Eine Zusammenfassung der letzten Wochen..
Es ist definitiv Sommer hier. Wir haben eigentlich immer um die 30 Grad, wenn nicht sogar 36. Die schwüle Luft ist manchmal ziemlich anstrengend, aber irgendwie gewöhnt man sich auch dran. Seit Memorial Day ist unser Pool geöffnet, zu dem ich dann mit Justin auch desöfteren gegangen bin. Er kann noch nicht schwimmen und ist deshalb auch noch ziemlich ängstlich im Wasser. Er geht jetzt aber seit ein paar Wochen zur swim practice und vor 2 Wochen oder so hatte Amy dann für 2 Tage eine Privatlehrerin organisiert. Die ganze Sache hatte nicht ganz so gut geklappt wie geplant. Ausgerechnet an den beiden Tagen wars ziemlich windig und nicht ganz so warm, also wollte Justin erst gar nicht ins Wasser und hat dann als er letztendlich drinnen war auch total gefroren. Ohne mich wollte er erst gar nicht in den Pool und ich hatte mich schon auf entspanntes am Pool liegen gefreut ;) Naja, jedenfalls hat er sich einfach die ganze Zeit geweigert das zu machen, was die Schwimmlehrerin wollte und sie hat mir dabei ziemlich leid getan, weil sie so ziemlich alles versucht hat.. In Zukunft werde ich jetzt Justin trainieren, weil die Übungen die sie mit ihm gemacht hat, waren wirklich nicht sehr schwer.
In der selben Woche in der Isi wieder gefahren ist, hatte ich dann einen nervigen Zwischenfall mit meinem Auto. Musste Jaidyn freitags von einem Playdate abholen und als ich dann danach vor unserem Haus geparkt habe und aus dem Auto aussteigen wollte, ging einfach meine Fahrertür nicht mehr auf. Hab alles versucht, alle möglichen Knöpfchen gedrückt, aber sie ließ sich einfach nicht öffnen. Musste dann durch die Beifahrertür raus und hab die Tür dann nach mehreren Versuchen von außen auf bekommen. Aaaber: sie ging nicht mehr zu. Auch Craig konnte nix machen und wir hatten auch keine Idee was es sein könnte. Er ist dann zum VW-Händler gefahren (musste dabei die Tür zuhalten^^) und die meinten irgendwas mit einem Magnet blabla. Craig kam dann mit einem Leihwagen zurück, den ich allerdings nicht fahren durfte, weil ich ja noch keine 21 bin.. Mein Auto sollte frühestens Samstag fertig werden, also war ich für 2 Tage nicht mobil, was ziemlich nervig war. Abends war ich dann noch mit ein paar Leuten bei Guapos, sehr lecker mexikanisch essen. Sonntags war die Abschiedsparty von Fernanda, einem brasilianischen Au Pair. Montagmorgens hatte ich ein schlimmes Sporterlebnis^^ Diana und ich waren bei Total Body Conditioning und es war einfach nur unglaublich anstrengend. Die Trainerin war so mega muskulös, hat mir schon fast Angst gemacht. Danach war ich einfach nur tot und die nächsten paar Tage hatte ich wahrscheinlich den schlimmsten Muskelkater meines Lebens. Dienstag war mal wieder Clustermeeting, dieses Mal bei "Crepes a Go Go". Abends ist es hier immer noch total warm draußen, manchmal vlt etwas zu warm. Aber man kann noch ewig draußen sein, fühlt sich irgendwie manchmal noch wie im Urlaub an :)
An dem nächsten Wochenende war ich Freitagabends mit Lisa in Hangover 2. Samstags hatte ich Lust auf Shopping. Diana hat mir und Lisa dann einige Outletshops gezeigt und man hätte können mal wieder sehr viel Geld ausgeben, aber ich hab mich auf zwei Paar Schuhe beschränkt. Freitagabends hatten irgendwelche bescheuerten Kinder Eier auf mein Auto geworfen, deswegen hat Craig mir Geld gegeben um zur Waschstraße zu fahren. Das hab ich dann am Sonntag auch mit Kim gemacht. Der Service war echt gut, man muss wirklich gar nix machen. Das Auto wird von denen in die Anlage gefahren und die saugen die Fußmatten und den ganzen Boden ab. Aber dort arbeiten nuuur irgendwelche Mexikaner, genauso wie alle Gärtnermenschen hier Mexikaner sind. Am Schluss wurde mein Auto von ungefähr 6 Leuten per Hand getrocknet. Generell ist der Service in den USA sehr viel besser. Was ich in Deutschland auf jeden Fall sehr vermissen werde ist, dass man überall in allen Restaurants kostenlos so viel Wasser bekommt wie man will. Und wenn man sich beispielsweise Cola bestellt, dann schenken die das auch die ganze Zeit nach. Nach meiner Autowäsche war ich in Georgetown mit Diana und abends sind wir mit einer Freundin zu Vapiano essen gegangen. Am Schluss haben wir sogar echte Haribo Gummibärchen bekommen :)
Seit 2 Wochen gehe ich jetzt jeden Montag zu Zumba und hab dort auch meine erste amerikanische Freundin kennengelernt ;) Wir gehen jetzt zu verschiedenen Kursen im Fitnessstudio.
Letztes Wochenende musste ich mehrmals in die Mall, weil bei Victoria's Secret Sale war und auch sonst hat momentan jedes Geschäft Sale :)
Sonntag wollten wir eigentlich auf ein Baseballspiel mit mehreren Leuten von der Coffenight, aber da Father's day war gabs keiner Karten mehr. Im Endeffekt sind wir dann nach DC gefahren und haben dort Fahrräder gemietet. War dann doch noch ein schöner Tag, weil ich wieder ein paar neue Plätze in DC gesehen habe. Letzte Woche war Lisas Hostfamily in Urlaub, also hatte sie eine Woche bezahlen Urlaub. Wir haben dann beschlossen mal was deutsch zu kochen. Für unsere Käsespätzle haben wir sogar extra teuren Emmentaler gekauft, weil der Ami-Käse ja nicht so toll ist.. War auch sehr lecker :) Und Bratkartoffeln haben wir noch an einem anderen Tag gemacht. Auch Debora als Italienerin war überzeugt ;)
Dieses Wochenende bin ich dann auch mit den beiden in DC weggegangen. Kenne durch Rosa einen Promoter, der uns am Freitag zu einer Party bei sich zuhause eingeladen hat und anschließend sollten dann alle zusammen in einen Club gehen. Wir sind mit der Metro nach DC und als wir dort ankamen haben mir schon die Füße wehgetan, weil sich meine neuen Schuhe als weniger bequem herausgestellt haben. Also sind wir dann barfuss weiter um das Haus zu suchen. Zum Glück ist DC sehr sauber! Haben dann jemandem nach dem Weg zu der Adresse gefragt und wie sich dann später herausgestellt hat, war das der falsche Weg. Irgendwie haben wir uns dann immer weiter von den "belebten Plätzen" entfernt und auf einmal waren da einfach nur noch Schwarze. Und die meisten sahen leider nicht sehr seriös aus. Wir sind dann total im Ghetto gelandet und es war genau so wie man das aus dem Fernsehn kennt. Die haben alle so an der Straßenecke rumgestanden, oder vor den runtergekommenen Häusern gesessen. Wir haben dann langsam auch etwas Angst bekommen.. Vor allem, als wir dann einen Mann nach dem Weg gefragt haben und der meinte, dass wir uns besser ein Taxi nehmen sollen, weil es hier zu gefährlich wäre für 3 Mädels so spät am Abend alleine rumzulaufen. Ich wollte allerdings kein Geld fürs Taxi ausgeben, also sind wir den ganzen Weg wieder zurückgelaufen, wurden mehrmals dumm angemacht, aber haben letztendlich das Haus gefunden. Dort waren dann noch andere Au Pairs und nach einer Stunde oder so sind wir mit dem Taxi zu dem Club gefahren. Eigentlich war das ein über-21-Club, aber dank Femi sind wir reingekommen und das auch noch kostenlos :) Im Club lief dann nur R'n'B und HipHop, aber daran muss man sich jetzt wohl gewöhnen, ist hier so üblich. Was auch anders ist als in Europa: Die Clubs schließen um 3 Uhr, also sehr lange kann man hier nicht feiern. Freu mich deshalb auch schon auf die Clubs in good old Germany. Am Schluss waren unsere Füße echt am Ende und bis wir dann mit der Metro wieder zuhause waren, war ich auch todmüde. Samstagmorgens war Zumba um 9:30, also war ich gestern den ganzen Tag über müde. Bin Mittags mit Lisa nach Arlington zu einer deutschen Bäckerei gefahren. War ziemlich cool, weil es dort die ganzen geliebten Sachen, wie richtige Laugenbrezeln und Vollkornbrötchen gab. Das was man hier sonst kriegt ist nämlich ein billiger Fake. Außerdem haben die da noch Maggi-Zeugs verkauft, war allerdings überteuert.
Heute waren wir mal wieder in Georgetown und weil ich jetzt müde bin und Kopfschmerzen habe, werde ich jetzt besser ins Bett gehen. Good night <3
Sonntag, 26. Juni 2011
Samstag, 4. Juni 2011
Besuch von Isi :)
Als ich von New York zurückkam, ging von einem Moment auf den anderen mein Navi plötzlich nicht mehr an. Ich hab alles versucht, aber es war einfach komplett tot. Hab es dann Craig gezeigt und auch er wusste nicht, was ist, also hat er dann einfach ein neues bestellt. In den wenigen Tagen, in denen ich kein Navi hatte, bin ich überwiegend zuhause geblieben, weil ich hier sehr orientierungslos bin. Vor meiner Navi-Panne bin ich auch viele Wege für die Kinder noch mit Navi gefahren, also musste ich alles schön bei Google Maps raussuchen und mir die Wege rausschreiben. Irgendwie war das hilfreich, weil jetzt kann ich alle Standardwege, wie z.B. zu Karate, Gymnastics, oder Little Gym. Mit Navi achtet man halt überhaupt nicht auf die Straßen oder so, weil man ja doch nur den Anweisungen folgt. Naja, trotzdem bin ich froh, wieder ein funktionierendes Navi zu haben ;)
Am Donnerstagabend war es dann soweit: Isi ist zu mir gekommen. Ihre Familie aus Connecticut hat übers verlängerte Wochenende Verwandte in Washington besucht und da das ja sehr nah ist, haben sie ihr angeboten, sie bei mir abzusetzen. Es war dann eigentlich auch gar nicht mehr so ungewöhnlich sie zu sehen, da wir uns ja schon in NYC getroffen hatten. Am Donnerstagabend haben wir nichts besonderes mehr gemacht, weil es schon ziemlich spät war. Trotzdem haben wir bis nachts um 2 noch erzählt, weil es dann doch Nachholbedarf gab. Am Freitagmorgen hatte Justin eine End-of-the-year-Veranstaltung in der Schule und Amy hatte uns gefragt, ob wir Lust haben mitzukommen. Alle Eltern und teilweise noch Großeltern waren dann dort in der Schule und die Kinder haben erstmal ein Lied vorgesungen. War sehr süß, weil alle eine Sonnenbrille aufhatten und ein Lied namens "Mister Sun" gesungen haben. Danach haben die Erzieherinnen ein selbstgeschriebenes Gedicht vorgelesen, in dem jedes Kind einzeln mit seinen besonderen Eigenschaften vorkam. Und dann gab es erstmal Frühstück mit Bagel, verschiedenen Aufstrichen, Obst, Cookies und Muffins. Hätte ich jetzt von so einer Veranstaltung nicht unbedingt erwartet gehabt, aber okay^^ Als jeder dann genug gegessen hatte, sind wir in den Gottesdienstraum, oder wie auch immer die das da nennen. Also falls ich es noch nicht erwähnt habe, Justin geht auf eine ziemlich coole jüdische Privatschule. Und die Autos die da tagtäglich vor der Schule zu sehen sind, sagen eigentlich alles^^ Naja, jedenfalls hatte ich eigentlich bis zu dem Zeitpunkt noch gar nix von der jüdischen Kultur oder was auch immer mitbekommen, weil man das meiner Familie einfach überhaupt nicht anmerkt. Aber dort haben sie dann einen kleinen jüdischen Gottesdienst gefeiert. Eine Frau hat Gitarre gespielt und dann wurden die ganze Zeit irgendwelche Lieder auf Hebräisch und Englisch gesungen. Nach der "Predigt" von 4 Minuten durften dann die Erzieherinnen die Tora aus einem "Schrank" (komplett falscher Ausdruck, aber mir fällt gerade nichts besseres ein^^) rausholen. Dann sind sie damit rumgelaufen und die Kinder haben die Tora dann alle angefasst und geküsst. Das wars auch schon und wir sind mit Justin heimgefahren. Als wir um 6 Uhr dann fertig waren mit arbeiten, haben wir uns dann fertig gemacht und sind zum Rio gefahren und waren bei Guapos (mex. Restaurant) essen. War sehr schön und lecker. Ich liebe den Rio See ja sowieso schon, aber jetzt im Sommer ist es noch besser, weil da am Wochenende abends immer Bands spielen und man dann draußen sitzen kann. Man fühlt sich seehr wie im Urlaub. Leider wurden wir nach dem Essen aus dem Restaurant geworfen, weil wir zu lange sitzen geblieben sind.. Hier in den USA ist es sowieso ziemlich traurig, sobald du fertig bist mit Essen, kommst sofort der Kellner und bringt dir die Rechnung, weil die wollen, dass man so schnell wie möglich wieder geht. Es ist einfach nicht üblich, dass man noch länger sitzen bleibt und bisschen erzählt oder so, wie man das aus Deutschland geht. Wie gesagt, ich finde es sehr traurig und an besagtem Freitagabend kam dann sogar der Kellner zu uns und meinte dass wir jetzt gehen müssen^^
Am Samstag sind wir dann früh raus und mit der Metro nach DC gefahren. Es war extremst heiß an dem Wochenende, sodass sogar eine Hitzewarnung rausgegeben wurde, von der ich aber erst im Nachhinein erfahren habe. Ich hatte bisher die ganzen Sightseeingsachen in Washington noch nicht gesehen, insofern war ich froh, dass ich es mit Isi zusammen machen konnte. Sind von der Metrostation in Chinatown zum Weißen Haus gelaufen, was ziemlich cool zu sehen war. Außerdem haben wir uns noch das Washington Monument angeguckt und alles drumherum, also das Capitol und die ganzen anderen Gebäude, deren Namen ich nicht mal alle kenne ;) Uuund wir waren sogar im National museum of arts, was auch gut war. Bevor wir dann irgendwann wieder zurückgefahren sind, haben wir auch noch ein paar Geschäfte besucht. Abends musste ich leider arbeiten, also haben wir nur einen Film (Mother & daughter) geguckt.
Sonntag war Shoppingtag + Esstag. Morgens sind wir mit Ihop gestartet, wo man zum Frühstücken alles, von Pancakes bis Rührei kriegt. Danach gings zur Montgomery Mall und da haben wir dann geshoppt bis abends. War gut und erfolgreich ;) Zum Dinner waren wir in der Cheesecakefactory Pasta essen.
Montag war Memorial day. Eine ziemlich große Sache in den USA und vor allem auch in DC. An diesem Tag soll man den gefallenen und gegenwärtigen Soldaten gedenken. In DC waren Tage vorher schon Konzerte und jede Menge Veranstaltungen. Wir sind allerdings nur montags dann zur Parade wieder nach Washington gefahren. Da wir schon früher da waren, hatten wir uns noch ein schattiges Plätzchen reserviert, weil die Sonne an dem Tag einfach nur krankhaft gebrannt hat. Es war so unglaublich heiß! Bevor die Parade losging, sind überall Leute rumgelaufen, die kostenlose USA-Flaggen verteilt haben. Bei manchen stand sogar ein Name drauf, welchem Soldat man damit praktisch gedenkt. Einige Leute waren komplett in Nationalfarben angezogen, oder hatten irgendwelche passenden T-Shirts an. Um 2 Uhr ging das Spektakel dann los und überall war Polizei und so weiter. Hauptsächlich waren da "Musikvereine" , so wie man das auch bei uns kennt, nur wesentlich größer und professioneller und auch irgendwelche Wagen, die dann so übertrieben geschmückt waren. Auf einem Wagen, haben einige Männer ohne Beine in Rollstühlen gesessen. Das war auch ziemlich krass. Aber ich werde sehr bald noch die Bilder dazu hochladen, dann kann man sich das glaube ich besser vorstellen. Irgendwann war es uns zu heiß und wir sind dann gegangen. Waren noch im Hard Rock Café und bei Frozen Yogurt und danach gings heim. Anstrengender Tag und abends waren wir dementsprechend fertig. Dann war das verlängerte Wochenende mit Isi auch schon vorbei und am Dienstagmorgen wurde sie von ihrer Gastfamilie abgeholt. Ging natürlich wieder viel zu schnell rum, aber es ist geplant, dass ich sie noch in Connecticut besuche :)
Am Donnerstagabend war es dann soweit: Isi ist zu mir gekommen. Ihre Familie aus Connecticut hat übers verlängerte Wochenende Verwandte in Washington besucht und da das ja sehr nah ist, haben sie ihr angeboten, sie bei mir abzusetzen. Es war dann eigentlich auch gar nicht mehr so ungewöhnlich sie zu sehen, da wir uns ja schon in NYC getroffen hatten. Am Donnerstagabend haben wir nichts besonderes mehr gemacht, weil es schon ziemlich spät war. Trotzdem haben wir bis nachts um 2 noch erzählt, weil es dann doch Nachholbedarf gab. Am Freitagmorgen hatte Justin eine End-of-the-year-Veranstaltung in der Schule und Amy hatte uns gefragt, ob wir Lust haben mitzukommen. Alle Eltern und teilweise noch Großeltern waren dann dort in der Schule und die Kinder haben erstmal ein Lied vorgesungen. War sehr süß, weil alle eine Sonnenbrille aufhatten und ein Lied namens "Mister Sun" gesungen haben. Danach haben die Erzieherinnen ein selbstgeschriebenes Gedicht vorgelesen, in dem jedes Kind einzeln mit seinen besonderen Eigenschaften vorkam. Und dann gab es erstmal Frühstück mit Bagel, verschiedenen Aufstrichen, Obst, Cookies und Muffins. Hätte ich jetzt von so einer Veranstaltung nicht unbedingt erwartet gehabt, aber okay^^ Als jeder dann genug gegessen hatte, sind wir in den Gottesdienstraum, oder wie auch immer die das da nennen. Also falls ich es noch nicht erwähnt habe, Justin geht auf eine ziemlich coole jüdische Privatschule. Und die Autos die da tagtäglich vor der Schule zu sehen sind, sagen eigentlich alles^^ Naja, jedenfalls hatte ich eigentlich bis zu dem Zeitpunkt noch gar nix von der jüdischen Kultur oder was auch immer mitbekommen, weil man das meiner Familie einfach überhaupt nicht anmerkt. Aber dort haben sie dann einen kleinen jüdischen Gottesdienst gefeiert. Eine Frau hat Gitarre gespielt und dann wurden die ganze Zeit irgendwelche Lieder auf Hebräisch und Englisch gesungen. Nach der "Predigt" von 4 Minuten durften dann die Erzieherinnen die Tora aus einem "Schrank" (komplett falscher Ausdruck, aber mir fällt gerade nichts besseres ein^^) rausholen. Dann sind sie damit rumgelaufen und die Kinder haben die Tora dann alle angefasst und geküsst. Das wars auch schon und wir sind mit Justin heimgefahren. Als wir um 6 Uhr dann fertig waren mit arbeiten, haben wir uns dann fertig gemacht und sind zum Rio gefahren und waren bei Guapos (mex. Restaurant) essen. War sehr schön und lecker. Ich liebe den Rio See ja sowieso schon, aber jetzt im Sommer ist es noch besser, weil da am Wochenende abends immer Bands spielen und man dann draußen sitzen kann. Man fühlt sich seehr wie im Urlaub. Leider wurden wir nach dem Essen aus dem Restaurant geworfen, weil wir zu lange sitzen geblieben sind.. Hier in den USA ist es sowieso ziemlich traurig, sobald du fertig bist mit Essen, kommst sofort der Kellner und bringt dir die Rechnung, weil die wollen, dass man so schnell wie möglich wieder geht. Es ist einfach nicht üblich, dass man noch länger sitzen bleibt und bisschen erzählt oder so, wie man das aus Deutschland geht. Wie gesagt, ich finde es sehr traurig und an besagtem Freitagabend kam dann sogar der Kellner zu uns und meinte dass wir jetzt gehen müssen^^
Am Samstag sind wir dann früh raus und mit der Metro nach DC gefahren. Es war extremst heiß an dem Wochenende, sodass sogar eine Hitzewarnung rausgegeben wurde, von der ich aber erst im Nachhinein erfahren habe. Ich hatte bisher die ganzen Sightseeingsachen in Washington noch nicht gesehen, insofern war ich froh, dass ich es mit Isi zusammen machen konnte. Sind von der Metrostation in Chinatown zum Weißen Haus gelaufen, was ziemlich cool zu sehen war. Außerdem haben wir uns noch das Washington Monument angeguckt und alles drumherum, also das Capitol und die ganzen anderen Gebäude, deren Namen ich nicht mal alle kenne ;) Uuund wir waren sogar im National museum of arts, was auch gut war. Bevor wir dann irgendwann wieder zurückgefahren sind, haben wir auch noch ein paar Geschäfte besucht. Abends musste ich leider arbeiten, also haben wir nur einen Film (Mother & daughter) geguckt.
Sonntag war Shoppingtag + Esstag. Morgens sind wir mit Ihop gestartet, wo man zum Frühstücken alles, von Pancakes bis Rührei kriegt. Danach gings zur Montgomery Mall und da haben wir dann geshoppt bis abends. War gut und erfolgreich ;) Zum Dinner waren wir in der Cheesecakefactory Pasta essen.
Montag war Memorial day. Eine ziemlich große Sache in den USA und vor allem auch in DC. An diesem Tag soll man den gefallenen und gegenwärtigen Soldaten gedenken. In DC waren Tage vorher schon Konzerte und jede Menge Veranstaltungen. Wir sind allerdings nur montags dann zur Parade wieder nach Washington gefahren. Da wir schon früher da waren, hatten wir uns noch ein schattiges Plätzchen reserviert, weil die Sonne an dem Tag einfach nur krankhaft gebrannt hat. Es war so unglaublich heiß! Bevor die Parade losging, sind überall Leute rumgelaufen, die kostenlose USA-Flaggen verteilt haben. Bei manchen stand sogar ein Name drauf, welchem Soldat man damit praktisch gedenkt. Einige Leute waren komplett in Nationalfarben angezogen, oder hatten irgendwelche passenden T-Shirts an. Um 2 Uhr ging das Spektakel dann los und überall war Polizei und so weiter. Hauptsächlich waren da "Musikvereine" , so wie man das auch bei uns kennt, nur wesentlich größer und professioneller und auch irgendwelche Wagen, die dann so übertrieben geschmückt waren. Auf einem Wagen, haben einige Männer ohne Beine in Rollstühlen gesessen. Das war auch ziemlich krass. Aber ich werde sehr bald noch die Bilder dazu hochladen, dann kann man sich das glaube ich besser vorstellen. Irgendwann war es uns zu heiß und wir sind dann gegangen. Waren noch im Hard Rock Café und bei Frozen Yogurt und danach gings heim. Anstrengender Tag und abends waren wir dementsprechend fertig. Dann war das verlängerte Wochenende mit Isi auch schon vorbei und am Dienstagmorgen wurde sie von ihrer Gastfamilie abgeholt. Ging natürlich wieder viel zu schnell rum, aber es ist geplant, dass ich sie noch in Connecticut besuche :)
Mittwoch, 1. Juni 2011
NYC again
Wollte hier schon wesentlich früher wieder was schreiben, aber bin irgendwie nie wirklich dazu gekommen..
Vorletztes Wochenende war ich mit Melina und Ines in NYC. Als ich hier angekommen bin, hatten die beiden mich schon gefragt, ob ich Lust hätte mitzufahren. Ja hatte ich, auch weil man von hier echt einfach und billig hin kommt. Mehrmals täglich fahren Busse von Rockville/DC oder vielen anderen Stationen nach NYC. Man kauft sich dann vorher im Internet ein Ticket und wir haben jetzt pro Fahrt 20 Dollar bezahlt. Es geht aber auch wesentlich günstiger, wenn man Glück hat. Ich kenne ein AuPair, die ihr Ticket für 1 Dollar bekommen hat. Hatten unsere Fahrt dann so gebucht, dass wir nachts von DC losfahren, sodass wir dann im Bus schlafen können und morgens in NYC sind. Eine Freundin von den beiden, hatte uns dann irgendwann um halb 2 oder so nach DC gefahren und weil unser Bus erst um halb 4 ging, mussten wir noch recht lange warten. Aber da Freitag war und wir in China Town warn, war auf der Straße noch jede Menge los und es war eigentlich kein Problem. Eigentlich wars sogar ganz cool, weil an dem Abend scheinbar irgendwelche Proms stattgefunden haben und man so ca. 15 Limousinen auf einmal gesehen hat und auf der Straße überall Mädels mit mega Kleidern unterwegs waren. Die Fahrt mit dem Bus war dann auch echt gut, weil jeder einen Doppelsitz für sich hatte und ich deswegen wirklich perfekt schlafen konnte. Bin erst wieder in New York aufgewacht. Dort angekommen, sind wir dann erstmal zu unserem Hostel gefahren, was wir nicht gleich auf Anhieb gefunden hatten.. Die Hausnummern in NYC sind definitiv verwirrend! Das Hostel sah echt ganz gut aus, vor allem von außen, aber wir konnten noch nicht in unser Zimmer, also haben wir nur unsere Taschen abgegeben. Weil es dann erst halb 9 oder so war, mussten wir erstmal was frühstücken und zufälligerweise war in der Straße von unserem Hostel eine richtig coole Bäckerei. Und das soll hier in den USA wirklich was heißen, weil richtige Bäckereien gibts hier einfach so gut wie keine. Man kauft die Sachen normalerweise alle im Supermarkt. Wir haben uns dann alle drei erstmal ein Croissant gegönnt und uns dort mit einer Freundin von Ines getroffen. Die beiden kannten sich noch von der Orientation und da sie in New Jersey wohnt, hat es sich angeboten sich zu treffen. Ich erinnere mich leider nicht mehr genau an die exakte Reihenfolge unserer Sightseeingtour, deswegen schreib ich einfach nur was wir alles gesehen/gemacht haben. Wir sind zur Wall Street gefahren und von da aus zum Hafen gelaufen. Dort kann man dann auf die "Staten Island Ferry", die einen dann kostenlos nach -Überraschung- Staten Island bringt. Das war richtig cool, weil man mit der Fähre direkt an der Freiheitsstatue vorbeigefahren ist und auch einen super Blick auf die Skyline von NYC hatte (Kann man glaube ich auch auf meinen Bildern ganz gut erkennen). Sind dann auch sofort wieder zurückgefahren, auch wenn es sicher mal interessant gewesen wäre Staten Island zu sehen. Aaaber dafür hat die Zeit dann doch nicht gereicht, vlt beim nächsten Mal ;) Dann sind wir noch auf die Brooklyn Bridge gegangen. War auch mal ganz gut zu sehen, aber da waren auch sehr viele Touristen und wenn man's dann mal gesehen hat, dann reicht das auch.. Später sind wir noch mit der Metro nach China Town gefahren. China Town war anstrengend und hässlich. Unglaublich viele Menschen und alle 2 Meter fragen dich irgendwelche Chinesen "Tiffanys? Louis Vuitton? Gucci?" und wollen dir irgendwas andrehen. Würde da auch nix essen oder so, sah mir alles nicht soo hygienisch aus. Sind dann weiter nach SoHo gelaufen und dort gibts echt richtig viele und coole Geschäfte, aber auch dort war es überfüllt. Hatte auch echt keinen Nerv dann in ein Geschäft zu gehen, weil mir die Füße bereits wehgetan haben und wegen den Menschenmassen. Irgendwann hat es dann plötzlich richtig stark angefangen zu regnen und dann sind wir zu Topshop geflüchtet, aber sobald es sich einigermaßen beruhigt hatte, auch gleich wieder raus. Also mein generelles Shoppingfazit zu NYC lautet: Gute Geschäfte, aber sehr anstrengend. Gegen Abend gings dann zum Times Square und das war natürlich cool wie immer. Waren dann dort noch Pizza essen, was auch sehr gut war, wofür wir aber auch lange genug gewartet hatten. Danach ist Ines Freundin dann wieder heim und wir sind zum M&M-Store, welcher auch sehenswert ist. Hab mir dann auch noch den klassischen "I <3 NY"-Pulli gekauft. Danach haben wir uns noch die Grand Central Station angeguckt, die mir irgendwie total gut gefallen hat. Die ganze Halle ist irgendwie total eindrucksvoll und an der Decke sind die Sternzeichen und so abgebildet.
Spät am Abend sind wir dann endlich im Hostel angekommen und konnten dann auch zum ersten Mal in unser Zimmer. Die Flure waren schonmal sehr eng und auch der Aufzug hat nicht mehr funktioniert. Das Zimmer war auch nicht gerade schön, aber ausreichend. Es war auf jeden Fall sauber und das war in dem Fall für die eine Nacht am wichtigsten. Ich hatte ziemlich Angst vor den "Bedbugs" die in den letzten Monat im Umlauf waren. NYC hatte wohl richtig extreme Probleme damit und selbst 4/5-Sterne Hotels sind nicht verschont geblieben. Bedbugs sind kleine Bettwanzen oder wie man sowas nennt, die einem Blut absaugen und das juckt dann auch ziemlich. Naja, jedenfalls soll man in NY auf keinen Fall seinen Koffer oder seine Tasche aufs Bett stellen und alle Sachen sofort waschen. Ich hab dann auch unsere Matratze überprüft und die hatten extra so einen Schutzbettbezug drum, was schonmal ganz positiv war. Im Endeffekt war bei uns dann auch nix, worüber ich sehr erleichtert war. Hab nämlich schon von AuPairs gehört, die die Bedbugs nach ihrem NY-Trip dann zuhause hatten und die Hostfamily musste jemanden kommen lassen, oder die ganzen Sachen austauschen usw. Eigentlich wollten wir an dem Abend auch noch weggehen, aber unsere Füße waren am Ende und die Motivation auch. Am nächsten Morgen hatten wir dann unseren ganzen Krams wieder zusammengepackt und sind wieder bei der Lieblingsbäckerei Frühstücken gegangen. Danach sind wir zum Central Park und wollten eigentlich durch den Park zur 5th Avenue laufen. Aber da es an dem Tag ein bisschen genieselt hat und selbst der Central Park dann halt doch nur ein Park mit sehr vielen Bäumen ist, sind wir an der Straße weiter. Ich wusste schon, dass Isi an dem Tag auch nach NY wollte und dann haben wir per SMS ausgemacht, dass wir uns vorm Plaza treffen^^ Es war so verrückt sich einfach dort in NYC zu treffen und sie überhaupt zu sehen, aber nach ca. 30 Sekunden, kams mir so total normal vor.. Wir sind dann zusammen was essen gegangen und danach musste sie wieder zurück zu ihrer AuPair-Freundin. Wir sind dann noch auf der 5th Avenue entlang und waren shoppen. Gegen halb 5 oder so gings dann mit dem Bus wieder zurück Richtung Rockville. Die Rückfahrt war allerdings sehr viel anstrengender, weil absolut jeder Platz besetzt war und ich auch kein bisschen schlafen konnte. Nach einer Zeit hat mir dann auch alles wehgetan und ich war nur noch froh wieder zuhause zu sein.
Ja, das war also mein Wochenende in NYC. Sehr schön, aber auch mehr als anstrengend..
Außerdem hab ich mich in der Woche noch im Fitnessstudio angemeldet, weil es mal notwendig war^^ Ich bzw. Mama ;) bezahlt dafür 25 Dollar im Monat und ich kann alle Kurse machen und dort gibts wirklich sehr viele. Hatte nur bisher noch nicht so wirklich Zeit zu gehen, weil ich krank war..
Vorletztes Wochenende war ich mit Melina und Ines in NYC. Als ich hier angekommen bin, hatten die beiden mich schon gefragt, ob ich Lust hätte mitzufahren. Ja hatte ich, auch weil man von hier echt einfach und billig hin kommt. Mehrmals täglich fahren Busse von Rockville/DC oder vielen anderen Stationen nach NYC. Man kauft sich dann vorher im Internet ein Ticket und wir haben jetzt pro Fahrt 20 Dollar bezahlt. Es geht aber auch wesentlich günstiger, wenn man Glück hat. Ich kenne ein AuPair, die ihr Ticket für 1 Dollar bekommen hat. Hatten unsere Fahrt dann so gebucht, dass wir nachts von DC losfahren, sodass wir dann im Bus schlafen können und morgens in NYC sind. Eine Freundin von den beiden, hatte uns dann irgendwann um halb 2 oder so nach DC gefahren und weil unser Bus erst um halb 4 ging, mussten wir noch recht lange warten. Aber da Freitag war und wir in China Town warn, war auf der Straße noch jede Menge los und es war eigentlich kein Problem. Eigentlich wars sogar ganz cool, weil an dem Abend scheinbar irgendwelche Proms stattgefunden haben und man so ca. 15 Limousinen auf einmal gesehen hat und auf der Straße überall Mädels mit mega Kleidern unterwegs waren. Die Fahrt mit dem Bus war dann auch echt gut, weil jeder einen Doppelsitz für sich hatte und ich deswegen wirklich perfekt schlafen konnte. Bin erst wieder in New York aufgewacht. Dort angekommen, sind wir dann erstmal zu unserem Hostel gefahren, was wir nicht gleich auf Anhieb gefunden hatten.. Die Hausnummern in NYC sind definitiv verwirrend! Das Hostel sah echt ganz gut aus, vor allem von außen, aber wir konnten noch nicht in unser Zimmer, also haben wir nur unsere Taschen abgegeben. Weil es dann erst halb 9 oder so war, mussten wir erstmal was frühstücken und zufälligerweise war in der Straße von unserem Hostel eine richtig coole Bäckerei. Und das soll hier in den USA wirklich was heißen, weil richtige Bäckereien gibts hier einfach so gut wie keine. Man kauft die Sachen normalerweise alle im Supermarkt. Wir haben uns dann alle drei erstmal ein Croissant gegönnt und uns dort mit einer Freundin von Ines getroffen. Die beiden kannten sich noch von der Orientation und da sie in New Jersey wohnt, hat es sich angeboten sich zu treffen. Ich erinnere mich leider nicht mehr genau an die exakte Reihenfolge unserer Sightseeingtour, deswegen schreib ich einfach nur was wir alles gesehen/gemacht haben. Wir sind zur Wall Street gefahren und von da aus zum Hafen gelaufen. Dort kann man dann auf die "Staten Island Ferry", die einen dann kostenlos nach -Überraschung- Staten Island bringt. Das war richtig cool, weil man mit der Fähre direkt an der Freiheitsstatue vorbeigefahren ist und auch einen super Blick auf die Skyline von NYC hatte (Kann man glaube ich auch auf meinen Bildern ganz gut erkennen). Sind dann auch sofort wieder zurückgefahren, auch wenn es sicher mal interessant gewesen wäre Staten Island zu sehen. Aaaber dafür hat die Zeit dann doch nicht gereicht, vlt beim nächsten Mal ;) Dann sind wir noch auf die Brooklyn Bridge gegangen. War auch mal ganz gut zu sehen, aber da waren auch sehr viele Touristen und wenn man's dann mal gesehen hat, dann reicht das auch.. Später sind wir noch mit der Metro nach China Town gefahren. China Town war anstrengend und hässlich. Unglaublich viele Menschen und alle 2 Meter fragen dich irgendwelche Chinesen "Tiffanys? Louis Vuitton? Gucci?" und wollen dir irgendwas andrehen. Würde da auch nix essen oder so, sah mir alles nicht soo hygienisch aus. Sind dann weiter nach SoHo gelaufen und dort gibts echt richtig viele und coole Geschäfte, aber auch dort war es überfüllt. Hatte auch echt keinen Nerv dann in ein Geschäft zu gehen, weil mir die Füße bereits wehgetan haben und wegen den Menschenmassen. Irgendwann hat es dann plötzlich richtig stark angefangen zu regnen und dann sind wir zu Topshop geflüchtet, aber sobald es sich einigermaßen beruhigt hatte, auch gleich wieder raus. Also mein generelles Shoppingfazit zu NYC lautet: Gute Geschäfte, aber sehr anstrengend. Gegen Abend gings dann zum Times Square und das war natürlich cool wie immer. Waren dann dort noch Pizza essen, was auch sehr gut war, wofür wir aber auch lange genug gewartet hatten. Danach ist Ines Freundin dann wieder heim und wir sind zum M&M-Store, welcher auch sehenswert ist. Hab mir dann auch noch den klassischen "I <3 NY"-Pulli gekauft. Danach haben wir uns noch die Grand Central Station angeguckt, die mir irgendwie total gut gefallen hat. Die ganze Halle ist irgendwie total eindrucksvoll und an der Decke sind die Sternzeichen und so abgebildet.
Spät am Abend sind wir dann endlich im Hostel angekommen und konnten dann auch zum ersten Mal in unser Zimmer. Die Flure waren schonmal sehr eng und auch der Aufzug hat nicht mehr funktioniert. Das Zimmer war auch nicht gerade schön, aber ausreichend. Es war auf jeden Fall sauber und das war in dem Fall für die eine Nacht am wichtigsten. Ich hatte ziemlich Angst vor den "Bedbugs" die in den letzten Monat im Umlauf waren. NYC hatte wohl richtig extreme Probleme damit und selbst 4/5-Sterne Hotels sind nicht verschont geblieben. Bedbugs sind kleine Bettwanzen oder wie man sowas nennt, die einem Blut absaugen und das juckt dann auch ziemlich. Naja, jedenfalls soll man in NY auf keinen Fall seinen Koffer oder seine Tasche aufs Bett stellen und alle Sachen sofort waschen. Ich hab dann auch unsere Matratze überprüft und die hatten extra so einen Schutzbettbezug drum, was schonmal ganz positiv war. Im Endeffekt war bei uns dann auch nix, worüber ich sehr erleichtert war. Hab nämlich schon von AuPairs gehört, die die Bedbugs nach ihrem NY-Trip dann zuhause hatten und die Hostfamily musste jemanden kommen lassen, oder die ganzen Sachen austauschen usw. Eigentlich wollten wir an dem Abend auch noch weggehen, aber unsere Füße waren am Ende und die Motivation auch. Am nächsten Morgen hatten wir dann unseren ganzen Krams wieder zusammengepackt und sind wieder bei der Lieblingsbäckerei Frühstücken gegangen. Danach sind wir zum Central Park und wollten eigentlich durch den Park zur 5th Avenue laufen. Aber da es an dem Tag ein bisschen genieselt hat und selbst der Central Park dann halt doch nur ein Park mit sehr vielen Bäumen ist, sind wir an der Straße weiter. Ich wusste schon, dass Isi an dem Tag auch nach NY wollte und dann haben wir per SMS ausgemacht, dass wir uns vorm Plaza treffen^^ Es war so verrückt sich einfach dort in NYC zu treffen und sie überhaupt zu sehen, aber nach ca. 30 Sekunden, kams mir so total normal vor.. Wir sind dann zusammen was essen gegangen und danach musste sie wieder zurück zu ihrer AuPair-Freundin. Wir sind dann noch auf der 5th Avenue entlang und waren shoppen. Gegen halb 5 oder so gings dann mit dem Bus wieder zurück Richtung Rockville. Die Rückfahrt war allerdings sehr viel anstrengender, weil absolut jeder Platz besetzt war und ich auch kein bisschen schlafen konnte. Nach einer Zeit hat mir dann auch alles wehgetan und ich war nur noch froh wieder zuhause zu sein.
Ja, das war also mein Wochenende in NYC. Sehr schön, aber auch mehr als anstrengend..
Außerdem hab ich mich in der Woche noch im Fitnessstudio angemeldet, weil es mal notwendig war^^ Ich bzw. Mama ;) bezahlt dafür 25 Dollar im Monat und ich kann alle Kurse machen und dort gibts wirklich sehr viele. Hatte nur bisher noch nicht so wirklich Zeit zu gehen, weil ich krank war..
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