Es ist wirklich so krass diesen Platz zu sehen, wenn man sich vorstellt, dass da mal das World Trade Center gestanden hat und jetzt ist da einfach gar nichts. Wobei sie ja jetzt wieder was Neues da aufbauen und der Turm auch schon ziemlich hoch ist.
Das Letzte was wir uns noch angucken wollten war die Brooklyn Bridge. Dort hat David dann auch seinen ersten NYC Hot Dog gegessen und war ziemlich begeistert. Danach sind wir wieder zum Hotel und haben unser Zeug geholt. Hatten dann noch Zeit bis um 6 pm, also sind wir in ein paar Geschäfte rein, waren aber nicht wirklich motiviert zu shoppen. Ich wollte mir aber noch einen I <3 NY-Regenschirm kaufen und nachdem das erledigt war, sind wir zur Busstation und es ging wieder zurück nach DC. 
Es war ein sehr gutes, wenn auch anstrengendes Wochenende und es war einfach schön das Alles auch mit David zu erleben. 


Übrigens: Heute genau bin ich seit 5 Monaten bei meiner Hostfamily!

Dienstag, 20. September 2011

Besuch von David, 1. Woche

Nach langem, langem Warten und ewigem Hin und Her war es endlich am 26. August soweit: David kommt zu Besuch. Der ganze Besuch war im Voraus mir ziemlich viel Stress verbunden. Als ich meine Hostparents vorher gefragt hatte, ob David bei uns im Haus schlafen könnte, haben sie sich dann nach Bedenkzeit für Nein entschieden. Auch wenn ich echt irgendwie enttäuscht war und immer auf ein Ja gehofft hatte, musste ich die Entscheidung wohl akzeptieren. Der Plan war dann, dass David bei einem Freund von Kim schlafen würde. Der hatte nämlich ein leerstehendes Zimmer, was er für diese Zeit dann vermietet hätte. War nicht gerade ideal, weil man für das Zimmer dann auch nochmal Geld einrechnen musste und weil es etwa 10 - 15 Minuten von mir entfernt war, aber besser als nix.
Nachdem wir in der Woche schon ein echt starkes Erdbeben hatten, was ich seltsamerweise einfach verpasst habe, wurde dann für Samstag ein Hurricane vorausgesagt. Freitags hat dann meine Hostmum Taschenlampen und Suppen aus der Dose und so gekauft, für den Fall dass wir einen Stromausfall haben würden. Dank den supertollen amerikanischen Stromleitungen, die total tief hängen, sodass irgendwelche Sträucher und Bäume immer reinwachsen, hält ein Stromausfall schonmal mehrere Tage an. Freitagmittags ruft mein Hostdad mich dann an und meinte, dass David für 3 Nächte bei uns übernachten darf, wegen dem Hurricane. Ich war total überrascht, aber natürlich sehr glücklich, weil es die ganze Sache schonmal etwas einfacher gemacht hat. Ich hab bis um 18 Uhr gearbeitet und mich dann kurz danach mit der Metro auf den Weg nach DC gemacht um David dort von der Busstation abzuholen.  Er ist von Frankfurt nach New York geflogen, weil das wesentlich günstiger war. Also musste er erst noch den Bus von NYC nach Washington DC nehmen. Die Aufregung ist bei mir dann schon langsam gestiegen, immerhin haben wir uns ja für mehr als vier Monate nicht gesehen. Als ich dann an der Busstation war und ihn schon von Weitem gesehen hab, hab ich mich total gefreut. Ich würde sagen, man braucht so 10 Minuten um sich erstmal wieder an alles zu gewöhnen. Komischerweise hatte ich ihn gar nicht mehr so groß in Erinnerung, war auch erstmal Gewöhnungssache^^ Aber nach kurzer Zeit war echt alles wie immer und ich hatte den Eindruck wir wären nie getrennt gewesen. Mit der Metro gings wieder Richtung Rockville, wo ich mein Auto stehen hatte. Waren dann noch eine Kleinigkeit essen und sind dann zu mir Nachhause. Vor dem Moment war ich auch nochmal aufgeregt, weil ich nicht richtig wusste, was ich erwarten sollte, wenn meine Hostparents ihn dann treffen. War aber alles nicht schlimm. Sie waren wirklich sehr freundlich und haben sich gleich nach allem erkundigt. An dem Abend hab ich auch noch mein Essenspaket von Mami bekommen, mit Tütensuppen, Semmelknödel, Schokomüsli usw.
Am nächsten Morgen sind wir in die Mall gefahren, weil das Wetter dank bevorstehendem Hurricane nicht so toll war. Waren dann aber nicht sehr lange shoppen, weil ich mir nicht sicher war, wie stark oder schlimm der Sturm werden würde. David hatte dann auch noch Jaidyn und Justin getroffen und das lief auch gut. Am Abend hatte Amy dann noch Dinner gekocht und danach haben wir uns dann auf der Couch alle zusammen den Wetterbericht angeguckt. Es hat sich dann auch schnell herausgestellt, dass Justin in David einen neuen Spielkameraden gefunden hat. Wir haben dann noch auf den Hurricane "gewartet", aber der kam wohl erst mitten in der Nacht. War alles ziemlich unspektakulär, man hat zwar gehört dass es sehr windig draußen ist, aber wir hatten weder Stromausfall, noch wurde irgendwas zerstört. Aber in Bethany, wo wir das Wochenende vorher noch in Urlaub waren, wurde der komplette Strand verwüstet. Am Sonntag bin ich mit David dann nochmal zu Tyson's Corner gefahren, weil die Mall nochmal wesentlich größer ist und ich da sowieso schon lange mal hin wollte. Haben dann auch erfolgreich eingekauft, nur haben wir dummerweise das Auto nicht mehr gefunden. Irgendwie hatte sich keiner von uns so richtig gemerkt, wo wir geparkt haben und wir mussten dann 20 Minuten erstmal das Auto suchen. Danach sind wir noch zum Rio See gefahren, haben Frozen Yogurt gegessen, Leute beobachtet und waren noch in der California Pizza Kitchen. Am Montag war es dann soweit, dass David dann "umziehen" musste. Wir waren tagsüber noch mit Justin auf dem Spielplatz, was auch gut war, umso schlimmer war es dann, akzeptieren zu müssen dass es ab Dienstag nicht mehr so einfach sein würde. Abends hat David dann schon angefangen zu Packen und die Stimmung war dementsprechend schlecht. Auf einmal ruft Craig mich hoch und sagt "He can stay". Sie hatten sich dann also spontan nach dem Wochenende dazu entschieden, dass er doch die kompletten 2 1/2 Wochen da bleiben darf. Wir waren beide super glücklich natürlich und ich bin echt dankbar, dass sie ihre Meinung doch nochmal geändert haben. Dienstagabend waren Lisa und Debora da und wir haben Wii gespielt und gequatscht. Mittwoch hab ich David dann mit zur Coffenight bei Cosi genommen. War erst etwas skeptisch, wie es wohl werden wird, weil die Gruppe schon größtenteils aus Au Pair-Mädels besteht. Aber es war gut, weswegen wir die nächste Woche auch hin gegangen sind. Freitagabend waren wir mit Debora, Lisa, Eveline, Lisa und Fred in der Cheesecakefactory.

Donnerstag, 1. September 2011

Philadelphia

Samstags sind wir von Bethany zurück gekommen und abends hab ich mich schon wieder auf den Weg zu Debora gemacht, weil wir am Sonntag einen Tagestrip nach Philadelphia machen wollten. Sie, Lisa, eine ihrer Nachbarschafts-AuPairs und ich haben uns dann noch einen Film ("You again" - ganz witzig, aber nichts besonderes) angeguckt und sind dann schon früh ins Bett, weil der Wecker schon wieder um 4 geklingelt hat. Nachdem wir gefrühstückt und uns fertig gemacht hatten, sind wir mit dem Taxi nach DC gefahren. Nach 30 Minuten warten ging es dann mit dem Bus los Richtung Philadelphia. Früher als gedacht, waren wir um viertel nach 8 in Philly. Das Wetter war schwül und heiß, aber die Sonne hat nicht so richtig geschienen. Als Erstes sind wir zu dem LOVE-Zeichen gegangen und haben jede Menge Bilder gemacht. Außerdem haben wir uns noch die City Hall und die Independence Hall angeguckt. Philly an sich hätte ich mir irgendwie schon schöner, oder spektakulärer vorgestellt. Es gibt ein paar coole Hochhäuser, also die Skyline ist ganz schön. Aber ansonsten war irgendwie nicht wirklich viel los. Bevor wir unser zweites Frühstück zu uns genommen haben, sind wir noch zu den Treppen, die jeder aus dem Rocky-Film kennt gegangen. Man durfte dann auch noch neben so einer Rocky-Statue posen^^  Als nächstes sind wir zu so einem Platz gegangen, wo überall so Spielfiguren rumstanden (Siehe Fotos). Lisas Nachbarin wollte unbedingt noch die Liberty Bell sehen, worauf wir eigentlich nicht so heiß waren, weil man da recht lange anstehen muss und am Ende ist es halt auch nur eine Glocke. Aber weil sie schon den ganzen Tag danach gefragt hatte, haben wir uns dann angestellt und uns die Liberty Bell angeguckt. Hatten dann noch relativ lange Zeit und sind dann nach China Town gelaufen und da hat es dann schon angefangen zu regnen. Der Regen hatte sich dann kurzzeitig mal beruhigt und wir sind weiter zur South Street. Dort wars ziemlich gut, weil das so eine Art Künstlerstraße ist. Mein Hightlight an dem Tag war "Magic Gardens". Da hat ein Künstler aus irgendwelchen Glasstücken, Flaschen, Müll eine Art Mosaik-Garten gemacht. Auch etwas was man am besten auf den Bildern sieht. Hat zwar 5 Dollar Eintritt gekostet, aber es hat sich echt gelohnt! Als wir da raus sind hat es dann richtig geregnet und wir waren alle total fertig und meine Füße haben einfach so mega wehgetan. Haben dann noch irgendwo was gegessen und sind dann zur Busstation. Ich war der glücklichste Mensch auf der Welt, als ich endlich im Bus sitzen konnte. Nach 3 Stunden Fahrt waren wir dann wieder in DC und weil wir zu faul waren auf den Bus zu warten, haben wir uns wieder ein Taxi heim genommen. Meine Füße haben danach einfach noch eine ganze Woche wehgetan und am nächsten Tag konnte ich echt kaum laufen. Sehr nervig, aber was tut man nicht alles um die USA zu erkunden ;)

Mittwoch, 31. August 2011

Bethany Beach

Vom 13. bis 20. August war ich mit meiner Hostfamily in Bethany Beach, Delaware. Amy hatte mir schon bei unserem ersten Telefongespräch gesagt dass ich eingeladen bin, mit ihnen für eine Woche ans Meer zu fahren. Samstagmorgens haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Craig ist alleine mit meinem Auto gefahren und die Kinder und ich sind mit Amy in ihrem Auto gefahren. Ansonsten hätte sich müssen dann einer nämlich zwischen die zwei Kindersitze setzen, was für 3 - 4 Stunden Fahrt nicht so toll ist. Generell war die Fahrt etwas anstrengend, weil ich den Kindern die ganze Zeit die Sachen hintergeben musste und sie wollten halt alle 10 Minuten irgendwas anderes. Mit Verkehr hatten wir eigentlich Glück und nach einer Lunch-Pause bei Subway, waren wir dann gegen 1 Uhr in Bethany. Da wir noch nicht in unser Apartment konnten, sind wir gleich ans Meer gegangen. Strand war super schön und sauber und wir haben gleich drei fette Liegen + Sonnenschirm für die ganze Woche gemietet. Das Meer war seehr kalt und wir hatten ziemlich hohe Wellen. Justin hat sich den kompletten Urlaub geweigert ins Meer zu gehen. Jedes Mal wenn er auch nur einigermaßen in der Nähe vom Wasser war, hat er total Angst bekommen und wollte dass ihn jemand trägt. Jaidyn wollte allerdings immer ins Wasser und Muscheln sammeln. Irgendwann sind wir dann zu unserem Haus gefahren und haben die ganzen Sachen ins Apartment gebracht. Es war echt schön und ich hatte auch mein eigenes "Zimmer", also eigentlich war es mehr eine offene Gallerie. War aber trotzdem sehr schön eingerichtet alles und wir hatten zwei Bäder usw. Abends sind wir dann noch zu Freunden von denen gegangen, die dort zu der Zeit auch gerade Urlaub gemacht haben. Mit dem Wetter hatten wir in der Woche ziemlich viel Pech. Wir konnten dann am nächsten Tag auch nur bis 12 oder so zum Strand, weil es dann angefangen hat zu regnen. Den restlichen Tag haben wir dann im Apartment und vor dem Fernseher verbracht, was aber auch irgendwie mal ganz schön war. Es war auch Craigs Geburtstag, weswegen wir Abends dann Essen gegangen sind. Ich hatte ihm einen unspektakulären Gutschein von GameStop gekauft, weil er auch mit über 40 noch X-box usw. zockt. Abends waren wir eigentlich immer Essen und tagsüber dann eben am Strand. Dienstags sind Amy und Craig mit Freunden Essen gegangen und ich war dann stattdessen mit den Kindern Eisessen. Am Mittwoch waren wir dann bei "Jungle Jim's", einem Wasserpark. Der Park war richtig groß und es gab sehr viele coole Sachen und Rutschen und war dementsprechend auch teuer. Es hatte sich dann nur leider schnell herausgestellt, dass Jaidyn und Justin aber auf die ganzen großen Rutschen nicht gehen wollten. War dann ziemlich ärgerlich, weil Amy so viel Geld bezahlt hatte und die Rutschen waren wirklich gut. Nachdem Amy dann noch die ganze Zeit telefonieren musste, weil sie schlechte Nachrichten von der Arbeit bekommen hatte, sind wir nach 2 Stunden oder so schon wieder heimgegangen und waren einfach nur noch am Pool. Am Donnerstag war "Bonfire"-night am Strand. Also hatten wir Marshmallows, Graham Cracker und Schokolade gekauft um sog. "Smores" zu machen (YUMMI!). Am Strand war dann ziemlich viel los und wir haben wieder mal jede Menge von ihren Freunden getroffen und die Kinder konnten die ganze Zeit zusammen spielen. Es war wirklich sehr schön, vor allem noch am Strand. Freitagabends waren wir erst wieder Essen und danach durfte sich Jaidyn noch ein "Hairwrap" (Keine Ahnung was es auf deutsch heißt.. Wenn man so 'ne Schnur um eine Strähne wickelt halt^^) machen lassen. Sie war danach sehr glücklich, weil sie sich das schon das ganze Jahr gewünscht hat. Außerdem waren wir in der Woche mehrmals bei "FunLand" in Rehoboth Beach, was so eine Art ganzjähriger Jahrmarkt war. Bin mit den Kindern dann Geisterbahn und so Zeugs gefahren.
Samstags sind wir dann morgens nochmal zum Pool und haben uns dann auf den Heimweg gemacht. Dank Verkehr hat es etwa 4 Stunden gedauert bis wir Zuhause waren. Auch wenn ich den Urlaub echt besser als gedacht fand, war ich auch froh als wir dann zurück waren, weil man halt schon eine Woche ohne Freunde und 24 Stunden mit der Familie ist. Ich bin auch echt froh, dass ich mitgefahren bin. Irgendwie kommt man der Familie doch nochmal näher, wenn man dann auch mal mehr Zeit miteinander verbringt. Amy beispielsweise sehe ich sonst kaum, da sie morgens wenn ich anfange schon weg ist und abends erst spät Zuhause ist.

Dienstag, 16. August 2011

Miami

Am Mittwoch, den 27. Juli ging es also endlich los nach Miami. Hab am Abend vorher bei Lisa übernachtet, weil es von ihrem Haus näher zur Metrostation ist. Nach dem Frühstück ging es dann los. Zum Glück kommt man mit der Metro echt einfach nach DC zum Flughafen. Die Sicherheitsvorkehrungen  an amerikanischen Flughäfen sind definitiv strenger. Jeder muss die Schuhe ausziehen und auf dem Weg von Miami zurück nach DC mussten wir dann auch durch den Nacktscanner. Der Flug war knapp über zwei Stunden und so waren wir gegen 14 Uhr in Miami. Wir wussten noch nicht so genau wie wir zum Hostel kommen würden, aber Taxi war sogar noch ein paar Dollar günstiger als der Flughafenshuttle und definitiv schneller. Mit dem Taxi sind wir dann nochmal vlt 30 - 40 Minuten nach Miami Beach, wo unser Hostel war gefahren. Das Wetter war am ersten Tag erstmal eine Enttäuschung. Es war zwar schwül warm, aber die Sonne hat man gar nicht gesehen. Positiv war aber auf jeden Fall die Lage unseres Hostels, nämlich direkt am Meer. Wir mussten nur die Straße überqueren und waren am Strand. Weniger toll war das Hostel allerdings als es ums Einchecken ging. Die nicht sehr freundliche Frau an der Rezeption hat uns dann erstmal erzählt, dass wir ja angeblich nur ein Bett für eine Person gebucht haben. Ich hatte dann irgendwie schon Panik bekommen und wirklich gezweifelt, ob wir vlt einen Fehler gemacht haben. Zum Glück hatten wir unsere Laptops dabei und konnten ihr dann die Bestätigungsmail von Hostelworld (die Website über die wir das Hostel gebucht haben) zeigen, die definitiv gezeigt hat, dass wir für 2 Personen gebucht hatten. Die gute Dame war weiterhin unfreundlich und hat fast so getan, als wäre die ganze Sache unsere Schuld gewesen. Sie meinte dann auch dass sie gaaaar keine Betten mehr für das ganze Wochenende frei haben, aber dass sie versucht irgendwas zu organisieren. Später hat sie uns dann gesagt dass einer von uns in einem Männer-und-Frauen-gemischt-10-Bett-Zimmer schlafen muss. Wir hatten ein 8-Bett-Frauen-Zimmer gebucht. War dann ziemlich blöd, auch weil wir uns ja einen Koffer geteilt haben. Letztendlich konnte Lisa dann doch die ersten 3 Nächte in meinem Zimmer schlafen, weil jemand abgesprungen ist. Die letzten 3 Nächte musste sie dann halt im gemischten Zimmer verbringen, was aber vlt noch besser als meins war. Ich hatte nämlich das Glück mit vier nervigen Spanierinnen zusammen schlafen zu müssen. Sie konnten kein Wort Englisch und waren einfach total egoistisch. In der ersten Nacht mussten sie sich (warum auch immer) nachts um 4 Uhr den Wecker stellen - jede einzeln -, in aller Ruhe und ohne leise zu sein fertig machen und dann letztendlich sogar noch in normaler Lautstärke telefonieren. Also alles in allem haben sie keinerlei Rücksicht auf irgendjemanden genommen. Das Zimmer war okay, aber das Badezimmer war ekelhaft. Sand war so ziemlich überall, aber ich hatte mich dann am Schluss schon fast dran gewöhnt. Sehr gut hingegen war, dass wir Meerblick hatten. Frühstück war auch eher erbärmlich: für jeden ein mini Becher mit nach-nichts-schmeckenden Cornflakes + 2 Scheibchen Toasts + mini mini Becher Orangensaft. Wir haben einmal nachgefragt, ob wir nochmal Cornflakes haben können, aber die ausschließlich spanischsprechende Housekeeperin hat uns deutlich zu verstehen gegeben, dass so etwas nicht möglich sei. Ich hatte das Gefühl in ganz Miami wäre es nicht nötig gewesen Englisch zu sprechen, solange man Spanisch kann. So viele Leute haben nur Spanisch gesprochen und jedes Schild wurde noch in Spanisch übersetzt. Miami Beach und vor allem der Ocean Drive (laut Reiseführer eine der bekanntesten Straßen überhaupt) waren sehr cool. Die Kombination aus ewig langem Sandstrand + Meer + Palmen + Skyline ist auf jeden Fall gelungen :) Der Ocean Drive ist einfach eine sehr lange Straße mit jeder Menge Restaurants und Bars. Man kann da einfach entlanglaufen und wird alle 2 Meter angesprochen, oder kriegt einen Flyer für irgendein Menü in die Hand gedrückt. Was ganz typisch für den Ocean Drive war, sind Cocktails in riesen Gläsern. Hat aber auch einer 20 Dollar gekostet. Außerdem ist am Ocean Drive echt immer was los. Egal ob man da morgens um 11 entlang läuft, oder nachts um 2. Die Leute sind immer am trinken und Party machen. Auch das Wasser war perfekt: kein Dreck, oder irgendwelche Tiere und einfach angenehm warm. Man hat nicht jede Menge Überwindung und dann noch 10 Minuten Gewöhnungszeit gebraucht, sondern konnte einfach ins Wasser hüpfen. Aber an heißen Tagen, hätte man es manchmal fast ein paar Grad kühler gebrauchen können.
Wir haben dann am ersten Tag das Wetter gecheckt, weils an dem Tag dann irgendwann noch angefangen hatte zu regnen und es sah auch für den Rest der Woche nicht so prickelnd aus. Zwar heiß, aber immer mit Gewitter und Regen. Wir haben dann irgendwie voll Panik bekommen, weil wir dachten dass wir uns bei dem Wetter sicher nicht den ganzen Tag an den Strand legen können. Also haben wir dann aus Verzweiflung ganz viele Touren gebucht. Freitags ging es los mit der Tour zu den Everglades (Für alle die es nicht wissen: Nationalpark in den USA). Sind morgens mit dem Bus von South Beach zu  den Everglades gefahren und im Bus wurde einem schonmal schön Trinkgeld abkassiert und immer wieder freeundlich darauf hingewiesen, dass man doch bitte noch mehr Trinkgeld geben sollte ... nö. Nach 30/40 Minuten Fahrt waren wir endlich angekommen und dort haben sie dann wieder versucht einem überteuertes Mückenspray anzudrehen. Danach ging es mit einer kleinen Gruppe auf ein Art Luftboot, mit dem wir dann durch die Everglades gefahren sind. Wir hatten einen coolen, alten Tourguide, wie man auch auf den Bildern sieht (aber auch er wollte Trinkgeld, was ihn am Schluss doch wieder etwas unsympathisch gemacht hat^^). Irgendwie hatte ich erwartet, dass man super viele Krokodile und Alligatoren sehen würde, aber letztendlich haben wir nur drei gesehen, was dann etwas lahm war. Aber die Landschaft war auf jeden Fall super schön. Nach der Bootstour ging es dann zur Tiershow. Da wurden einem halt einfach schnell, schnell ein paar wilde Tiere gezeigt und der Typ hat ein paar Kunststückchen mit dem Alligator gemacht. Und letztendlich konnte man dann noch für 3 Dollar ein Bild mit einem Alligatorbaby machen (Jaaa, auch wir haben es getan^^). Also die ganze Tour war sehr touristisch ausgelegt. Ich bin froh, dass wir es gemacht haben. Ich meine wenn man schonmal in Miami ist, aber es war jetzt nichts super aufregendes.  Der nervigste Part kam erst am Schluss, als unser Bus mitten auf dem Highway dann anhalten musste, weil er überhitzt war. Nach 20 Minuten warten in der Hitze, meinte der Busfahrer dass alles wieder gut sei und wir konnten wieder starten, aber nach wenigen Metern mussten wir wieder anhalten. Irgendwann wurden dann zwei andere Busse gerufen, die uns dann einsammeln sollten. In den ersten durften nur Familien mit Kindern und alte Menschen (ich musste irgendwie an Titanic denken^^) und im zweiten Bus mussten wir stehen, weil er schon voll war. Am Abend sind wir noch mit dem öffentlichen Bus nach Miami Downtown gefahren. Dort gab es einen sehr schönen Platz am Hafen, mit Restaurants, Geschäften und irgendwelchen Ständchen. Außerdem waren dort auch das Hardrockcafé + Hooters. Wir haben dann dort beim Essen den Sonnenuntergang vor dem Hafen, wo die ganzen Yachten liegen, beobachtet, was sehr schön war :)
Am Samstag haben wir eine Hop-on-Hop-off-Bustour gemacht. War ziemlich gut mal noch mehr von Miami Beach und Miami (zwei unterschiedliche Städte) zu sehen und auch mal etwas mehr darüber zu hören. Auf unserer Tour haben wir mega Häuser + Yachten gesehen und auch einige Stars haben Häuser in Miami. Nach der Tour war ich aber so dermaßen am Ende. Das Wetter war nämlich gar nicht wie erwartet, sondern einfach nur krankhaft heiß und schwül. Im Bus konnte man kaum auf den Plätzen sitzen, weil es einfach zu heiß war und ich hatte mich bereits gut verbrannt.
Sonntags hatten wir dann noch einen Tagesausflug nach Key West. Der Bus sollte schon um viertel vor 7 am Hostel sein, war aber erst um halb 8 oder noch später da. Mit uns haben noch zwei andere deutsche Mädels aus unserem Hostel gewartet und wie sich dann herausgestellt hatte, waren die beiden aus dem guten alten Worms und wir kannten sogar gemeinsame Leute. Die Fahrt nach Key West war wesentlich länger gedacht und so waren wir nach Pause beim Frühstücksbuffet-Haus erst gegen halb 1 dort. Die lange Fahrt war zum Glück, dank Schlaf und grandioser Aussicht auf Meer + Natur erträglich. Auch Key West war super schön. Wir haben uns dann so die typischen Touristensachen angeguckt. Natürlich auch den südlichsten Punkt in den USA, wo man 15 Minuten in der krankhaften Hitze anstehen musste um dann völlig verschwitzt ein Bild machen zu dürfen (Ich glaube das war mein schlimmster Hitzemoment in dem Urlaub, in dem Jahr und vlt sogar in meinem Leben, wer weiß^^. Außerdem haben wir noch einen extrem guten Key Lime Pie gegessen, für den Key West bekannt ist. Um halb 6 ging es dann wieder völlig erschöpft mit dem Bus zurück.
Die restlichen Tage haben wir dann größtenteils am Strand verbracht. Zum Thema Feiern: Kann man in Miami definitiv gut, aber haben wir eigentlich nicht wirklich gemacht. Es gibt definitiv Möglichkeiten auch unter 21 wegzugehen, aber sehr kostspielig. Uns wurde gleich am Anfang empfohlen, ein paar Dollarscheine unter den Ausweis zu legen, sodass man dann von den Türstehern reingelassen wird. Wir haben mehrmals VIP-Bänder von Promotoren bekommen, aber auch die nicht wirklich genutzt. Meiner Meinung nach war es einfach zu heiß, sodass man am Abend eigentlich trotz Nichtstun immer total müde und erschöpft war und es war zu teuer. So viel war es mir einfach nicht wert. Außerdem war es fast schon ausreichend einfach am Ocean Drive entlang zu laufen.
Auf dem Rückflug war leider etwas nervig, dass wir ewig lange im Flugzeug warten mussten, bis der Copilot da war. American Airlines hatte vergessen unserem Flug Pilot und Copilot zuzuteilen, weswegen wir gewartet haben, bis der Copilot von seinem Haus am Flughafen war.
Es war ein sehr schöner Urlaub und ich bin froh, jetzt auch mal in Miami gewesen zu sein. Wenn ich irgendwann mal viel Geld haben sollte, dann werde ich definitiv nochmal hinfliegen. Beim nächsten Mal dann aber in ein fettes Hotel mit allem was dazu gehört.

Übrigens für alle, die hier mitlesen: Mein "eigentlicher" Blog ist http://misseswonder.jimdo.com/ (Passwort: oreo), wo ich auch immer die ganzen Fotos usw. hochlade. Also wer Bilder sehen will, sollte es mal mit dem anderen Link versuchen.

Montag, 8. August 2011

Greenwich + NYC

Ganz spontan, bin ich das Wochenende vom 23. bis 24. Juli zu Isi gefahren. Eigentlich sollte ich an dem Wochenende arbeiten, aber da Jaidyn an dem Freitag nicht ins Camp gegangen ist, wegen Hitzewarnung (Jaa, es ist verdammt heiß hier!), musste ich dafür Samstagabend nicht arbeiten. Donnerstagabend also schnell schnell noch den Bus gebucht und dann ging es Freitagnacht los. Um 7:30 Uhr war ich dann endlich in New York und hab mich von der Busstation gleich auf den Weg zur Grand Central Station gemacht, Ticket nach Greenwich gekauft und bin in den Zug. Dort angekommen hat Isi schon auf mich gewartet und es war natürlich sehr schön sie wiederzusehen :) Wir sind dann erstmal bei Panera Frühstücken gegangen mit dem weltbesten Cinnamon Bagel. Danach ging es auf zur Greenwich Avenue, wo ausgerechnet an dem Wochenende der "Sidewalk Sale" stattgefunden hat. Also alle Designerläden von Michael Kors bis Lacoste hatten richtig gut reduziert. Letztendlich habe ich allerdings nur eine Gliederkette von Michael Kors gekauft, die auf 20 Dollar reduziert war + einen Urban Outfitters Cardigan, weil ich ja ein bisschen für Miami sparen musste ;) Nach dem Shopping sind wir zu ihr Nachhause gefahren. Konnte also auch mal ihr Haus/Zimmer und die Familie sehen (Fazit: Eltern toll und super nett, Kinder nervig und anstrengend^^). Wir haben uns dann mit Essen gestärkt, unsere Bikinis angezogen und auf den Weg zum Meer gemacht. Das ist nämlich nur eine halbe Stunde oder so entfernt. Nach einem langen Spaziergang am Meer entlang sind wir dann auch mal reingehüpft und ja, es war verdammt kalt. Trotzdem ist es ja immer schön im Meer zu schwimmen :) Zum Abendessen hatte dann die Mutti was sehr leckeres gemacht: Gegrilltes Gemüse, Fisch und Süßkartoffeln. Zum Nachtisch gab es extrem leckeres Bananabread und Kuchen. Als es irgendwann dunkel war, sind wir nochmal in den Pool. Danach haben wir Ben and Jerry's Eis am Lagerfeuer gegessen und ein Dampfbad gemacht. Also wie man merkt, wir haben es uns gut gehen lassen :)
Am nächsten Morgen hat uns die Hostmum nach dem Frühstück zum Bahnhof gefahren und von dort aus sind wir dann nach NYC. Dummerweise hatte ich im Zug dann festgestellt, dass ich mein Handy und meinen Bikini bei Isi vergessen habe. War ziemlich blöd und hat im Nachhinein für viel Stress gesorgt. In New York angekommen, waren wir erstmal einige Zeit in der Grand Central Station und haben uns dort nochmal genauer umgeguckt. Ansonsten sind wir einfach so durch die Stadt gelaufen, waren am Bryant Park, Flat Iron Building, Macy's und zum Lunch beim unglaublich guten "Counter Burger", mit dem weltbesten Veggie Burger, den es gibt :) Um 6 Uhr ging mein Bus wieder zurück nach DC. Also hieß es dann für uns nach 3 Monaten letztendlich doch noch endgültig Abschied nehmen bis April bzw. Mai. War natürlich sehr traurig, aber für mich einfach irgendwie unreal. Zum Glück hatte ich für die Heimfahrt einen Buspartner. Debora war nämlich übers Wochenende auch in New York und wir hatten dann den selben Bus Nachhause gebucht. Leider sind wir dann aber eine Stunde später als geplant in DC angekommen und noch dazu fanden bei der Metro Arbeiten an den Schienen statt, weswegen ich dann letztendlich 2 1/2 Stunden später als geplant Zuhause war. Meine Hosteltern haben sich ziemlich viele Sorgen gemacht, da ich mich nicht gemeldet hatte, weil ich ja mein Handy nicht hatte und somit auch keine Nummern. Und sie konnten mich dann natürlich auch nicht erreichen. Ist also so ziemlich alles schief gelaufen und am nächsten Tag war dann dementsprechend die Stimmung nicht gerade heiter. Hat zum Glück nicht lange angehalten und Isi hat mir dann auch netterweise mein Handy + Bikini ins Hostel nach Miami geschickt :-*
Auch wenn es nur zwei Tage waren, bin ich sehr froh, dass wir uns nochmal sehen konnten, bevor Isi wieder zurück geht (heute).

Samstag, 9. Juli 2011

Reisepläne + 4th of july

Als Lisas Familie dann wieder aus dem Urlaub zurück war, konnten wir dann endlich mal unsere Reisepläne festmachen. Haben beide dieselbe Woche frei bekommen, also geht es vom 27. Juli bis zum 2. August naaaaach MIAMI :) Ich wollte auf jeden Fall im Sommer noch in Urlaub und da in Miami im Sommer Nebensaison ist, wegen der Hitze hat sich das perfekt angeboten. Außerdem kennen wir auch einige Leute die Miami im Juli ausgehalten haben. Flug und Hostel sind gebucht. Das Hostel wurde uns von vielen empfohlen, weil dort wohl nur junge Leute hingehen und die wohl auch einiges anbieten und organisieren. Es war sehr günstig, Nachteil ist allerdings: Wir sind in einem Zimmer mit insgesamt 8 Mädels. Bin mir aber sicher, dass wir ins Zimmer nur zum Schlafen gehen. Die Vorfreude ist groß :)
Letztes Wochenende war also Independence-weekend. Freitagabend waren wir bei Kim, weil sie eine Poolparty gemacht hat (Ihre Hostfamily waren in ihrem Beachhaus). War sehr gut, hatten jede Menge zu Essen, weil jeder was mitgebracht hat. Der Pool und der Whirlpool waren offen und es war ein sehr guter Abend. Samstags hab ich mich allerdings dann irgendwie krank gefühlt, hatte Kopfschmerzen und mir war schon den ganzen Tag kalt. Hab dann in der Nacht auch gar nicht geschlafen und festgestellt, dass ich Fieber habe. Für Sonntag hatten wir eigentlich so viele Pläne, aber das konnte ich dann alles vergessen und hab stattdessen den Tag im Bett verbracht. Da es mir echt nicht gut ging, hatte ich auch irgendwie Heimweh. Das war echt so der erste Moment, wo ich einfach nur Zuhause sein wollte. Glücklicherweise ging es mir abends dann schon besser und da ich einfach nicht mehr gelangweilt im Bett liegen konnte, bin ich zu Debora gefahren und wir haben dort mit Lisa einen Film geguckt. Wir haben dann auch bei ihr übernachtet, weils wir ja am nächsten Tag nach DC wollten und sie einfach näher wohnt. Wir hatten alle Sachen zum Essen eingekauft, weil wir dort sowas wie ein Picknick machen wollten. Am 4. Juli sind wir dann schon um 10 Uhr oder so los und haben uns dann dort die Parade angeguckt. War eigentlich so ziemlich dasselbe wie an Memorial Day, vlt ein bisschen besser. Klar hatten einige Leute die Nationalfarben an, aber ich hätte irgendwie mehr erwartet. Danach sind wir mit ein paar anderen AuPairs, die wir dort getroffen haben, zur National Mall und haben uns dort einen Platz im Schatten gesucht. Hatten Decken und so weiter dabei und dann haben wir dort die nächsten paar Stunden verbracht. Überall waren Essensstände und Bands haben gespielt, es gab kostenloses kaltes Wasser, was wohl am Besten war, da es mal wieder extrem heiß und schwül war. Abends sind wir zum jährlichen "National concert" gegangen, wo Jordin Sparks und noch andere in den USA bekannte Leute gesungen haben. Obwohl wir glaube ich über eine Stunde vorher dort waren, war es schon so voll, dass man kaum noch einen Platz bekommen hat, wo man was sehen konnte. War aber trotzdem sehr gut, da dort irgendwie eine besondere Stimmung war. Als Jordin Sparks die Nationalhymne gesungen hat, sind echt alle aufgestanden, hatten ihre Hand auf der Brust und manche waren kurz davor zu weinen, hatten Tränen in den Augen. Was ich immer lustig finde, ist wenn dann so Reden gehalten werden vonwegen "Jaaa, Danke an unsere Vorväter, denen wir es zu verdanken haben, dass wir heute frei auf der Straße gehen können und glauben können was wir wollen blabla". Können alle anderen Menschen in Europa usw. natürlich nicht! ;) Nach dem Konzert gabs dann das große Feuerwerk, von dem ja jeder schon vorher geschwärmt hatte. Es war auch echt gut und ging wirklich ewig. Vor allem die Kulisse war natürlich super vorm Washington Monument. Danach sind natürlich alle Leute zur Metro gestürmt und es war so mega viel los auf den Straßen und die nächstgelegene Metrostation war einfach nur abnormal überfüllt. Deswegen sind wir etwas weiter gelaufen und in Chinatown konnten wir dann auch gleich die erste Metro Nachhause nehmen. War einfach nur tot nach dem Tag. Alles in allem war der 4th of July schon gut, aber ich hätte mir irgendwie doch etwas mehr erwartet.

Sonntag, 26. Juni 2011

Summertime

Eine Zusammenfassung der letzten Wochen..
Es ist definitiv Sommer hier. Wir haben eigentlich immer um die 30 Grad, wenn nicht sogar 36. Die schwüle Luft ist manchmal ziemlich anstrengend, aber irgendwie gewöhnt man sich auch dran. Seit Memorial Day ist unser Pool geöffnet, zu dem ich dann mit Justin auch desöfteren gegangen bin. Er kann noch nicht schwimmen und ist deshalb auch noch ziemlich ängstlich im Wasser. Er geht jetzt aber seit ein paar Wochen zur swim practice und vor 2 Wochen oder so hatte Amy dann für 2 Tage eine Privatlehrerin organisiert. Die ganze Sache hatte nicht ganz so gut geklappt wie geplant. Ausgerechnet an den beiden Tagen wars ziemlich windig und nicht ganz so warm, also wollte Justin erst gar nicht ins Wasser und hat dann als er letztendlich drinnen war auch total gefroren. Ohne mich wollte er erst gar nicht in den Pool und ich hatte mich schon auf entspanntes am Pool liegen gefreut ;) Naja, jedenfalls hat er sich einfach die ganze Zeit geweigert das zu machen, was die Schwimmlehrerin wollte und sie hat mir dabei ziemlich leid getan, weil sie so ziemlich alles versucht hat.. In Zukunft werde ich jetzt Justin trainieren, weil die Übungen die sie mit ihm gemacht hat, waren wirklich nicht sehr schwer.
In der selben Woche in der Isi wieder gefahren ist, hatte ich dann einen nervigen Zwischenfall mit meinem Auto. Musste Jaidyn freitags von einem Playdate abholen und als ich dann danach vor unserem Haus geparkt habe und aus dem Auto aussteigen wollte, ging einfach meine Fahrertür nicht mehr auf. Hab alles versucht, alle möglichen Knöpfchen gedrückt, aber sie ließ sich einfach nicht öffnen. Musste dann durch die Beifahrertür raus und hab die Tür dann nach mehreren Versuchen von außen auf bekommen. Aaaber: sie ging nicht mehr zu. Auch Craig konnte nix machen und wir hatten auch keine Idee was es sein könnte. Er ist dann zum VW-Händler gefahren (musste dabei die Tür zuhalten^^) und die meinten irgendwas mit einem Magnet blabla. Craig kam dann mit einem Leihwagen zurück, den ich allerdings nicht fahren durfte, weil ich ja noch keine 21 bin.. Mein Auto sollte frühestens Samstag fertig werden, also war ich für 2 Tage nicht mobil, was ziemlich nervig war. Abends war ich dann noch mit ein paar Leuten bei Guapos, sehr lecker mexikanisch essen. Sonntags war die Abschiedsparty von Fernanda, einem brasilianischen Au Pair. Montagmorgens hatte ich ein schlimmes Sporterlebnis^^ Diana und ich waren bei Total Body Conditioning und es war einfach nur unglaublich anstrengend. Die Trainerin war so mega muskulös, hat mir schon fast Angst gemacht. Danach war ich einfach nur tot und die nächsten paar Tage hatte ich wahrscheinlich den schlimmsten Muskelkater meines Lebens. Dienstag war mal wieder Clustermeeting, dieses Mal bei "Crepes a Go Go". Abends ist es hier immer noch total warm draußen, manchmal vlt etwas zu warm. Aber man kann noch ewig draußen sein, fühlt sich irgendwie manchmal noch wie im Urlaub an :)
An dem nächsten Wochenende war ich Freitagabends mit Lisa in Hangover 2. Samstags hatte ich Lust auf Shopping. Diana hat mir und Lisa dann einige Outletshops gezeigt und man hätte können mal wieder sehr viel Geld ausgeben, aber ich hab mich auf zwei Paar Schuhe beschränkt. Freitagabends hatten irgendwelche bescheuerten Kinder Eier auf mein Auto geworfen, deswegen hat Craig mir Geld gegeben um zur Waschstraße zu fahren. Das hab ich dann am Sonntag auch mit Kim gemacht. Der Service war echt gut, man muss wirklich gar nix machen. Das Auto wird von denen in die Anlage gefahren und die saugen die Fußmatten und den ganzen Boden ab. Aber dort arbeiten nuuur irgendwelche Mexikaner, genauso wie alle Gärtnermenschen hier Mexikaner sind. Am Schluss wurde mein Auto von ungefähr 6 Leuten per Hand getrocknet. Generell ist der Service in den USA sehr viel besser. Was ich in Deutschland auf jeden Fall sehr vermissen werde ist, dass man überall in allen Restaurants kostenlos so viel Wasser bekommt wie man will. Und wenn man sich beispielsweise Cola bestellt, dann schenken die das auch die ganze Zeit nach. Nach meiner Autowäsche war ich in Georgetown mit Diana und abends sind wir mit einer Freundin zu Vapiano essen gegangen. Am Schluss haben wir sogar echte Haribo Gummibärchen bekommen :)
Seit 2 Wochen gehe ich jetzt jeden Montag zu Zumba und hab dort auch meine erste amerikanische Freundin kennengelernt ;) Wir gehen jetzt zu verschiedenen Kursen im Fitnessstudio.
Letztes Wochenende musste ich mehrmals in die Mall, weil bei Victoria's Secret Sale war und auch sonst hat momentan jedes Geschäft Sale :)
Sonntag wollten wir eigentlich auf ein Baseballspiel mit mehreren Leuten von der Coffenight, aber da Father's day war gabs keiner Karten mehr. Im Endeffekt sind wir dann nach DC gefahren und haben dort Fahrräder gemietet. War dann doch noch ein schöner Tag, weil ich wieder ein paar neue Plätze in DC gesehen habe. Letzte Woche war Lisas Hostfamily in Urlaub, also hatte sie eine Woche bezahlen Urlaub. Wir haben dann beschlossen mal was deutsch zu kochen. Für unsere Käsespätzle haben wir sogar extra teuren Emmentaler gekauft, weil der Ami-Käse ja nicht so toll ist.. War auch sehr lecker :) Und Bratkartoffeln haben wir noch an einem anderen Tag gemacht. Auch Debora als Italienerin war überzeugt ;)
Dieses Wochenende bin ich dann auch mit den beiden in DC weggegangen. Kenne durch Rosa einen Promoter, der uns am Freitag zu einer Party bei sich zuhause eingeladen hat und anschließend sollten dann alle zusammen in einen Club gehen. Wir sind mit der Metro nach DC und als wir dort ankamen haben mir schon die Füße wehgetan, weil sich meine neuen Schuhe als weniger bequem herausgestellt haben. Also sind wir dann barfuss weiter um das Haus zu suchen. Zum Glück ist DC sehr sauber! Haben dann jemandem nach dem Weg zu der Adresse gefragt und wie sich dann später herausgestellt hat, war das der falsche Weg. Irgendwie haben wir uns dann immer weiter von den "belebten Plätzen" entfernt und auf einmal waren da einfach nur noch Schwarze. Und die meisten sahen leider nicht sehr seriös aus. Wir sind dann total im Ghetto gelandet und es war genau so wie man das aus dem Fernsehn kennt. Die haben alle so an der Straßenecke rumgestanden, oder vor den runtergekommenen Häusern gesessen. Wir haben dann langsam auch etwas Angst bekommen.. Vor allem, als wir dann einen Mann nach dem Weg gefragt haben und der meinte, dass wir uns besser ein Taxi nehmen sollen, weil es hier zu gefährlich wäre für 3 Mädels so spät am Abend alleine rumzulaufen. Ich wollte allerdings kein Geld fürs Taxi ausgeben, also sind wir den ganzen Weg wieder zurückgelaufen, wurden mehrmals dumm angemacht, aber haben letztendlich das Haus gefunden. Dort waren dann noch andere Au Pairs und nach einer Stunde oder so sind wir mit dem Taxi zu dem Club gefahren. Eigentlich war das ein über-21-Club, aber dank Femi sind wir reingekommen und das auch noch kostenlos :) Im Club lief dann nur R'n'B und HipHop, aber daran muss man sich jetzt wohl gewöhnen, ist hier so üblich. Was auch anders ist als in Europa: Die Clubs schließen um 3 Uhr, also sehr lange kann man hier nicht feiern. Freu mich deshalb auch schon auf die Clubs in good old Germany. Am Schluss waren unsere Füße echt am Ende und bis wir dann mit der Metro wieder zuhause waren, war ich auch todmüde. Samstagmorgens war Zumba um 9:30, also war ich gestern den ganzen Tag über müde. Bin Mittags mit Lisa nach Arlington zu einer deutschen Bäckerei gefahren. War ziemlich cool, weil es dort die ganzen geliebten Sachen, wie richtige Laugenbrezeln und Vollkornbrötchen gab. Das was man hier sonst kriegt ist nämlich ein billiger Fake. Außerdem haben die da noch Maggi-Zeugs verkauft, war allerdings überteuert.
Heute waren wir mal wieder in Georgetown und weil ich jetzt müde bin und Kopfschmerzen habe, werde ich jetzt besser ins Bett gehen. Good night <3